TKH verliert erstes Heimspiel gegen den Serienmeister Wasserburg
Am gestrigen Sonntag war es dann endlich wieder soweit, der Birkendome öffnete wieder seine Türen für Damen Basketball auf Erstliga Niveau in Hannover. Rund 300 Fans kamen um sich die neue Mannschaft des Turn Klubbs anzuschauen. Neben einer starken Gastmannschaft aus Wasserburg sahen sie bis zuletzt kämpfende Turnschwestern.
Die Partie begann ausgeglichen, beide Mannschaften spielten ruhig auf, jedoch kam Wasserburg schnell besser ins Spiel und konnte sich bereits im ersten Viertel mit fast zehn Zählern absetzten. Mit guten offensiven Aktionen von Sascha Tarasava (17 Punkte/3 Dreier) verkürzte das Team den Rückstand immer wieder auf bis zu 5 Punkte. Jedoch taten sich auf Hannoveraners Seite immer wieder Löcher in der Verteidigung auf, die Wasserburg und vor allem Aufbauspielerin Jennifer Schlott (19), geschickt zu nutzen wusste. Dem ersten Rückstand liefen die Turnschwestern daher bis zur Halbzeit nach, ohne ihn über einen konstanten Zeitraum verkürzen zu können. Mit einem Spielstand von 31:43 ging es dann in die Halbzeit.
In den letzten beiden Vierteln ging es für die Hannoveranerinnen darum endlich von diesem ersten Rückstand weg zu kommen und das Spiel so eng wie möglich zu gestalten. Über Centerspielerin Ivana Brajkovic (12) schien das zunächst auch zu klappen, sie schenkte immer wieder leichte Punkte unter dem Korb ein. Mit Schützenhilfe von Tarasava und der wieder genesenen Kapitänin Birte Thimm (5) war dies bis zum Ende des 3. Viertels auch noch drin. Die Mannschaft aus Oberbayern um Trainerin Sidney Parsons hatten aber natürlich einen anderen Plan. In der Umsetzung auf dem Feld zeigte sich vor allem die 18-Jährige Leonie Fiebich (15/2) kämpferisch und treffsicher, jeder Wurf aus dem Feld fand sein Ziel. Die Turnschwestern gewannen die beiden letzten Viertel sogar, jedoch reichte dies nicht um Wasserburg in Verlegenheit zu bringen. So endete die Partie mit 66-75 gegen die Turnschwestern.
Am kommenden Sonntag, den 14.10.2018 folgt schon das nächste Heimspiel, zu Gast sind die Bad Aibling Fireballs. Das Spiel findet zur gewohnten Zeit, um 16 Uhr im Birkendome (Eingang über Ostermannstraße) statt. Die Turnschwestern freuen sich wieder über große Unterstützung, um dann den ersten Heimsieg einfahren zu können.
TKH Damen Punkteverteilung: Tarasava 17/3, Brajkovic 12, Young 9, Palmer 8, Henningsen/Mihalyi beide 6/2, Thimm 5, Gobeljic 3/1, Tzokov, Peek.
Klare Niederlage in Keltern
Heimspiel gegen Wasserburg schließt englische Woche ab.
Am gestrigen Mittwoch unterlagen die Turnschwestern mit 54:91 deutlich gegen die Rutronik Stars aus Keltern. Bereits nach dem ersten Viertel waren die Weichen auf Niederlage gestellt, denn man gab dieses mit 13:32 an die Gastgeberinnen ab.
„Eigentlich war uns klar, dass Keltern nach ihrer Auftaktniederlage etwas wiedergutzumachen hat und auf das Gaspedal drücken wird. Leider haben wir den Anfang total verschlafen, zu schnelle Abschlüsse gesucht, in der Verteidigung nicht gut umgeschalten und einfach viel zu viele einfache Punkte zugelassen.“ sagt Topscorerin Veshaundra Young zum Spiel. „Es gab dann Phasen in denen wir wenigstens dagegengehalten haben, aber wenn man direkt zu Beginn mit 20 Punkten zurückliegt, ist es schwierig zurückzukommen, vor allem auswärts bei einer Mannschaft wie Keltern. Dennoch tut es echt weh mit fast 40 Punkten zu verlieren, ich hoffe wir können beim nächsten Spiel alsMannschaft eine passende Antwort geben.“ fügt sie hinzu.
Viel Zeit die Niederlage zu verkraften bleibt nicht, am Sonntag steht die Heimpremiere der laufenden Saison an. Mit Wasserburg kommt der amtierende Pokalsieger an die Leine. Die Innstädterinnen haben in ihrem ersten Spiel keinen geringeren als Keltern geschlagen und das recht deutlich mit 20 Punkten.
„Wasserburg hat eine komplett neuformierte Mannschaft, einzig Laura Hebecker ist dem Verein erhalten geblieben, die musste allerdings die vergangene Saison verletzungsbedingt aussetzen. Zusätzlich steht eine neue Trainerin an der Seitenlinie, das Team ist also ziemlich schwer einzuschätzen. Fakt ist, dass sie mit ihrem ersten Spiel ein Ausrufezeichen gesetzt haben. Mit Aufbauspielerin Jennifer Schlott und Rückkehrerin Svenja Brunckhorst haben sie aber zwei erstligaerfahrene Spielgestalter und noch wichtiger für die junge Mannschaft emotionale Leader. Diese gilt es für uns insbesondere zu kontrollieren.“ sagt Co-Trainerin Jenny van Doorn über das kommende Heimspiel.
Das Spiel steigt 16 Uhr, wie gewohnt in der Sporthalle Birkenstraße.
Die Mannschaft würde sich über zahlreiches Erscheinen von Fans und lautstarke Unterstützung, trotz der Ferien, freuen.
Frauen-Bundesliga
Grüner Stern Keltern ist deutscher Meister
Die Rutronik Stars Keltern sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte deutscher Meister im Frauen-Basketball. Im dritten Spiel gegen 1880 Wasserburg gewann das Team mit 64:56.
Der Jubel war fast grenzenlos, denn Grüner Stern Keltern ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL). Das Team von Trainer Christian Hergenröther entzauberte den TSV Wasserburg mit 64:56 (33:28) und gewann auch das dritte Spiel in der Best-of-five-Serie.
Keltern lag nach jedem Viertel knapp vorne und zog nach der Halbzeit mit 14 Punkten davon. Aber der Rekordmeister aus Wasserburg gab nie auf. Erst kurz vor Schluss war Kelterns Überlegenheit deutlich. Eine starke Verteidigung und eine geschlossene Mannschaftsleitung machten den Unterschied, und Keltern schaffte die Sensation. Für Aufbau-Spielerin Stina Barnert war es das letzte Spiel für Keltern. Entsprechend euphorisch feierte sie den Titel zum Abschluss.
Keltern stürzt den Rekordmeister
Im vergangenen Jahr unterlag die Mannschaft um Ex-Nationalspielerin Stina Barnert noch deutlich mit 0:3, diesmal ist Grüner Stern nach nur drei Spielen deutscher Meister. Wasserburg hatte zuletzt fünfmal in Serie den Titel geholt, seit 2004 hat das Team von Trainer Nikolay Gospodinov elfmal die Deutsche Meisterschaft gewonnen.
DBBL
Sterne Keltern auf dem Weg zur Meisterschaft
Nach dem Herzschlag-Finale im zweiten Spiel der Playoff-Serie liegen die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern gegen den TSV 1880 Wasserburg mit 2:0 in Führung. Am Dienstag kann das Team aus dem Enzkreis die Deutsche Meisterschaft gewinnen.
Nur noch 14 Sekunden zeigt die Uhr an, als Sterne-Spielführerin Stina Barnert den entscheidenden Freiwurf zum 68:67 Endstand verwandelt. Damit haben die Rutronik Stars Keltern, die zu Zweitliga-Zeiten noch unter dem Namen Grüner Stern Keltern bekannt waren, am 1. Mai die Chance, bereits im dritten Spiel der Finalserie ("Best of 5") erstmals die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Auch Vereinschef Dirk Steidl erlebte die bisherigen Partien als "sehr nervenaufreibend und alles andere als einfach".
Gegen die Favoritinnen aus dem bayerischen Wasserburg erwartet er, trotz der Freude über die Führung in der Playoff-Serie, einen harten Kampf. "Der Jubel kannte keine Grenzen, jedoch muss man sagen, bis jetzt ist noch Nichts erreicht. Wir haben einen großen Schritt gemacht, aber Wasserburg ist der Favorit und es wird noch ein hartes Stück Arbeit werden."
Wasserburg gegen Keltern eigentlich Favorit
In den letzten fünf Jahren kamen die Deutschen Meisterinnen im Basketball immer vom TSV 1880 Wasserburg. Das Pokalfinale im März gewannen die Rekordsiegerinnen deutlich mit 78:53. Für diese Partie und auch das Finale im letzten Jahr steht die Revanche der Basketballerinnen aus Keltern noch aus. Denn auch in der vergangenen Saison standen sie im Finale um die Meisterschaft, damals unterlagen sie den Wasserburgerinnen klar mit 0:3. Diesmal sicherten sich die Basketballerinnen aus dem Enzkreis als Tabellenerste das Heimrecht und gewannen die erste Partie zuhause mit 77:64. Auch das - vielleicht schon entscheidende - dritte Spiel am Dienstagnachmittag (16 Uhr) werden die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern in der heimischen Speiterlinghalle bestreiten.
Die Gastgeberinnen aus Keltern werden an diesem Dienstag alles versuchen, um die sechste Meisterschaft des TSV 1880 Wasserburg in Folge zu verhindern. Die Chancen stehen mit der Zwei zu Null Führung bestens. Für den Fall eines Sieges der Sterne ist "noch gar nichts geplant, wir machen unsere Arbeit und wenn die Saison gekrönt wird, wird uns da schon Etwas einfallen", verspricht Vorsitzender Dirk Steidl.
Knappe Niederlage bedeutet Saisonaus
TK Hannover verliert 69:74 gegen den Serienmeister TSV 1880 Wasserburg.
Die Saison 2017/18 ist für die Basketballdamen vom TK Hannover zu Ende. Am vergangenen Freitag, den 06. April 2018, haben die Turnschwestern das 2. Play-Off Viertelfinalspiel zu Hause gegen den Serienmeister und aktuellen Pokalsieger TSV 1880 Wasserburg mit 69:74 verloren. In einem bis zum Schluss spannenden Spiel versuchten die TKH Damen in der mit knapp 400 Zuschauern vollen Halle alles, um das dritte Spiel in dieser Play-Off Runde zu erzwingen. Doch dies gelang nicht, obwohl man nach dem Halbzeitrückstand (38:41) kurze Zeit in Führung lag. Aber insgesamt blieben die Hannoveranerinnen zu harmlos unter dem gegnerischen Korb: Einfachste Punkte wurden nicht erzielt. Schließlich erzielte der Gast aus Bayern knapp eine Minute vor Schluss einen Dreier und sicherte somit den Halbfinaleinzug.
Punkte für den TKH: Aliaksandra Tarasava (23), Ivana Brajkovic (22), Birte Thimm (10), Melissa Jeltema (9), Stefanie Grigoleit, Tessa Stammberger (je 2), Mary-Ann Mihalyi (1).
Zum Abschluss der Saison bedankte sich unsere Kapitänin Janne Bartsch für die tolle Unterstützung in der Halle, vor allem von den Zuschauern und den TKH-Cheerleadern, sowie für die tolle Organisation rund um die Spieltage. Vielen Dank auch an alle Sponsoren für den Support!
Wir wünschen zudem dem starken Gast aus Wasserburg alles Gute für die weiteren Play-Off Spiele. Die neue Saison beginnt voraussichtlich Mitte/ Ende September, nähere Infos geben wir rechtzeitig bekannt.
Verdiente Niederlage gegen den amtierenden Meister & Pokalsieger
Am 19. Spieltag verloren die Turnschwestern in der heimischen Sporthalle der Otfried-Preußler-Schule vor über 350 Zuschauern gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger TSV 1880 Wasserburg. Am Sonntag, den 25. Februar 2018, spielten die TKH-Damen 64:81 und sind somit Tabellensiebter nach 9 Siegen in 19 Spielen. Obwohl der Negativtrend bestehen bleibt (nur ein Sieg aus den letzten fünf Spielen), ist das Minimalziel, das Erreichen der Play-Offs, weiterhin realistisch. Drei Spiele sind in der regulären Saison noch zu absolvieren.
Der Auswärtssieg von Wasserburg war zu keiner Zeit wirklich gefährdet und die Überraschung blieb somit aus. Lediglich das letzte Viertel konnten die Turnschwestern für sich entscheiden und machten somit noch einige Punkte gut. 31:48 hieß es zur Pause aus der Sicht vom Gastgeber, bei denen die verletzten Birte Thimm und Aliaksandra „Sasha“ Tarasava schmerzlich vermisst wurden. Zwischenzeitlich, während des dritten Viertels, lag der Vorsprung vom amtierenden Meister und Pokalsieger bei 26 Punkten.
Die Gäste aus Wasserburg bleiben mit diesem Sieg Tabellenzweiter und könnten damit, sofern die Tabellenkonstellation bestehen bleibt, Play-Off Gegner der Turnschwestern sein.
Die Basketballdamen vom TK Hannover bedanken sich bei den zahlreichen Fans und den TKH-Cheerleadern für die tolle Stimmung und den Support in der Halle. Vielen Dank auch an Physiomedico, dem „Sponsor of the day“, für Aktionen rund um die Partie und das Halbzeitspiel mit tollen Preisen. Das letzte Heimspiel der regulären Saison findet am Samstag, den 10. März 2018, um 19:00 Uhr statt. Einlass ist eine Stunde vorher um 18:00 Uhr in der Sporthalle der Otfried-Preußler-Schule in der Birkenstr. 12.
Punkte für den TKH: Stefanie Grigoleit (14), Melissa Jeltema (13), Tessa Stammberger (12), Martina Matejcikova (11), Ivana Brajkovic (6), Dragana Gobeljic, Liga Vente (je 3), Sherranda Reddick (2).
Für den Klubb steht am Samstag die weiteste Auswärtsfahrt an
Nach einer unerfreulichen Auswärtsniederlage in Chemnitz zum Reformationstag muss der Klubb erneut auswärts antreten. Das Resultat des Nachholspiels des zweiten Spieltages, welches auf Anfrage des Gastgebers verlegt wurde, hatten sich die Hannoveranerinnen anders erhofft. Über 35 Minuten des Spiels lagen die Turnschwestern in Führung und gaben diese dann in einer spannenden Schlussphase doch noch ab. Die ChemCats Chemnitz wussten mit einer aggressiven Verteidigung an den Ballführenden Spielerinnen Mihalyi und Colic zu überzeugen und erzwangen somit immer wieder Ballverluste. „Die ChemCats zeigten sich in den entscheidenden Situationen einfach bissiger und siegeswilliger“ erzählt Kapitän Bartsch nach dem Spiel.
Gegen Wasserburg, den aktuell zweitplatzierten der Liga, wollen die Turnschwester am kommenden Samstag vor allem in Sachen Einsatz und Kampfgeist wieder einen Zahn zulegen, dass dies keine leichte Aufgabe wird beweist die Heimbilanz der Innstädterinnen, denn zu Hause haben sie im bisherigen Saisonverlauf eine weiße Weste. Am Samstagabend gehen sie allerdings keinesfalls ausgeruhter in die Partie, treten sie doch unter der Woche im Europacup gegen Brünn/Tschechien an. Vielleicht erhöht dies die Chancen der Turnschwestern die Punkte aus dem Süden Deutschlands zu entführen.
DBBL
Elfter Streich des Dauermeisters TSV Wasserburg
Der alte und neue Deutsche Meister im Damen-Basketball heißt TSV Wasserburg! Der letzte Ballkontakt am Mittwochabend war Shey Peddy, der überragenden Spielerin der Finalserie, vorbehalten. Dann war auch der dritte und entscheidende Sieg gegen die Rutronik Stars Keltern gesichert. Damit holte sich die Truppe aus der Innstadt den Titel 2017, den fünften in Folge und den elften insgesamt.‚
Den dritten Punkt im Best-of-Five eroberten die Wasserburgerinnen mit einem 96:85 vor einem frenetischen Heimpublikum in der prall gefüllten Badria-Halle. Die ersten beiden Duelle hatten sie mit 78:66 (daheim) und 68:65 (auswärts) ebenfalls für sich entschieden. Auch wenn der TSV das Play-Off-Finale mit 3:0 gewinnen konnte, war die Serie immer spannend. Keltern hielt auch diesmal wacker dagegen und erwies sich als würdiger Gegner.
Vorfreude auf das TOP 4
Keltern, immer wieder nach Keltern: An zwei Wochenenden hintereinander fahren die TKH-Damen nach Baden-Württemberg. Die Gründe dafür sind das Ergebnis einer guten Saison mit der Qualifikation zum TOP 4 und zu den Play-Offs. „Und vielleicht müssen wir noch ein drittes Mal nach Keltern“, so Spielerin Janne Bartsch mit einem Augenzwinkern. Ein drittes Mal müssten die TKH-Damen nach Keltern, falls es zu einem dritten Play-Off Spiel kommt.
Das ist aber Zukunftsmusik, der Fokus liegt auf dem TOP 4 Wochenende: Die Aufgabe am kommenden Samstag könnte nicht schwerer sein. Der TSV 1880 Wasserburg hat in der regulären Saison nahezu alles gewonnen. 20 Siege bei nur 2 Niederlagen. Lediglich beide Partien gegen den Tabellenzweiten Rutronik Stars Keltern gingen verloren. Janne Bartsch weiter: „Wir brauchen einen super Tag am Samstag. Wasserburg ist ein Spitzenteam und hat uns in beiden Spielen gezeigt, dass sie zurecht da oben stehen.“ Zu Hause verlor man 60:84, auswärts 82:69. Wir dürfen also gespannt sein, wie der TK Hannover sich gegen den Favoriten aus Wasserburg präsentiert.
Alle Infos zur TOP 4 findet man zudem auf eine dafür eingerichteten Website:https://www.top4-damen-basketball.de/
Auf dieser Website kann man außerdem Tickets für das TOP 4 erwerben. Aus Hannover wird es keinen organisierten Fanbus geben. Wir hoffen dennoch auf eine starke Unterstützung aus der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Zum Abschluss noch eine kleine Information in eigener Sache:
Um den Interessierten eine Möglichkeit zu geben, die aktuellen Geschehnisse rund um das Team der Damen in der 1. Basketball Bundesliga (DBBL) zu verfolgen, haben wir einen Newsletter eingerichtet. Dazu melden Sie sich ganz einfach per Mail mit Ihren Namen (und optional mit Ihrer Adresse und Ihrem Geburtsdatum) an. Wir würden uns freuen, Sie in die TKH-Familie aufzunehmen. Auf dieser Website können Sie sich dazu anmelden:http://www.tkh-basketball.de/index.php/dbbl/newsletter
JAHRESABSCHLUSS: Wasserburg spielt in Hannover (Sonntag, 16:00 Uhr)
„Wir wollen unbedingt das Jahr positiv beenden“, so Head-Coach Georg Eichler: „Es gilt mal wieder, sich ein letztes Mal nach einem anstrengenden Spiel, mit kurzer Vorbereitungszeit und trotz langer Anreise auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren.“ Ob Sasha Tarasava (angebrochene Rippe) und Britta Worms (krank) in Hannover auflaufen können, ist nicht sicher. Auch mit den beiden wird das Spiel beim starken Aufsteiger ein schweres Unterfangen.
Mit bisher sechs Siegen steht das Team von Coach Rodger Battersby auf Rang sechs der 1. Planet Photo DBBL und ließ zuletzt durch einen 64:61-Heimsieg gegen Saarlouis aufhorchen. Allerdings stehen auch Niederlagen gegen Teams vom Tabellenende, zum Beispiel Bad Aibling und Nördlingen, auf dem Konto der Niedersächsinnen, die in den letzten Wochen aber auch mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten. Topscorerin für Hannover und auch der gesamten Liga ist Melissa Jeltema mit 20,7 Punkten pro Spiel.
Von der Partie am Sonntag gibt es wie immer Live-Stream und Live-Scouting. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.
Mittlerweile wurde von der FIBA die offizielle Setzliste für die „Round of 16“ des EuroCup Women bekanntgegeben. Nach der Niederlage am Donnerstag gegen Flammes Carolo Basket, das übrigens auf Rang Eins steht, und einer Vorrundenbilanz von drei Siegen und drei Niederlagen geht der TSV als 13. in die KO-Runde, die mit einem Heimspiel gegen den viertplatzierten Spar Citylift Girona aller Voraussicht nach am 18. Januar startet. Das Rückspiel in Spanien findet dann eine Woche später statt.
Auch die nächste Runde im DBBL-Pokal ist ermittelt worden und das Los beschert ein bayerisches Derby im Viertelfinale. Der Titelverteidiger vom Inn empfängt am 08. Januar die TH Wohnbau Angels aus Nördlingen.
Erstes DBBL-Spiel - gleich erster Sieg für die Basketball-Damen
Inklusive kleiner Revanche für Testspiel
Erstes DBBL-Spiel und erster Sieg für die Wasserburger Basketball-Damen des TSV Wasserburg inklusive kleiner Revanche für die Testspiel-Niederlage vor einer Woche:
Mit 82:69 (37:32) besiegt der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger vom Inn nach holprigen Anfang den starken Aufsteiger Hannover.
Schnell gerieten die Innstädterinnen im ersten Viertel in Rückstand, der sich stetig erhöhte und in der neunten Minute sogar zweistellig war (16:26). Im Angriff wollte bei den Gastgeberinnen in dieser Phase nicht viel gelingen. Doch das Team von Head-Coach Georg Eichel erholte sich schnell und rückte den Spielstand mit einem 13:0-Lauf im zweiten Spielabstand wieder zurecht. Mit 37:32 ging es in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel hielten Shey Peddy & Co. das Tempo hoch und machten mit einem weiteren 22:2-Lauf zwischen der 25. und 29 Minute zum 64:44 alles klar. Auch wenn die Gäste aus Niedersachsen zum Ende wieder etwas herankamen, sicherte eine geschlossene Mannschaftsleistung den 82:69-Auftaktsieg. Sieben Wasserburger Spielerinnen erzielten neun oder mehr Punkte.
"Ich bin sehr froh für mein Team, dass wir dieses spannende Spiel nach dem schlechten Start noch gewinnen konnten", so Eichler nach Abpfiff: "Man hat gesehen, dass wir noch etwas unkonstant sind." So haperte es nach nur gut drei Wochen Vorbereitung noch am harmonischen Zusammenspiel. Das machte sich zu Beginn noch an einigen Missverständnissen bemerkbar, besserte sich aber mit Verlauf der Partie zusehends. Ausbaufähig ist noch die Quote aus der Mitteldistanz, von der Dreierlinie versenkte das Team aber beachtliche 41 %, wobei insgesamt sechs Spielerinnen aus der Ferne punkteten.
Es spielten: Katharina Fikiel (9 Punkte, 4 Rebounds), Milica Ivanovic (10 Punkte, 6 Rebounds), Nathalie Fontaine (14 Punkte), Milica Deura (11 Punkte), Shey Peddy (16 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists), Anna Heise, Sasha Tarasava (13 Punkte, 4 Assists), Britta Worms und Soana Lucet (9 Punkte, 13 Rebounds).
DBBL
Wasserburg holt nächsten Meistertitel
Starke Serie: Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben ihren vierten deutschen Meistertitel infolge geholt. Auf dem Weg zum Erfolg kassierten die Oberbayerinnen wie im Vorjahr keine einzige Saisonniederlage.
Das Team von Trainer Georg Eichler bezwang am Mittwoch auch im dritten Spiel die Saarlouis Royals und entschied mit dem 81:49 die Serie im Format Best-of-Five mit 3:0 für sich. Der Titelgewinn gelang den Oberbayerinnen damit bereits zum zehnten Mal.
Bei dem 32-Punkte-Sieg zeigte der TSV, der nun 62 Liga-Partien in Serie nicht mehr verloren hat, einmal mehr eine geschlossene Mannschaftsleistung und bewies von Beginn an seine Dominanz im deutschen Damen-Basketball. Alle elf Spielerinnen des Heimteams konnten im letzten Finalspiel punkten.
Double für Eichler
Trainer Eichler gelang in Wasserburg damit der perfekte Einstand. Der Nachfolger von Bastian Wernthaler, der nun die Nationalmannschaft der Damen betreut, gewann in seinem ersten Jahr gleich das Double.
Der letzte Schritt
Der deutsche Meister und Pokalsieger TSV Wasserburg steht erstmals vor dem Einzug in die europäische Zwischenrunde.
Es gibt kaum etwas Schöneres für eine Bundesliga-Basketballerin, als in Wasserburg zu spielen. Nirgendwo sonst in Deutschland werden die Korbjägerinnen so professionell und fürsorglich zugleich von Stadt und Fans empfangen. Es gibt aber als Basketballerin auch nichts Schwierigeres, als für den TSV Wasserburg anzutreten. Denn die Stadt an der Inn-Schleife und ihr Publikum sind von der jahrelangen nationalen Dominanz derart verwöhnt, dass guter Basketball allein schon lange nicht mehr ausreicht. Pokal- und Meistertrophäen kennen sie in Wasserburg zur Genüge, europäische Feste aber haben sie noch nicht feiern können. Georg Eichler allerdings ist gerade dabei, das zu ändern.
Diesen Mittwoch (19.30 Uhr, Badria-Halle) tritt die Mannschaft des TSV Wasserburg im abschließenden Vorrunden-Heimspiel des Eurocup gegen den Gruppenletzten Pinkk Pecsi an. Und nachdem Wasserburg das Hinspiel in Ungarn mit 70:55 Punkten deutlich für sich entschieden hatte, stehen die Chancen gut auf einen weiteren Sieg. Und sollte der Erfolg gelingen, stehen die Chancen gut wie nie zuvor, erstmals in der Vereinsgeschichte die Zwischenrunde im europäischen Wettbewerb zu erreichen.
Am Wochenende, beim letztlich souveränen 87:64 gegen den Bundesligazweiten Keltern, hat Eichler jedenfalls den nötigen Biss bei seinen Spielerinnen gesehen. "Sie haben ein gutes Spiel geliefert", lobte der frühere Männer-Zweitligatrainer, dem das Duell gegen den stärksten deutschen Verfolger gerade recht kam. "Das war die optimale Vorbereitung für uns für die Eurocup-Partie am Mittwoch, die eine entscheidende Rolle im Kampf ums Weiterkommen spielt." Gelingt dem deutschen Meister und Pokalsieger der dritte Vorrundensieg, bräuchte er aus den ausstehenden beiden Gruppenspielen in Nantes/Frankreich und Venedig/Italien nur noch einen weiteren Erfolg, um die Vorrunde zu überstehen.
Eurocup
Alba und Oldenburg siegen
Dank einer fulminanten Aufholjagd hat ALBA Berlin den dritten Sieg im Basketball-Eurocup eingefahren, ratiopharm Ulm und die Telekom Baskets Bonn haben dagegen die zweite Pleite kassiert. Die Berliner gewannen am Mittwochabend vor 7944 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof gegen den spanischen Tabellenführer CB Gran Canaria mit 84:71 (35:42). Ulm unterlag bei Basket Saragossa 59:69 (36:37), die Bonner zogen gegen den italienischen Vertreter Dolomiti Energia Trento mit 89:96 (42:50) den Kürzeren. Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg schaffte beim 84:81 (40:43) gegen JSF Nanterre aus Frankreich den ersten Sieg.
ALBA lag bereits nach dem ersten Viertel mit elf Punkten zurück und ging mit diesem Rückstand auch in die Halbzeitpause. Wie verwandelt kam der Bundesliga-Tabellenführer dann aus der Kabine und drehte ein bereits verloren geglaubtes Spiel gegen den Finalisten des Vorjahres. Mit 24 Punkten ragte bei den Hauptstädtern vor allem der Bosnier Elmedin Kikanovic heraus. Die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic übernahm die Tabellenführung in der Gruppe B.
Rund eine Woche nach der Niederlage gegen Valencia Basket verloren die Ulmer erneut gegen ein spanisches Team. In Abwesenheit des verletzten Aufbauspielers Per Günther waren Da’Sean Butler (15 Punkte) und Raymar Morgan (11) die besten Werfer des Tabellen-15. der Bundesliga. Nationalspieler Robin Benzing, der seit dieser Saison für die Spanier aufläuft, stand gegen seinen Ex-Club 16:14 Minuten auf dem Parkett und erzielte vier Punkte. Durch die zweite Niederlage im vierten Spiel rutschte Ulm auf den dritten Platz der Gruppe C ab.
Auch für die Bonner war es am vierten Vorrundenspieltag die zweite Niederlage. Vor 3840 Zuschauern im Bonner Telekom Dome waren Aaron White mit 23, Jimmy McKinney mit 14 und Tadas Klimavicius mit 13 Punkten die erfolgreichsten Werfer für den Tabellenzweiten der Bundesliga, der am Sonntag im Spitzenspiel auf ALBA trifft.
In ungewohnter Halle holten sich die Oldenburger den ersten Eurocup-Sieg in dieser Saison. Weil die Heim-Halle der Niedersachsen durch eine Veranstaltung belegt war, fand die Partie in Vechta statt. Bester Werfer auf Seiten der Baskets war Center Brian Qvale mit 16 Punkten.
Basketball-Bundesligist MHP Riesen Ludwigsburg hat den zweiten Sieg im Eurocup gefeiert.
Basketball-Bundesligist MHP Riesen LudwigsburgGehe zu Amazon für weitere Produkt-Informationen! hat den zweiten Sieg im Eurocup gefeiert. Am 4. Spieltag der Vorrunde gewann der Tabellendritte der Bundesliga 84:80 (44:36) gegen Schlusslicht New Basket Brindisi. Die Italiener haben alle ihre Spiele verloren.
Bester Werfer der Ludwigsburger, die in der gleichen Sechsergruppe wie Ligakonkurrent Alba Berlin spielen, war Alvaro Munoz-Borchers mit 17 Punkten. Vier Teams kommen weiter.
Zweiter Sieg für Skyliners Frankfurt im FIBA Europe Cup
Die Fraport Skyliners Frankfurt haben im FIBA Europe Cup ihren zweiten Sieg gefeiert. Der Bundesligist setzte sich gegen den slowenischen Club Erst Novo Mesto mit 67:65 (23:30) durch und bleibt damit im drittwichtigsten Wettbewerb auf internationaler Bühne ungeschlagen.
Bester Werfer bei den Gastgebern war Quantez Robertson mit 17 Punkten. Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehten die Skyliners die Partie im dritten Viertel, das sie mit 27:13 für sich entschieden. Am Ende mussten die Gastgeber zwar noch einmal zittern, brachten den Vorsprung aber über die Zeit.
Wasserburg verliert in der Verlängerung 78:79!
Wie bitter: Niederlage am Abend im EuroCup gegen das französische Team aus Nantes
Sie versetzte Wasserburg den Knockout: Noch sechs Sekunden waren zu spielen und Queralt Casas vom französischen Team Nantes traf ihren Freiwurf nervenstark zur 79:78-Führung gegen Wasserburg! In der Overtime – der Verlängerung, wie bitter! Mit nur einem einzigen Korb Unterschied mussten sich Wasserburgs Basketball-Damen so heute am Mittwochabend dem Team von Nantes aus Frankreich geschlagen geben. 71:71 hatte es geheißen nach der regulären Spielzeit in der heimischen Badriahalle. Und mit 78:79 – 16-19, 23-21, 18-14, 14-17, 7-8 – hatten Shey Peddy und Co am Ende so sehr knapp das Nachsehen in ihrem ersten Heimspiel der neuen EuroCup-Saison.
Trotz Fußball-Champions League mit dem FC Bayern im TV machten sich am Abend zahlreiche Zuschauer, häufig in der Signalfarbe rot, auf den Weg zum Basketball in die Badriahalle. Die Damen empfingen in Spiel zwei der Eurocup Gruppenphase ein bekanntes Gesicht aus der vergangenen Eurocup Women-Saison: Nantes Reze aus Frankreich. Im letzten Jahr verlor Wasserburg das Heimspiel gegen die Französinnen nur knapp – dieses Mal war es noch enger, leider zugunsten von Nantes Reze.
Es war von Beginn an ein heißes Spiel und ein absolutes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss. Im ersten Viertel führten beide Teams abwechselnd mit einem Punkt Vorsprung bis Wasserburg kurzzeitig eine 10:7 Führung gelang.
Ab der siebten Spielminute wiederum schaffte Nantes die Führung und einen zwischenzeitlichen Abstand von sieben Punkten, den die Gäste aus Wasserburg zum Ende des ersten Viertels hin auf 16:19 verringern konnten.
Im zweiten Quarter hatten die Wasserburger Spielerinnen bedingt ein wenig Pech: Svenja Brunckhorst musste nach drei persönlichen Fouls erstmal raus, Katerina Hindráková ging zu Boden, konnte aber in der zweiten Spielhälfte weitermachen.
Nantes hatte dagegen einen guten Lauf und erzielte eine 27:18 Führung. Die Damen kämpften sich tapfer heran, so dass es zur Halbzeit nur noch 40:39 für die Gäste hieß.
In den ersten Minuten des dritten Viertels konnte das Team von Trainer Georg Eichler dafür häufiger punkten. Nantes nutzte zum Ende hin aber seine Chancen, so dass es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen blieb – bis zum Schluss.
Dann ging es in die Verlängerung. Nach zwei Freiwürfen von Marlou de Klejin erzielte Wasserburg in den letzten Sekunden zwar noch den Ausgleich, aber am Ende hatte Nantes Reze einfach mehr Glück.
„Wir hatten zu viel Respekt und haben dann teilweise auch nicht das rausgeholt, was wir können und in der Offensive zu hastig gespielt. Man muss natürlich auch sagen, dass wir solchen Stress-Situationen nicht gewachsen sind. Es ist das erste Spiel in der Saison mit einem permanenten Punktestand von eins plus oder eins minus. Auch solche Situationen muss eine Mannschaft trainieren“, sagte Coach Eichler nach dem Spiel.
Dennoch habe das Team gezeigt, dass es mit den Französinnen mithalten könne – der Trainer bleibt positiv. „Jetzt zählt erstmal das nächste Spiel in der Bundesliga gegen Herne.“
Es spielten: Shey Peddy (25 Punkte), Katerina Hindráková (4), Marlou de Klejin (9), Nayo Raincock (16), Rebecca Thoresen, Steffi Wagner (2), Tiina Sten (4), Sara Vujacic, Svenja Brunckhorst (2) und Solana Lucet (16).
EuroLeagueWomen
Wednesday results
Agü Spor 79-69 Spar Citylift Girona
Dynamo Kursk 70-49 Good Angels Kosice
Galatasaray 59-35 ESBVA-LM
Fenerbahce 86-69 UE Sopron
ZVVZ USK Prague 64-40 Wisla Can-Pack
Tango Bourges 61-71 Nadezhda
Watch today's #EuroLeagueWomen games LIVE and FREE on youtube.com/FIBA (all times CET):
15:00 UMMC Ekaterinburg v Castors Braine
20:30 Famila Schio v Perfumerias Avenida
Wasserburg wieder Meister
Die Frauen des TSV 1880 Wasserburg sind erneut deutscher Meister - zum ersten Mal ungeschlagen.
Erst 55 Sekunden vor der Schlusssirene durften die besten Spielerinnen das Parkett verlassen, um sich feiern zu lassen. Erst da stand fest, dass der neue und alte deutsche Meister TSV 1880 Wasserburg heißt. Am Ende gewannen die Basketball-Frauen aus Oberbayern das dritte Finalspiel der Best-of-5-Serie gegen Saarlouis Royals 98:87 (41:43) nach Verlängerung und beendeten die nationale Saison erstmals in der Klubhistorie ohne Niederlage - die Mannschaft von Trainer Bastian Wernthaler gewann alle ihre 31 Saisonspiele, inklusive Pokalendspiel. "Das ist eine phänomenale Leistung", sagte Wasserburgs Managerin Gaby Brei hinterher.
Die dritte Meisterschaft nacheinander bedeutete gleichzeitig auch das Ende der Ära Wernthaler, für den Cheftrainer war es das letzte Spiel in dieser Funktion, er wird künftig die Nationalmannschaft trainieren. "Einen schöneren Abschied kann es nicht geben", sagte der Rechtsanwalt. Doch bis seine Spielerinnen den Siegerpokal ihren Händen halten konnten, mussten sie erst einmal eine intensive, ja eine dramatische Partie überstehen. Lange Zeit führten die Gäste aus Saarlouis. Erst zwei Minuten und 35 Sekunden vor dem Ende hatte Nicole Romeo für Wasserburg ausgleichen können. Es war dann Aufbauspielerin Shey Peddy, die ihr Team erstmals im Schlussviertel in Führung bringen konnte. Doch der Vorsprung reichte nicht für die reguläre Spielzeit. Es musste also die fünfminütige Verlängerung die Entscheidung bringen. Und in der schwang sich dann Emma Cannon (30 Punkte) zur prägenden Wasserburger Spielerin auf.
2. Basketball-Bundesliga
Meisterschaft, Aufstieg: Osnabrück schlägt Göttingen
Die Girolive-Panthers Osnabrück sind Meister der 2. Basketball-Bundesliga und steigen in die Frauen-Bundesliga auf. Im dritten und entscheidenden Spiel der Playoff-Finalserie schlugen sie die Veilchen Ladies der BG Göttingen mit 61:54. Um 19.46 Uhr brachen alle Dämme in der OSC-Halle nach einem hochdramatischen Schlussviertel, in dem die Gäste noch einmal furios zurückkamen.
Der Tip-off gehörte Göttingen, der erste Steal Melina Knopp, aber Emma Duinkers Wurf fiel im ersten OSC-Angriff nicht in den Ring. Jana Lücken brachte Göttingen so nach 48 Sekunden in Führung, OSC-Kapitänin Juliane Höhne glich nach 1:03 Minute aus. Sie war es auch, die nach 3:08 Minuten Osnabrücks erste Führung (6:4) erzielte, Duinker und Janina Wellers erhöhten auf 10:4 (nach 4:33 Minuten). Göttingens Trainer Ondrej Sykora nahm die erste Auszeit, was die OSC-Frauen kurz aus dem Rhythmus brachte. Die Panthers schnappten sich besser die abspringenden Bälle unter den Körben, trafen aber nicht mehr so konstant. Nicole Jones mit vier Punkten in Folge brachte die BG heran, Monique Smalls verkürzte auf 11:12 von der Freiwurflinie. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte Rückkehrerin Britta Worms drei Sekunden vor dem Ende mit dem 14:11. Nach mehreren Monaten in Australien stand sie erstmals wieder auf dem Feld.
OSC-Spielmacherin Angela Pace zeigte zu Beginn des zweiten Abschnitts Nerven, vergab zwei Freiwürfe, aber fand Wellers beim 16:13 (11:32). Smalls‘ erste Punkte aus dem Spiel und Birte Benckers Freiwürfe brachten Göttingen in Front (17:16/12:17 Minuten). Pace antwortete umgehend. Nach schnell wechselnden Ein-Punkt-Führungen brachte Wellers‘ Dreipunktspiel den OSC wieder mit zwei Zählern nach vorn (23:21/13:51 Minuten). Bencker glich von der Freiwurflinie aus (23:23/14:32 Minuten), Alysa Horn und Knopp sorgten für das 27:23 (16:16 Minuten), aber der OSC war zu hektisch, um die Führung mit ruhig aufgezogenen Angriffen auszubauen. Ein Fast-Break über Wellers und Knopp fand dann doch ins Ziel: 2:01 Minuten vor der Halbzeit waren die Panthers 31:25 vorn. Der erste Dreier der Partie durch Horn brachte den OSC sogar 35:27 in Front, Corinna Dobroniak brachte vor der Halbzeit aber noch einen Freiwurf im Korb unter. Mit 35:28 ging es in die Pause.
Göttingen kam besser aus der Kabine: Keine halbe Minute war gespielt, als Jones punktete. Osnabrück brachte seine ersten Angriffe nicht im Korb unter, fand keinen Weg durch die Verteidigung der Veilchen Ladies. Glück für den OSC, dass auch Göttingen nicht hochprozentig traf. Dennoch schmolz der Vorsprung. Smalls traf einen ihrer beiden Freiwürfe zum 35:33 (23:03 Minuten). Als Osnabrücks Trainer Christian Kaiser nach 3:46 Spielminuten noch keine Punkte seines Teams gesehen hatte, nahm er die Auszeit. Es half zunächst nicht, aber auch Göttingen produzierte Fehler. Nach 5:13 Minuten ließ Knopp die Panthers-Fans erstmals nach der Pause jubeln (37:33). Horn ließ einen Freiwurf folgen. Göttingen presste intensiver, gab Osnabrück keinen Platz mehr unter dem Korb. Erneut sorgte Horn vorübergehend für ein bisschen Erleichterung. Die Veilchen Ladies wollten den Anschluss erzwingen, trafen aber nicht aus der Distanz. Knopps Freiwürfe brachten 12,4 Sekunden vor Ende des dritten Viertels zumindest die 42:36-Führung nach einem Leistungsabfall der Panthers mit vielen Ballverlusten.
Die Kulisse hatte das richtige Gespür: Die Anfeuerung wurde intensiver, als Höhne zum 44:36 traf. Jones stellte den alten Abstand wieder her. Göttingen bearbeitete die Panthers, Worms ließ sich davon nicht aufhalten (46:38/32:00 Minuten). Bencker traf im Gegenzug nur einen Freiwurf. Pace erhöhte auf 48:39, Worms machte den Vorsprung von der Freiwurflinie aus zweistellig, Höhne legte mit zwei Freiwürfen nach (51:39/34:15 Minuten). Gelaufen war die Partie noch nicht: Göttingen mobilisierte die letzten Kräfte, der OSC tat sich schwer. Smalls brachte die BG auf 46:54 heran (37:16 Minuten), Nach einem OSC-Fehlpass und Smalls‘ Alleingang war die Führung auf sechs Zähler zusammengeschmolzen (54:48/37:54 Minuten). Bei den Panthers lief die Wurfuhr ab – es wurde wieder hochdramatisch wie in den Playoff-Finalpartien zuvor. Smalls verkürzte auf 50:54 (38:47 Minuten). 50,5 Sekunden standen auf der Anzeigetafel, als Göttingens Sykora erneut eine Auszeit nahm und sein Team auf die Zielgerade einschwor. Jones verwarf, schickte Worms, die den Rebound holte, an die Linie. Die behielt die Nerven, traf zum 56:50 bei nur noch 42,7 Sekunden zu spielen. Auch Smalls traf nicht, dafür Duinker von der Freiwurflinie zum 58:50 (39:30 Minuten). Nach Benckers Freiwurf (58:51, 26,1 Sekunden zu spielen) holte Kaiser sein Team zur Auszeit zusammen – Knopp zeigte Nerven, traf nur einen Freiwurf. Lucia Thüring traf Göttingens ersten Dreier (59:54, 19 Sekunden zu spielen), Knopp machte es danach besser von der Linie (61:54). Thürings abgeblockter Dreier brachte den Panthers den Aufstieg.
Eurocup
Bonn und Oldenburg verabschieden sich mit Siegen aus dem Eurocup
Die beiden Basketball-Bundesligisten Telekom Baskets Bonn und EWE Baskets Oldenburg haben sich mit Siegen würdig aus dem Eurocup verabschiedet. Die Rheinländer feierten ein 101:87 (56:49) gegen Pallacanestro Reggiana, Oldenburg siegte 80:66 (37:28) gegen Virtus Rom. Für die ebenfalls zuvor ausgeschiedenen Artland Dragons setzte es dagegen eine weitere Pleite. Das 65:69 (34:27) bei JDA Dijon Basket war bereits die neunte Niederlage im zehnten Spiel.
Als einziges deutsches Team in der Top-32-Runde stehen die Brose Baskets Bamberg trotz einer 76:78 (31:37)-Niederlage bei CAI Saragossa. Der zweite Platz in der Gruppe A war den Franken bereits vor der Begegnung sicher. Noch im Schlussviertel hatte Bamberg mit acht Punkten in Führung gelegen, gab diese aber leichtfertig aus der Hand. Bambergs Topscorer war Brad Wanamaker mit zwölf Punkten.
Aus für Wasserburger Basketballerinnen im Eurocup
Die Basketballerinnen vom deutschen Meister TSV Wasserburg sind in der Vorrunde des Eurocups gescheitert. Die Mannschaft von Trainer Bastian Wernthaler unterlag am Mittwoch Nantes Reze/Frankreich 61:62 (26:38) und verpasste damit den Einzug ins Achtelfinale.
EuroCup
Wasserburg startet mit Heimsieg
Die Basketballerinnen des TSV Wasserburg sind mit einem Heimsieg in die Eurocupsaison gestartet. Gegen PEAC Pecs/Ungarn feierte man ein 75:52. Der Trainer freute sich über eine disziplinierte Verteidigungsarbeit seiner Mannschaft.
Zweiter Europacup-Sieg für Bonn - Bamberg verliert
Die Basketballer der Telekom Baskets Bonn haben ihre Chance auf die nächsten Runde im Eurocup gewahrt. Die Brose Baskets Bamberg und Artland Dragons kassierten dagegen empfindliche Niederlagen auf europäischer Bühne.
Bonn gewann gegen Paris Levallois mit 81:78. Bamberg unterlag im Spitzenspiel bei Straßburg IG mit 74:77. Artland musste sich beim CB Gran Canaria mit 63:74 geschlagen geben.
Bamberg kassierte in Straßburg dagegen die zweite Niederlage. Im Top-Spiel der Gruppe A reichten 23 Punkte von Brad Wanamaker und 21 von Janis Strelnieks nicht. Die noch ungeschlagenen Gastgeber setzten sich nach der Pause etwas ab und ließen sich auch durch einen beherzten Schlussspurt der Bamberger den Sieg nicht mehr nehmen. Bamberg bleibt Tabellen-Zweiter und hat nach wie vor gute Chancen auf den Einzug in die Zwischenrunde.
In der Gruppe B muss Artland nach der dritten Niederlage im vierten Gruppenspiel um das Weiterkommen fürchten. Beim spanischen Vertreter Gran Canaria konnte die Mannschaft aus Quakenbrück lange auf einen Erfolg hoffen. Bis ins dritte Viertel hielten die Dragons die Partie offen. Dann zog der verlustpunktfreie Tabellenführer davon.
Bonn feierte den zweiten Sieg im vierten Gruppenspiel. Nach schwachem Start und großem Rückstand spielte der Gastgeber vor allem im letzten Viertel groß auf und wendete die drohende Niederlage kurz vor dem Ende der Partie noch ab. Die besten Werfer waren Ryan Brooks (15 Punkte) und Angelo Caloiaro (14).
Oldenburg gelingt erster Sieg im Eurocup
Die EWE Baskets Oldenburg haben im Eurocup den ersten Sieg im vierten Vorrundenspiel gefeiert. Der Ex-Meister bezwang Spirou Charleroi 72:68 (41:41) und gab den letzten Tabellenplatz in der Gruppe C an die Belgier weiter. Bester Schütze der Oldenburger war Adam Chubb mit 20 Punkten.
Vor 2151 Zuschauern in der Oldenburger Arena sah Baskets-Trainer Sebastian Machowski ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel. Mit einem 10:0-Lauf zogen die Oldenburger den Gästen im dritten Viertel dann den Zahn. Charlerois Endspurt im Schlussviertel kam zu spät.
Ulm startet mit Sieg in die EuroChallenge
Ratiopharm Ulm ist erfolgreich in die EuroChallenge gestartet. Beim schwedischen Meister Södertälje Kings setzte sich das Team von Trainer Thorsten Leibenath mit 76:71 durch.
Zur Halbzeit hatte der deutsche Vertreter noch mit 40:42 in Rückstand gelegen. Bester Werfer der Schwaben war der ehemalige NBA-Legionär Tim Ohlbrecht mit 20 Zählern.
In der Gruppe B gingen die Frankfurter beim belgischen Vizemeister Okapi Aalstar förmlich unter, am Ende hieß es nach einer indiskutablen Vorstellung 59:94 (28:58). Bei den Hessen, Tabellen-16. der Bundesliga, konnte nur Sean Armand (15 Punkte) ansatzweise überzeugen.
Die EuroChallenge ist in der Rangliste der Pokalwettbewerbe hinter der Euroleague und dem Eurocup die Nummer drei.
DBBL Season Opening
Basketball Damen mit Kantersieg und MVP
Beim Season Open ließ der TSV Wasserburg den Gastgeberinnen aus Chemnitz keine Chance. Bei der DBBL-Gala am Abend wurde dann die Wasserburgerin Emma Cannon für ihre Leistungen im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge als MVP (wertvollste Spielerin) der Saison ausgezeichnet.
Mit durchschnittlichen 20,1 Punkten und 14,5 Rebounds pro Partie war sie 2013/2014 erneut Top-Scorerin und beste Rebounderin im deutschen Oberhaus gewesen. So war es nicht erstaunlich, dass sie von Fans, Trainern und Pressevertretern erneut zur Wertvollsten Spielerin gewählt wurde. Mit 16 Punkten zählte sie dann auch gleich zu den besten Schützinnen ihres Teams bei der Partie des ersten Bundesliga-Spieltages, in dem ihre Mannschaft von Beginn an spielbestimmend war.
Die schnelle 2:0-Führung durch Svenja Brunckhorst konnten die Chemnitzerinnen noch einmal ausgleichen, doch dann folgte die Show von Shey Peddy, die sich immer mehr als absoluter Glücksgriff erweist. Elf der nächsten 13 Wasserburger Punkte zur 15:4-Führung steuerte der US-amerikanische Neuzugang bei. Am Ende standen in knapp 24 Minuten Einsatzzeit 24 Punkte, fünf Rebounds, drei Assists und vier versenkte Dreier bei einer Trefferquote von 80 Prozent auf dem Konto der Aufbauspielerin. Insgesamt traf das gesamte Gästeteam traumwandlerisch sicher von jenseits der 6,25 m: Mit 57 Prozent sogar besser als aus dem Feld. Steffi Wagner war dabei die Effizienz in Person und erzielte ihre zehn Punkte mit eine 100-prozentigen Trefferquote. Auch Anne Breitreiner – 18 Punkte - stand ihr dabei kaum nach. Nur vier ihrer 14 Würfe verfehlten das Ziel.
Die Wasserburgerinnen erhöhten ihren Vorsprung kontinuierlich. Lediglich im zweiten Viertel konnte Chemnitz etwas besser mithalten und verlor diesen Abschnitt nur mit sechs Punkten. Doch nach dem Seitenwechsel erhöhten die Innstädterinnen die Intensivität noch einmal und zogen unaufhaltsam davon. Dabei konnte Coach Bastian Wernthaler die Spielzeit sehr regelmäßig auf alle Teammitglieder verteilen, die sich auch alle in die Punkteliste eintragen konnten. Sogar die beiden 16-jährigen „Rookies“ sammelten ihre ersten Bundesliga-Spielminuten und -punkte. „Das war ein ordentlicher Auftakt in die Saison. Wir haben gesehen, dass unser Team gut verteidigen und rebounden kann.
Das stimmt zuversichtlich.“, kommentierte Wernthaler, den letztendlich mit 95:49 überdeutlichen Sieg, bei dem er trotzdem mit der Angriffsleistung noch nicht ganz zufrieden war: „Vorne müssen wir noch lernen, unsere Stärken besser zu nutzen. Insgesamt hat sich gezeigt, dass das Team durchaus Potential hat.“
Europacup
Interessante Gruppen für Ulm, Frankfurt und Wasserburg
Basketball-Bundesligist ratiopharm Ulm tritt in der Vorrunde der Eurochallenge in der Gruppe A auf den schwedischen Meister Södertälje Kings, SPM Shoeters (Niederlande) und Enel Brindisi (Italien). Das ergab die Auslosung am Sonntag in München. Ulm war in der vergangenen Saison im Eurocup-Achtelfinale gescheitert.
Ebenfalls interessante Gegner erwischten die Fraport Skyliners: Die Frankfurter bekommen es im dritthöchsten europäischen Klubwettbewerb in der Gruppe C mit dem dänischen Serienmeister Bakken Baers Aarhus, dem belgischen Vizemeister Okapi Aalstar und Boras Basket (Schweden) zu tun.
Der erste Spieltag ist für den 4. November termininert, das Final Four findet vom 24. bis 26. April 2015 statt. Die jeweils zwei besten Teams der acht Vierergruppen ziehen in die zweite Gruppenphase ein.
Die Basketballerinnen vom deutschen Meister und Pokalsieger TSV Wasserburg treten im Eurocup der Frauen in der Gruppe G an. Dort spielt der fünfmalige Double-Gewinner gegen den ungarischen Pokalsieger PEAC-Pecs, gegen den französischen Vertreter Nantes Reze und die Young Cats aus Belgien. Auf Nantes trafen die Wasserburgerinnen bereits in der Saison 2012/13, damals verloren die Deutschen beide Partien.













