Mit großen Erwartungen ging man nicht in das Niedersachsenderby gegen den Männerturnverein aus Wolfenbüttel. Den Tabellenführer vom Thron stoßen zu wollen erzeugte zwar solide Medienpräsenz, aber wirklich daran geglaubt hatte niemand. Nichtsdestotrotz sollte uns der vergangene Samstagabend eines Besseren belehren.
Mit 6:0 konnten die Korbjäger in den ersten dreieinhalb Minuten dem Spiel den Hauch eines Stempels aufdrücken, der auch den angereisten Herzögen Fragezeichen ins Gesicht zauberte. Der Aufstiegskandidat fing davon unbeeindruckt an ebenfalls zu punkten, scheitere allerdings daran, die Führung an sich zu reißen. Allenfalls für den Ausgleich reichte es im ersten Abschnitt zwei Mal (16:16 und 17:17), wodurch sich die Korbjäger mit einer 18:17 Führung in die Pause retteten.
Das zweite Viertel eröffneten die offensiv eher unauffälligen Schlüsselspieler Roehrkasse und Deeke mit jeweils zwei Punkten. Langsam wurde allen Anwesenden klar, dass heute einiges gehen könne. Ein offener Schlagabtausch mündete im 25:24 und der Auszeit von Trainer Thorsten Freiheit. Wolfenbüttel in dieser Phase mit überschaubarer Wurfquote von jenseits der 3er-Linie fand auch in der Verteidigung kein Mittel die Korbjäger zu stoppen, sodass man beim Stand von 39:37 in die Umkleide verschwand und Trainers Worten lauschte.
Der für Korbjäger fast schon übliche Einbruch nach der Halbzeitpause fiel an diesem Samstag komplett aus: Ein 9:0-Lauf stattdessen machte Lust auf mehr. Wolfenbüttel taute langsam auf, doch man verpasste es nicht, seine Führung weiterhin aufzustocken, was die Trainerbank der Herzöge beim Stand von 59:47 zur Auszeit veranlasste. Die rund 30 angereisten Wolfenbüttler ließen ihren Frust an der Pauke raus. Mit 62:56 starte das Niedersachsenderby in die heiße Endphase.
Im Lauf des Schlussviertels pendelte sich die Differenz bei zwei bis einem Punkten ein, wobei die Korbjäger weiterhin an der Führung festhielten. 47 Sekunden vor Schluss konnte Wolfenbüttels Schubert schließlich einen ganz wichtigen 3er zum 74:73 verwandeln, der Freiheit erneut zur Intervention veranlasste. Nach der Auszeit wollte man taktisch gewitzt möglich viel Zeit von der Spieluhr nehmen, um die Führung kurz vor Schluss auszubauen. Schön gedacht, Umsetzung ausbaufähig. Aufbauspieler Kado sah sich mit einem recht statischen Spiel seiner Mannschaftkameraden konfrontiert und trat wagemutig den Weg in die Zone der Herzöge an. Unglücklicherweise verlegte er den Korbleger und ebnete damit den Weg für einen Schnellangriff, der nur durch Foul zu stoppen war. Wolfenbüttels Ward konnte einen aus zwei Freiwürfen zum 74:74 verwandeln. Erneuter Angriff Korbjäger, erneut monotone Situation. Kado zieht in Richtung Korb und verliert (vielleicht durch Körperkontakt) den Ball, was abermals für Freiwürfe der Wolfenbüttler sorgte. Marius Pöschel versenkte ebenfalls nur einen der beiden Freiwürfe, was an diesem Abend allerdings reichen sollte. Mit zwei Sekunden auf der Uhr fand ein Harakiriwurf der Korbjäger leider nicht mehr sein Ziel.
Unter dem Strich muss man die sportliche Leistung der Korbjäger ungeachtet der Niederlage hoch anrechnen. In einer hoch spannenden Partie konnte der schier unbezwingbare Aufstiegskandidat beinahe vom Thron gestoßen werden. Chapeau!
Weiter geht es gleich am kommenden Samstag gegen die White Devils aus Cottbus. Vorbericht folgt.
NW
Unverdiente Niederlage vereitelt Sensation gegen Herzöge Wolfenbüttel
MTV Herzöge bleiben auf der Siegerstrasse
Tabellenführer schlägt Hannover Korbjäger mit 100:69
Und so bot auch der zehnte Sieg im zehnten Saisonspiel Stoff für mehrere Geschichten. Da war zum einen Henje Knopke: „Mr. Wolfenbüttel Basketball“, der die MTV Herzöge zum Jahreswechsel verlässt, zeigte einmal mehr, dass es im Basketball nicht zwingend erforderlich ist, viele Punkte zu erzielen, um ein gutes Spiel zu machen. War er in der Offensive nicht mit Wurfglück gesegnet, hatte er dennoch seine langen Arme bei Rebounds und Ballgewinnen wie so oft genau da, wo der Gegner sie nicht gebrauchen konnte und überzeugte – leider zum vorerst letzten Mal im Herzöge-Trikot – durch seine besonnene und mannschaftsdienliche Spielweise. Vor dem Spiel wurde er von Burkhard Junger und Nicolas Grundmann offiziell verabschiedet und auch die Fans hatten sich eine besondere Aktion ausgedacht und begrüßten ihn bei der Spielervorstellung mit eigens angerfertigten Plakaten.
Ebenfalls überzeugen konnte Marvin Ahrens. Der Wolfenbütteler Forward zeigte seinen bis dato besten Auftritt und kam in knapp dreizehn Minuten auf vier Rebounds und neun Punkte bei 80%iger Trefferquote. Auf mehr Zähler kamen nur Marius Pöschel (12), Stephen Schwarz (14), Demetrius Ward (22, 10 Rebounds, 6 Assists) und Nikolas Skouen (29).
Weniger als sonst scorte Ivan Emanuely. Der drahtige Franzose sorgte jedoch maßgeblich dafür, dass Rishi Kakad, bis dato Liga-Topscorer, bei für ihn mageren zehn Punkten blieb. Davon profitierend erspielten sich die MTV Herzöge, bei denen die Youngster Kai Seidel und Jan Drzymalla fehlten, nach einem zähen Start (18:20 nach dem ersten Viertel) bis zur Halbzeit eine 42:34-Führung. Eine aggressive Defense auf der einen und mit Niko Skouen ein treffsicherer Scharfschütze (20 Punkte in der ersten Halbzeit) auf der anderen Seite waren die Hauptgründe.
Im dritten Viertel waren es dann offensiv wie am vergangenen Wochenende in Aschersleben Stephen Schubert und Demetrius Ward, die mit ihren Treffern schon vor dem letzten Viertel für eine vorentscheidende Führung sorgten (74:49, 30. Minute), die im letzten Abschnitt noch weiter ausgebaut werden konnte. Marius Pöschel war es vorbehalten für den 100. und gleichzeitig letzten Punkt an diesem gelungenen Adventssonntag zu sorgen.
Korbjäger vor Mammutaufgabe
Der Pro B-Absteiger residiert ungeschlagen an der Tabellenspitze und klärte vergangenes Wochenende die Kräfteverhältnisse der 1.Regionalliga, als man den zweiten Aufstiegskandidaten BG Aschersleben Tigers in deren Halle mit 86:99 vertröstete.
Die Liste der gefährlichen Namen ist lang beim MTV: Norweger Skouen führt mit durchschnittlich 25,3 Punkten die Rangliste der Wolfenbütteler an, US-Amerikaner Ward folgt mit 19,2 und auch Franzose Emanuely (17,4) und Eigengewächs Schubert (12,9) muss man auf dem Zettel haben. Im Gegenzug ist den Herzögen Rishi Kakad ein Begriff, wie die Pressemitteilung des MTV zeigt:
„Sagenhafte 50 Zähler markierte Kakad und traf dabei 10 von 14 Drei-Punkte-Würfen. Kein Einzelfall, bereits am zweiten Spieltag ließ Kakad beim Sieg in Charlottenburg mit 47 Punkten aufhorchen.“, Pressemitteilung MTV Herzöge Wolfenbüttel.
Feststeht, dass die Korbjäger als klarer Underdog in die Begegnung gehen und davon nur profitieren können. Wolfenbüttel hingegen steht unter Zugzwang, will man die Hinrunde wie angekündigt ungeschlagen beenden.
Angepfiffen wird das sonntägliche Niedersachsenderby um 16:00 in der Lindenhalle Wolfenbüttel. Auf zum Mammutaufgabe, Korbjäger!
NW
MTV Herzöge reisen zum kleinen Derby nach Hannover
Am Samstag treffen die MTV Herzöge Wolfenbüttel in Hannover auf den UBC. Das Team um Ex-Herzog Henje Knopke rangiert zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach zwei unerwarteten Niederlagen gegen Sandersdorf und Herten, konnte die von Anton Mirolybov trainierte Mannschaft das letzte Spiel in Recklinghausen gewinnen. Das ausgeglichen stark besetzte Team aus der Landeshauptstadt hat in Benjamin Fumey und Kandell Chones die besten Punktesammler. Henje Knopke konnte in dieser Saison seine Stats aus den Jahren bei den Herzögen nicht halten und erzielt im Schnitt 6,9 Punkte, 2,2 Assists und 1,9 Steals.
Die MTV Herzöge werden versuchen mit einem Sieg in Hannover die Ausgangslange für die Play-Downs etwas freundlicher zu gestalten, sind aber auch auf Schützenhilfe andere Teams angewiesen. Ob der Ex-Hannoveraner Arber Tolaj den Lessingstädtern nach seine Grippe wieder zu Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig. Ansonsten sind bis auf den langzeitverletzen Marcel Schwarz alle Mann an Bord und brennen auf das kleine Derby.
MTV Herzöge empfangen Hannover
Die vor der Saison getätigten Verpflichtungen lassen aber auf höhere Ambitionen der Tigers schließen. Neben Henje Knopke wechselten weitere gestandene Spieler wie Benjamin Fumey oder Kandell Chones an die Leine. Neben den bekannt straken Akteuren wie Tobias Welzel oder Jan-Peter Prasuhn bilden sie ein starkes Team, das durchaus ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden kann. Auch die Verpflichtung von Trainerfuchs Anton Mirolybov zeugt von diesem Vorhaben.
Für die MTV Herzöge wird es darauf ankommen eine bessere Wurfquote als in den vorangegangenen Spielen zu erzielen. Eine aufsteigende Tendenz zeigte das Team von Thorsten Weinhold bereits in Wedel. Darauf gilt es aufzubauen. Mit dem begeisterungsfähigen Publikum in der Lindenhalle kann durchaus eine Überraschung gegen den Favoriten im kleinen Derby gelingen.
Ergebnisse temps Basketball Cup 2013:
Neustadt Shooters vs. Hannover Korbjäger 20:0
Bodfeld Baskets vs. Herzöge Wolfenbüttel 78:79
Neustadt Shooters vs. Herzöge Wolfenbüttel 44:85
Bodfeld Baskets vs. Hannover Korbjäger 49:99
Herzöge Wolfenbüttel vs. Hannover Korbjäger 73:78
Neustadt Shooters vs. Bodfeld Baskets 68:73
Korbjäger nehmen am temps Basketball Cup in Neustadt teil
Dieser findet am 14. September im Gymnasium Neustadt statt und verspricht einige interessante Duelle. Neben den Korbjägern und dem TSV Neustadt reisen nämlich die Herzöge aus Wolfenbüttel (2. Bundesliga) und die Bodfeld Baskets (1. Regionalliga) an.
Gerade die Begegnung der Jäger gegen die Bodfelder könnte vor dem Hintergrund der kommenden Partien in der 1. Regionalliga sehr spannend werden.
Der Spielplan des Turniers sieht wie folgt aus:
09:30 Uhr Neustadt Shooters vs. Hannover Korbjäger
11:30 Uhr Herzöge Wolfenbüttel vs. Bodfeld Baskets
Anschließend Viertelfinale 3-Punkte Wettbewerb (2 Spieler pro Team)
13:45 Uhr Neustadt Shooters vs. Herzöge Wolfenbüttel
15:45 Uhr Hannover Korbjäger vs. Bodfeld Baskets
Anschließend Halbfinale 3-Punkte Wettbewerb (besten 4)
17:45 Uhr Herzöge Wolfenbüttel vs. Hannover Korbjäger
19:45 Uhr Bodfeld Baskets vs. Neustadt Shooters
Anschließend Finale 3-Punkte Wettbewerb (besten beiden)
Danach Siegerehrungen
Ca. 21:45 Uhr und Scheckübergabe an das Kinderhospiz "Löwenherz"
Neben dem sportlichen Teil findet auch eine große Spendenaktion für das Kinderhospiz „Löwenherz“ während des Turniers statt. Von den drei Euro Eintritt kommt ein Euro dem Kinderhospiz zugute. Desweiteren wird eine Tombola veranstaltet, dessen Einnahmen ebenfalls gespendet werden. Untermalt wird das Ereignis mit Getränken und Snacks. Weitere Informationen zum Turnier finden Ihr unter www.tsv-neustadt-basketball.de.
Die Veranstaltung ist öffentlich und daher die Chance, die Korbjäger noch vor ihrem ersten Saisonspiel in Aktion zu erleben. Wer diese Gelegenheit verpasst, kann jedoch noch am Sonntag, den 22. September in Herford vorbeischauen. Dann sind die Jäger bei der BBG Herford (1. Regionalliga) zu einem Freundschaftspiel zu Gast.
Großer Kampf erwartet – Derby in Wolfenbüttel
Mit einem Überraschungssieg gegen den Tabellenzweiten Wedel am vergangenen Wochenende hat Wolfenbüttel zuletzt für Furore gesorgt, nicht zuletzt dank eines überragenden Travis Clark. Der 22jährige US-Center lieferte in diesem Heimspiel mit 27 Punkten, 12 Rebounds und 4 Steals seine Saisonbestleistung ab und wurde dafür von der 2. Bundesliga zum „Spieler des Tages“ gewählt. Aktuell stehen die Herzöge auf dem vorletzten Tabellenplatz der Liga, sind aber punktgleich mit Braunschweig, Wulfen und Dorsten. Somit besteht für die Gastgeber durchaus eine reelle Chance auf einen Playoff-Platz, die mit einem Sieg gegen die Tigers gewahrt werden soll.
Um dies zu verhindern, wird die UBC-Verteidigung den Fokus hauptsächlich auf die Spieler Frank Theis (16,6 Punkte / Schnitt), Travis Clark (12,6), William Thomas (12,3), Henje Knopke (11,9) und Dennis Nawrocki (10,6) legen.
„Wir müssen hart verteidigen und in der Offensive kluge Entscheidungen treffen, um dieses Spiel zu gewinnen“, so UBC-Trainer Mai, der eine stärkere Leistung seiner Mannschaft fordert als im Hinspiel. Damals gab es gegen die Herzöge eine bittere Heimniederlage (78:87).
Für die Partie kann Mai mit Ausnahme von Maurice Williams (verletzt), Bart Zents und Francesco Yanduka (spielen zeitgleich mit dem TK Hannover) auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auch US-Forward Michael Fakuade, der beim Heimsieg gegen Dorsten maßgeblich beteiligt war und aufgrund eines grippalen Infekts einen Großteil der Trainingseinheiten in dieser Woche verpasste, wird spielen.
Die Fans beider Teams dürfen sich also auf ein spannendes Niedersachsen-Derby freuen! Spielbeginn in der Lindenhalle ist am Samstag, den 02. Februar um 17 Uhr. Für alle UBC-Fans, die nicht nach Wolfenbüttel fahren können oder wollen, gibt’s wie immer den Live-Ticker unter www.ubctigers.de.
UBC Inside: Video-Interview mit Tobias Welzel
Vom Youngster zum Leistungsträger: Seit knapp drei Jahren spielt Tobias Welzel nun bei den UBC Tigers Hannover (2. Basketball Bundesliga ProB). In einem Video-Interview mit Hallensprecher Oliver Jokisch spricht er über die aktuelle Saison, das Studium an der Europafachakademie Dr. Buhmann, seine Zeit in Hannover und über seine sportliche Zukunft. Das Video gibt’s in voller Länge auf www.ubctigers.de. Viel Spaß beim Anschauen!
Erste Heimniederlage im Niedersachsen-Derby
Gleich von Beginn an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Vor allem unterm Korb konnten die Gäste im Angriff ihre Größenvorteile ausnutzen. Die Tigers präsentierten sich bereits hier in der Verteidigung, wie auch im späteren Verlauf der Partie, nicht aggressiv genug. In der Offensive suchten die Hannoveraner häufig den Abschluss von draußen und das mit Erfolg. Bis zur Halbzeit traf Tobias Welzel vier von insgesamt vier Drei-Punkte-Würfen und auch Jan-Peter Prasuhn, der von seinen Rückenproblemen noch leicht angeschlagen war, hatte an jenem Abend ein sicheres Wurfhändchen (5 / 7 Dreier). Die eigene, schlechte Defensivarbeit und stark spielende Wolfenbütteler verhinderten jedoch Größeres und so ging’s beim knappen Halbzeitstand von 41:42 in die Umkleidekabine (1. Viertel: 22:27).
Nach der Halbzeit liefen die Hannoveraner den Gästen weiter hinterher, konnten allerdings in Schlagdistanz bleiben (3. Viertel: 56:60). Nach zwei Minuten im letzten Viertel gingen die Tigers durch einen Freiwurf von Joel Mondo schließlich knapp in Führung (32. Min.: 63:62). Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich die Herzöge konzentrierter und abgeklärter zeigten. Kurz vor Spielende machte Wolfenbüttels Center Frank Theis (21 Punkte) von der Freiwurflinie den ersten Auswärtssieg seiner Mannschaft in dieser Saison, der zeitgleich die erste Heimniederlage des UBCs bedeutete, klar. Endstand: 78:87.
„Wir haben als Mannschaft schwach verteidigt und Wolfenbüttel zu viele Chancen ermöglicht gegen uns zu punkten. Außerdem hatten wir zu viele Ballverluste“, lautete UBC-Trainer Michael Mais erste Analyse unmittelbar nach dem Spiel.
Erfreulich war hingegen, dass Mai – anders als noch vor einer Woche - auf einen breiten Kader von zwölf Spielern zurückgreifen konnte. Allen Smith, der lange verletzt gewesen war, stand ebenfalls im Aufgebot, kam jedoch nicht zum Einsatz. Die Nachwuchsspieler Bart Zents (23 Minuten, 4 Punkte, 3 Rebounds) und Daniel Boahene (16 Minuten, 8 Punkte, 5 Rebounds) zeigten für ihren ersten Bundesligaeinsatz ordentliche Leistungen.
Das nächste Spiel der Tigers findet am kommenden Samstag, den 10. November beim BSV Wulfen statt.
Für den UBC standen im Aufgebot:
Deeke (n.e.), Hübner (2 Punkte), Welzel (19 Pkt. / 5x3er), Cook (7 Pkt.), Prasuhn (25 Pkt./ 5x3er, 6 Rebounds), Williams (6 Pkt., 9 Reb.), Mondo (5 Pkt.), Lodders (2 Pkt.), Zents (4 Pkt., 3 Reb.), Boahene (8 Pkt., 5 Reb.). (spk)
Niedersachsen-Derby gegen Wolfenbüttel
Die Gäste aus der Lessingstadt haben in dieser Saison bislang erst ein Spiel gewonnen und stehen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga ProB. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, entließ man zu Beginn der vergangenen Woche US-Forward Jack Hanley, der den sportlichen Erwartungen nicht gerecht geworden war. Mit Frank Theis (18,2 Punkte / Schnitt), Henje Knopke und Dennis Nawrocki (jeweils 13) verfügt Wolfenbüttel jedoch über mindestens drei Spieler, die in der Lage sind zweistellig zu punkten.
Auch bei den UBC Tigers hat sich das Personalrad gedreht. US-Spieler Tyrone Nared musste das Team verlassen, nachdem er, ähnlich wie bei Jack Hanley, die sportlichen Erwartungen der Trainer und des Managements nicht erfüllen konnte. Aus mehreren potenziellen Nachfolgern ist der UBC mit einem Kandidaten bereits in fortgeschrittenen Vertragshandlungen. Der Vertragsabschluss und die Anreise des betreffenden US-Amerikaners nach Hannover sollten in der Mitte der vergangenen Woche erfolgen. Beides wurde jedoch durch Hurrikan „Sandy“ verhindert, der in den USA zigtausend Flugausfälle verursachte. Unabhängig davon, hätte der US-Spieler so kurzfristig keine Spielberechtigung für die Partie gegen Wolfenbüttel mehr bekommen. Somit müssen die Tigers ein Spiel mehr ohne großen US-Forward auskommen, können jedoch auf einen breiteren Kader zurückgreifen als am vergangenen Wochenende. Jan-Peter Prasuhn, der zuletzt noch mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, ist Anfang der Woche wieder ins Training eingestiegen. Dasselbe gilt für Finn Hübner. Darüber hinaus werden die Nachwuchsspieler Bart Zents und Francesco Yanduka ihr Heimdebüt im UBC-Trikot geben. Als weiteren deutschen Ergänzungsspieler auf den Positionen Power Forward / Center wurde kurzfristig der 22jährige Daniel Boahene (2,03 Meter / 115 kg) vom TSV Neustadt (2. Regionalliga) verpflichtet, der am Samstag spielberechtigt sein wird. (spk)
Erneuter Paukenschlag der Herzöge
Es war ein Spiel, von dem man in Wolfenbüttel noch lange sprechen wird, und bei dem jeder Basketballfan dabei gewesen sein muss. In einer hochklassigen und an Dramatik und Spannung kaum zu überbietenden Partie gewannen die Herzöge Wolfenbüttel gegen den Tabellenführer aus Hannover denkbar knapp mit 88:87 (47:52).
Die Herzöge kamen recht gut ins Spiel, fanden aber im Verlauf des ersten Viertels kaum ein Rezept gegen die starken Dreierschützen der Landeshauptstädter. Insbesondere Richard Williams erzielte 3 Dreier in Folge und verschaffte den Gästen somit einen Vorsprung. Doch die Herzöge gaben nie auf und kamen durch gute Verteidigung und schnelle Punkte durch Fast-Breaks wieder ins Spiel. Auch die Würfe jenseits der Dreipunktelinie fanden nun ihr Ziel. So ging das Team von Benjamin Travnizek mit einem 5 Punkte Rückstand in die Kabine. Nach einem ausgeglichenen dritten Spielabschnitt folgte ein denkwürdiger Schlussspurt der Hausherren. Zwar hatten die Herzöge Richard Williams in Person von Marquis Jones nun gut im Griff, und gestatteten ihm nur noch 2 Punkte, jedoch trumpfte nun Allrounder Jacob Doerksen auf und brachte den Gästen 2 Minuten vor dem Ende eine 10 Punkte Führung. Doch auch hier steckte das Team um Kapitän Henje Knopke nicht auf, kämpfte sich nochmals durch Dreier von Nawrocki und Jones heran und kam eine Minute vor Schluss zum viel umjubelten Ausgleich. Nach einem Ballverlust hatten die Gäste die Möglichkeit das Spiel mit dem letzten Angriff für sich zu entscheiden, vergaben aber den finalen Wurf. So ergab sich für Marquis Jones eine letzte Gelegenheit zum Korbleger, bei dem er 1,9 Sekunden vor ...weiter
Rückrundenstart in Wolfenbüttel
Die Hinrunde in der 2. Bundesliga ProB ist gespielt. Die UBC Tigers Hannover sind aktuell mit zehn Siegen aus 13 Spielen Tabellenführer und gleichzeitig das offensivstärkste Team der Liga. Nun steht mit dem Auswärtsspiel bei den Herzögen Wolfenbüttel am kommenden Samstag (17 Uhr, Lindenhalle) das erste Spiel der Rückrunde bevor. Im Hinspiel schlugen die Tigers mit lediglich sieben Spielern die Herzöge mit 94:87 und werden von Wolfenbütteler Seite als Favorit für das Rückspiel gehandelt. „Auch wenn man uns eine Favoritenrolle zuschreibt, nehmen wir Wolfenbüttel als Gegner sehr ernst. Es wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel und unsere Mannschaft wird ihr volles Leistungspotenzial abrufen müssen“, so Headcoach Michael Mai, der am Samstag, wie auch im Hinspiel, auf die TKH-Nachwuchsspieler Öhlmann, Campe und Lodders verzichten muss.
Dier Herzöge stehen aktuell auf dem neunten Tabellenplatz und wollen sich nach den beiden Siegen in Bernau und gegen Wedel mit einem weiteren Erfolgserlebnis von den heimischen Fans im Jahr 2011 verabschieden. Das Team von Benjamin Travnizek wird hierfür seine besten Spieler aufbieten können. Im Laufe der Saison haben sich Derrick Stevens (17,8 Punkte / Schnitt), Reginald Owens (12,2), Henje Knopke (11,5) und Marquis Jones (11,3) als verlässliche Größen herausgestellt.
Das Spiel lässt sich am Samstag unter www.ubctigers.de per Live-Ticker verfolgen. Spielbeginn ist um 17 Uhr. (spk)
Pressemitteilung: UBC Tigers Hannover
Spektakulärer Sieg zum Saisonstart!
Mit lediglich sieben Spielern sind die UBC Tigers Hannover am Samstagabend vor 730 Zuschauern im heimischen UBC Dome mit einem spektakulären 94:87-Sieg (49:41) in die neue Saison in der 2. Bundesliga ProB gestartet. Das Team von Michael Mai überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, solider Verteidigung und starkem Offensivspiel. Spieler des Abends wurde der kanadische Neuzugang Jacob Doerksen mit 35 Punkten.
Gleich zu Spielbeginn legten die Tigers los wie die Feuerwehr und lagen, dank der lautstarken Unterstützung von den Zuschauerrängen, nach wenigen Minuten mit 15:0 vorne. Erst nach vier Minuten traf Derrick Stevens die ersten Punkte für die Gäste. Danach fanden die Herzöge immer besser ins Spiel und verringerten den Vorsprung der Tigers um Punkt für Punkt, sodass das Spiel zum Ende des 1. Viertels mit 23:22 beinahe ausgeglichen war. Im zweiten Viertel behielt der UBC weiterhin die Kontrolle über das Spiel und ging mit einer Führung von acht Punkten in die Halbzeitpause.
In der zweiten Spielhälfte lief schließlich UBCs Jacob Doerksen zur Höchstform auf. Der Kanadier war unterm Brett nicht zu stoppen, holte zahlreiche Rebounds und punktete ordentlich Gegen Ende des dritten Viertels kämpften sich die Herzöge erneut heran und glichen aus, sodass das es beim spannenden Spielstand von 64:64 ins letzte Viertel. In dieser spielentscheidenden Phase übernahm das komplette UBC-Team Verantwortung und sicherte sich mit großer Entschlossenheit und der Unterstützung der Fans den verdienten ersten Saisonsieg.
An dieser Stelle möchten sich die UBC Tigers bei allen Zuschauern, der Gastmannschaft, Spielleitung und den Schiedsrichtern ausdrücklich für die technischen Probleme, die im Zuge des ersten Heimspiels im UBC Dome und der Neubesetzung des Kampfgerichts, vorgekommen sind, entschuldigen.
Leider war aufgrund eines fehlerhaften Internetanschlusses eine Verbindung zum Online-Portal der 2. Bundesliga nicht möglich, sodass während des Spiels beiden Mannschaften kein Scouting zur Verfügung gestellt werden konnte. Das korrekte Anzeigen der Spieluhr, war nach Behebung eines Software-Fehlers, erst im letzten Viertel möglich. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Spielzeit mit einer vorschriftsgemäßen Ersatzuhr am Kampfgericht gestoppt worden. Der Spielleiter der 2. Bundesliga ProB überwachte während der gesamten Spielzeit die Vorgänge am Kampfgericht, sodass sich die technischen Probleme nicht spielentscheidend auswirkten. Alle Probleme werden nun vereinsintern analysiert und behoben, sodass beim nächsten Heimspiel am 03. Oktober ein reibungsloser Ablauf am Kampfgericht gewährleistet werden kann.
Die Viertelergebnisse in der Übersicht:
1. Viertel: 23:22, 2. Viertel: 26:19, 3. Viertel: 15:23, 4. Viertel: 30:23.
Für den UBC spielten:
Maurice Williams (6 Punkte), Richie Williams (20), Doerksen (35), Welzel (2), Smith (7), Janzen (11), Prasuhn (13).
Tipp: Wähle jetzt auf Facebook den "Player of the Day" und gewinne ein iPad! Mehr Infos unter www.ubctigers.de
(spk)
Pressemitteilung: UBC Tigers Hannover
Ballinthecity Top Plays from Saterday!
------ Zimmermann Philipp-----------------No Name!---------------Boahene Daniel----------------Isi Yaldiz -----------------------Aleko Georgiadis-------------------Aleko Georgiadis-----------Lodders Jannik---------------TK Hannover 1.Herren---------------Flo Pejchar----------Dominic Rudge ---------------------- Hans Wegener---------------------Michael Hart-----
----J-P Prasuhn---------------------------Snoop Williams---------------------J-P Prasuhn------------- Steve Janzen-------------------------Richie Williams----------Dennis Nawrocki-------
Herzöge unterliegen zum Saisonauftakt in Hannover
Nach hartem Kampf verlieren die Herzöge Wolfenbüttel das erste Saisonspiel in Hannover gegen den UBC. Im gut gefüllten UBC-Dome verschliefen die Herzöge den Start. Schnell lagen sie mit 0-15 hinten und erst nach 4 Minuten gelangen Derrick Stevens die ersten Punkte für die Lessingstädter. Der Bann war nun gebrochen und das Team von Benjamin Travnizek kämpfte sich in die Partie. Die Spielzüge liefen und Punkt um Punkt schmolz der Rückstand, sodass das Spiel nach Ende des ersten Viertels mit 23-22 fast ausgeglichen war. Doch im zweiten Spielabschnitt deutete sich schon an, dass es am heutigen Abend schwer werden würde für die Herzöge. Die kanadische Neuverpflichtung der Hannoveraner Doerksen lief zu Hochform auf und war nie in den Griff zu bekommen. 40 Punkte standen am Ende auf seinem Konto. Er war es auch, der in der entscheidenden Phase des letzten Viertels sicher traf und die ungenaue Spielweise der Herzöge am Ende bestrafte. Der Ball wurde nicht mehr konsequent unter den Korb gebracht, und leichte Ballverluste durch Fehlpässe entschieden das Spiel.
Auf Seiten der Herzöge gefiel unter anderem Dennis Nawrocki, der neben seine bekannt guten Defense auch 13 Punkte beisteuerte. Leider saßen Owens und Hart schnell mit 5 Fouls auf der Bank und konnten so nicht entscheidend unter den Körben eingreifen. Auch Martin Kemp musste foulbedingt ausscheiden. Dies änderte aber nichts an der verdienten Niederlage der Herzöge an diesem Abend. Ein kleiner Schatten lag über der technischen Ausstattung in der Uni Halle. Die Spieluhr funktionierte erst im letzten Viertel, das Scouting konnte leider in den gesamten vierzig Minuten nicht zum laufen gebracht werden und die Sirene war unterdimensioniert. Alles nicht spielentscheidend, aber eines Zweitligaspiels nicht würdig. Herzöge: Owens 10; Nawrocki 13; Stevens 25; Knopke 13; Staebe 10; Schwarz; Schubert 7; Kemp 5; Hart 2; Cantürk 2.
Pressemitteilung: Herzöge Wolfenbüttel
Tigers feiern Saisonstart und Rückkehr in den UBC Dome!
Back to the Roots! An diesem Samstagabend starten die UBC Tigers Hannover mit einem Heimspiel gegen die Herzöge Wolfenbüttel in die neue Saison in der 2. Bundesliga ProB. Das Spiel findet im altehrwürdigen UBC Dome (Am Moritzwinkel 6, 30159 Hannover) statt, in dem die Tigers seit Vereinsgründung 2002 sieben Mal in Folge aufgestiegen sind. Das Spiel beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Für alle volljährigen UBC-Fans, die den Saisonstart nicht mehr abwarten können, gibt’s ab 17 Uhr vor der Halle ein „Warmup“ fürs Spiel: Unter dem Motto „Beat the Clock“ gibt’s frisch gezapftes Bier vom Fass. Von 17-17:30 Uhr kostet ein Bier draußen vor der Halle 1 Euro, ab 17:30 Uhr bis 18 Uhr 2 Euro, ab Einlassbeginn um 18 Uhr 2,50 Euro.
Im Eingangsbereich der Halle wartet auf alle Zuschauer ein reichhaltiges Angebot an Speisen (Hot Dogs, Chili, Waffeln) und Getränke, sowie ein fettes Rahmenprogramm mit den neuen UBC Cheerleadern, Halbzeitshow und Gewinnspielen. Last but not least gilt das altbewährte UBC-Motto „100 Punkte – 100 Liter“, sprich: Versenkt ein Tiger auf dem Spielfeld den 100. UBC-Punkt im Korb, gibt’s für die durstigen Tiger auf der Tribüne 100 Liter frisch gezapftes Pils!
Der UBC Dome gilt als Festung, die für gegnerische Teams schwer einzunehmen ist. Von 144 Pflichtspielen im UBC Dome holten die Tigers 122 Siege und das hat auch seine Gründe: Die Zuschauer sind hautnah am Spielgeschehen dran und die Stimmung in der Halle ist elektrisierend. Die lautstarke Unterstützung von den Zuschauertribünen überträgt sich direkt auf die Tigers, die auf dem Spielfeld stehen und dadurch erst richtig zu Höchstformen auflaufen.
Die lautstarke Unterstützung von den eigenen Fans werden die Tigers in diesem ersten Saisonspiel besonders nötig haben, denn es stehen lediglich sieben Spieler im Aufgebot. Nachdem Kooperationspartner TK Hannover das Regionalligaderby gegen die Hannover Korbjäger, welches fast zeitgleich mit dem UBC-Spiel stattfindet, nicht verschieben konnte, muss der UBC auf die drei Nachwuchsspieler Jannik Lodders, Leonhard Öhlmann und Hannes Campe verzichten. Youngster Bojung Memenga (letzte Saison: TuS Bothfeld / Oberliga), der sich beim Testspiel letztes Wochenende einen Bänderriss im rechten Fuß zugezogen hat, steht ebenfalls nicht zur Verfügung. „Wir werden trotzdem alles geben und um den Sieg kämpfen“, verspricht UBC-Headcoach Michael Mai. „Wir hoffen unsere Fans unterstützen uns lautstark dabei!“.
Als ersten Gegner der Saison begrüßen die Tigers die Herzöge aus Wolfenbüttel. Das Team von Trainer Benjamin Travnizek gehört zu den Urgesteinen der 2. Basketball Bundesliga. Die Lessingstädter verstärkten im Sommer ihren Kader mit dem erfahrenen Aufbauspieler Derrick Stevens, der in der letzten Saison noch das Spiel der BG Magdeburg (1. Regionalliga) lenkte und den beiden „Big Men“ Reginald Owens und Michael Hart. Letzterer kam nach 3 Jahren in unterklassigen Ligen rund um Chicago zu den Herzögen und überzeugte dort Trainer und Management durch seine Art Basketball zu spielen sofort. Liga-Experten zählen Wolfenbüttel zwar zu den potentiellen Kandidaten für die Playdowns (den UBC für die Playoffs), trotzdem werden die Tigers ihre Gegner keinesfalls unterschätzen. Es verspricht ein spannendes Spiel zu werden.
Wer sich Geld und Wartezeit am Spieltag sparen will, für den lohnt sich der Vorverkauf! Tickets sind in der UBC-Geschäftsstelle (Hainhölzer Str. 21), sowie beim Restaurant Cheers (Marschnerstr. 2) erhältlich. Besonders attraktiv ist das günstigste Familienticket Hannovers (27 Euro) für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 18 Jahren.
Ticketpreise (Abendkasse / Vorverkauf):
• Kinder unter 6 Jahre frei
• Ermäßigt* 7€ / 6 €
• Normal: 10€ / 9 €
• Familien Ticket** 27€ / 25 €
• VIP: 49€
(*Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Auszubildende, Zivildienstleistende, Rentner, Arbeitslose, Schwerbehinderte (nur bei Vorlage eines gültigen Ausweises)
(spk)
Niederlage im zweiten Testspiel
Im zweiten Testspiel gegen das ProA Team der UBC Tigers unterlagen die Herzöge mit 77-97 (33-44). Trotz der frühen Phase der Vorbereitung zeigten beide Teams teilweise schon tolle Teamaktionen, die den ca. 200 Zuschauern viel Applaus entlockten. Auf Seiten der Herzöge kam Kareem Grant zu seinem ersten Einsatz und lieferte ein tolles Debüt ab. Mit 17 Punkten avancierte er in nur 22 Minuten Spielzeit zum Topscorer der Herzöge. Auch Justin Sexton zeigte sich gegenüber dem ersten Spiel stark verbessert und steuerte in Knapp 15 Minuten 12 Punkte bei. Aufgrund des Fehlens von Centerriese Michael Boone rückte Clemens Beier unter dem Korb in den Mittelpunkt und markierte 14 Zähler. Wie bei einem Testspiel üblich wurde viel durchgewechselt, und alle Spieler konnten sich gegen starke Hannoveraner auszeichnen. Bei den Tigers war Forward Charles Little nie zu stoppen und erzielte 35 Punkte. Trotz des Felhlens der etatmäßigen Aufbauspieler Martin Kemp und Henje Knopke war es für die Herzöge ein gutes Testspiel, das Lust auf mehr macht.
Herzöge: Grant 17; Ahrens 2; Nawrocki 3; Czepczinski; Korfhage 5; Redlich 8; Granz 2; Seebode 7; Sexton 12; Schubert 5; Beier 14; Schwarz 2.












