WNBL TOP4 2017: Girls Baskets schaffen Historisches
Das Spiel stand zu Beginn noch unter dem Eindruck der schweren Knieverletzung, die sich Münchens „go to guy“ Leonie Fiebich im Halbfinale am Vortag zugezogen hatte. Insofern mussten die Karten zwangsläufig neu gemischt werden. Vor prächtiger Kulisse in der Sporthalle an der Ravensberger Straße eröffneten beide Teams das Endspiel hochintensiv. München hatte sich mit der „Betreuung“ von Nina Rosemeyer durch Antonia Bieringer etwas einfallen lassen und erwischte mit einer stark beginnenden Emily Bessoir den leicht besseren Start (3:6 aus Sicht der Girls Baskets, 3.). Youngster Franka Wittenberg (Jg. 2003) glich wenige Momente nach ihrer Einwechslung per Dreier zum 8:8 aus (5.), das Publikum durfte einem tollen Spiel beiwohnen.
Die Girls Baskets übernahmen das Kommando, schlossen hochprozentig ab (Merit Brennecke) und profitierten auch von vier in Folge vergebenen Freiwürfen des Gegners (12:8, 7.). Im Prinzip war es in der Gastgeberinnen-Offense ein Spiel „4 gegen 4“, da Rosemeyer bis dahin komplett aus dem Spiel genommen wurde (12:12). Die kam dann aber doch zu vermehrten Ballkontakten und zu ersten Punkten von der Freiwurflinie. Melody Haertle besorgte das 16:13 (9.), Morgana Sohn legte zum umjubelten 18:13 nach (10.). Nach einem turbulenten Auftaktviertel hieß es 18:15.
Die Girls Baskets arbeiteten unfassbar stark beim Rebound (18:5 nach zehn Minuten). Zudem wollten die Würfe der Turnerschaft von außen nicht fallen, während Rosemeyer zum 21:15 traf (12.) und Haertle noch zwei Punkte drauflegte. München tat sich offensiv weiter schwer, freute sich aber über einen Not-Dreier von Bessoir und war beim 23:20 durch Sophia Mühling heran. Johanna Häckel legte ein „and one“ nach und urplötzlich war das Spiel wieder ausgeglichen (23:23, 15.). München setzte seinen Lauf durch eine wahre Energieleistung von...weiter
DBBL
Rotenburger Basketball-Damen zurück in der Bundesliga
Die Basketball-Damen der Avides Hurricanes Rotenburg vertreten Niedersachsen in der nächsten Saison in der Bundesliga.
Dank eines 83:82 bei Eintracht Braunschweig sicherte sich das Team von Christian Greve auch im zweiten Playoff-Spiel der Serie „best of three“ den Sieg, die Meisterschaft in der 2. Liga Nord und den Aufstieg. Erst im vergangenen Jahr waren die Niedersachsen aus der Bundesliga abgestiegen.
Junior Panthers greifen den Titel
Osnabrück schlägt Mittelhessen im Finale mit 65:44 – Dreierspezialistin Siemund
Die OSC Junior Panthers Osnabrück, die im Halbfinale schon Ludwigsburg die Grenzen aufgezeigt hatten, stellen die beste deutsche Mannschaft in der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga U17 (WNBL).
Die kompakte Truppe von Trainer Jörg Scherz besiegte gestern zum Abschluss des Top-4-Turniers in der Ludwigsburger Rundsporthalle das Team Mittelhessen klar mit 65:44 (32:23). Nach zähem und ausgeglichenem Ringen im ersten Abschnitt machte Dreierspezialist Lisa Siemund da weiter, wo sie im Duell mit Ludwigsburg aufgehört hatte. Zwei sauberen Treffern aus der Distanz verdankte Osnabrück die 18:11-Führung (15.). Das bedeutete Rückenwind für die Panthers: Über 26:17 (17.) erarbeiteten sie sich das Neun-Punkte-Pausenpolster. Osnabrück überzeugte mit variablen Aktionen, zeigte sowohl gelungene Fastbreaks als auch geduldig ausgeführte Spielzüge. In der Halbzeitpause ehrte Gerhard Geggus, der Bruder des verstorbenen Roland Geggus, die „Aufsteigerin des Jahres“ der WNBL. Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel) durfte den Roland-Geggus-Award entgegennehmen.
Osnabrücks Sturm auf den Basketball-Thron forcierte nach Wiederbeginn Annemarie Potratz mit einem Dreier zum 39:23 (22.). Sie war am Ende mit 13 Zählern beste Werferin beim neuen deutschen Meister. Ann-Sophie Ossowski und Siemund (je 10) trugen ebenfalls entscheidend dazu bei, dass bereits nach 24 Minuten (42:23) die Vorentscheidung gefallen war. Bei den Mittelhessinnen schwanden die Kräfte, so dass die Panthers nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr diesmal die Trophäe in die Höhe recken durften.
Wasserburg: Basketball-Damen holen in Finalserie in Oberhausen den zweiten Sieg
Ein Sieg fehlt den Wasserburger Basketball-Damen noch zum Deutschen Meistertitel! In Oberhausen holten die Mädels jetzt den zweiten Erfolg in der Best of Five-Serie.
Mit einem souveränen 75:61 (38:34)-Sieg bei evo New Basket Oberhausen holten sich die Basketballerinnen vom Inn in der Best-of-Five-Finalserie der DBBL den zweiten Erfolg und können schon am nächsten Mittwoch in der heimischen Badria-Halle alles klar machen und sich das Double 2014 und den achten Meistertitel holen. Die Wasserburger waren in Oberhausen von Beginn an in Front, führten schnell mit 11:2 (3. Minute). In der Folge ließen sie die New Baskets, die weiter auf ihre Nationalspielerinnen Birte Thimm und Sarah Zierhut verzichten mussten, aber wieder näher herankommen und mussten kurz vor Ende des ersten Viertels fast den Ausgleich hinnehmen. Sechs Gästepunkte in Folge erhöhten den Vorsprung aber wieder auf 25:17.
Einen ähnlichen Verlauf nahm der zweite Spielabschnitt: Die Damen von Bastian Wernthaler und Wanda Guyton legten los wie die Feuerwehr und sorgten bis zur 17. Minute für eine komfortable 14-Punkte-Führung. Doch mit einem 12:0-Lauf egalisierten die Gastgeberinnen auch diesen Rückstand wieder bis auf zwei Punkte. Den Schlusspunkt der Halbzeit setzte aber Wasserburgs Emma Cannon, die einmal mehr mit 26 Punkten und 14 Rebounds die überragende Spielerin auf dem Feld war, und so ging es mit 38:34 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel ging es erstmal zäh weiter, aber die Innstädterinnen konnten sich bis auf zehn Punkte absetzen. Doch es folgten zu Beginn des vierten Viertels acht Oberhausener Punkte, die Wernthaler zu einer Auszeit zwangen: „Da muss ich mir einen Vorwurf machen. Die Auszeit hätte ich früher nehmen müssen. Doch Kompliment an die Mannschaft, sie hat sich sehr gut aus dieser schwierigen Situation herausgespielt.“ Mit 21:9 Punkten in den restlichen sieben Minuten ließen die Wasserburgerinnen keine Zweifel mehr am Sieg aufkommen.
„Ich bin sehr stolz auf das Team. In dieser sehr lauten Halle ist es immer schwierig“, so der Coach, der allerdings vor allem in der Reboundarbeit noch Verbesserungspotential sieht: „Alles in allem war das aber eine sehr souveräne Vorstellung, wir waren immer in Führung. Jetzt wollen wir am Mittwoch den Sack zu machen und zuhause die Meisterschaft feiern!“
Es spielten: Stina Barnert (5 Punkte / 8 Assists), Anne Breitreiner (21 Punkte), Svenja Brunckhorst, Emma Cannon (26 Punkte / 14 Rebounds), Martina Dover, Melissa Jeltema (11 Punkte / 10 Rebounds), Tiina Sten (8 Punkte), Steffi Wagner (4 Punkte) und Veri Wernthaler.
WNBL TOP4: TSV Hagen 1860 holt den Titel
TSV Hagen 1860 heißt der neue Titelträger in der WNBL. Beim TOP4-Turnier in Osnabrück setzten sich die Spielerinnen von Trainer Tobit Schneider mit 76:52 (16:13, 20:9, 25:14, 15:16) gegen Gastgeber OSC Junior Panthers durch. Rund 500 Zuschauer boten einen tollen Rahmen für das Finale.
Vor der Partie wurde Leonie Schütter von DBB-Vizepräsident Stefan Raid und Gerhard Geggus (Bruder von Roland Geggus) mit dem “Roland-Geggus-Award” ausgezeichnet. Dieser Preis in Erinnerung an das Lebenswerk des 2011 verstorbenen DBB-Ehrenpräsidenten gilt dem “WNBL Rookie des Jahres”. Außerdem wurden Lisa Janko von den Rhein-Main Baskets als “WNBL MVP 2013″ und Tobit Schneider vom TSV Hagen 1860 als “WNBL Trainer des Jahres 2013″ geehrt
Schütter eröffnete das Finale mit einem Dreier, als wolle sie ihre Wahl bestätigen. Von “downtown” legte sie zum 6:3 (3. Min.) nach, das Spiel nahm Fahrt auf. Die Junior Panthers lieferten einen Schlagabtausch auf Augenhöhe und wehrten sich nach Kräften (8:9, 7. Min.). Der dritte Dreier von Schütter fiel zum 11:9, gefolgt von weiteren Schütter-Punkten. Ein Spiel auf sehr ordentlichem Niveau verlief weiter ausgeglichen (13:13, 9. Min.), ehe die unglaublich beginnende Schütter ihren vierten Dreier zum Viertelendstand von 16:13 einnetzte.
Hagen glänzte mit starker Trefferquote und zog leicht davon (23:15, 12. Min.). Grund genug für OSC-Coach Thomas Wodny, seine Spielerinnen zu einer Auszeit zu rufen. Hagen aber blieb vorne, beide Teams ließen in dieser Phase zahlreiche Chancen aus (26:17, 16. Min.). Die im Halbfinale noch so überragende Zonenpresse der Gastgeberinnen zeigte bis dahin gegen Hagen kaum Wirkung. 33:19 für Hagen lautete derZwischenstand nach 17 kurzweiligen Minuten. Der Vorjahresvize bestimmte das Geschehen in dieser Phase eindeutig. Zur Pause schien schon eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein (36:22).
Die Gastgeberinnen hatten sich offensichtlich noch einmal viel vorgenommen, denn sie erwischten den klar besseren Start nach dem Seitenwechsel (29:38, 23. Min.). Aber Hagen konterte eiskalt mit zwei Dreiern (45:29, 24. Min.) und bog wieder auf die Siegerstraße ein. Der Dreier von Mona Kramer zum 52:32 (26. Min.) tat den sich weiter mit allem Einsatz wehrenden Junior Panthers sehr weh, Wodny bat erneut zur Auszeit. Vergeblich, denn Hagen spielte sich jetzt in einen Rausch und traf sensationell (57:33, 27. Min.). Sarah Stock überragte jetzt und brachte den Gegner zur Verzweiflung.
Mit dem Mute der Verzweiflung kämpfte Osnabrück weiter, aber viele der Würfe wollten einfach nicht fallen. Denoch, die tolle Moral muss man den Junior Panthers hoch anrechnen. Erst nach mehr als drei Minuten fielen die ersten Punkte im Schlussabschnitt, für den Ausgang der Partie hatte das allerdings keine Bedeutung mehr (61:41, 34. Min.). Es reichte für den OSC bis zur Schlusssirene nicht mehr zu einer Resultatsverbesserung.
OSC Junior Panthers
Annemarie Potratz 6, Lisa Siemund 3, Cherina Kaiser 17, Ann Sophie Ossowski 4, Franca Riesmeier, Lotta Eichmeier 4, Selina Schröer, Judith Pauls 2, Maya Girmann 6, Vera König 8, Marisa Koopmann 2.
TSV Hagen 1860
Nina Schnietz 2, Mona Kramer 11, Sarah Lückenotte 6, Sarah Stock 25, Antonia Fritz, Paulina Fritz 3, Elsa Bönicke, Jasmin Schrage 2, Pauline Grunert, Leonie Schütter 17, Alina Gimbel 10, Ayse Colakoglu.
“Ein ganz großer Dank geht an den Ausrichter aus Osnabrück. Was hier in der Kürze der Zeit auf die Beine gestellt worden ist, verdient große Anerkennung. Hier wird Basketball mit Herz gelebt, das hat man der tollen Organisation angemerkt. Auch die parallel stattfindenden norddeutschen Meisterschaften der U13-Mädchen haben Osnabrück für ein Wochenende zum Mekka des Mädchenbasketballs gemacht. Es freut mich auch sehr, das es so gut funktioniert hat, aussschließlich weibliche Schiedsrichterinnen beim WNBL TOP4 einzusetzen. Das ist glaube ich auch für die Spielerinnen eine gute Sache. Mein Dank geht an den DBB-Schiedsrichterbereich”, zog Stefan Raid ein äußerst positives Fazit.
Deutscher Jugendpokal 2013 U16- und U18-Jungen
Die Sieger der U16- und U18-Jungen im Deutschen Jugendpokal 2013 stehen fest. Gastgeber TSV Quakenbrück (Foto) triumphierte bei der Endrunde der U16-Jungen in Quakenbrück, während sich ebenfalls der Gastgeber TSV Nördlingen bei den U18-Jungen in Nördlingen durchsetzte. Der DBB gratuliert den neuen Titelträgern!!!
In Quakenbrück sahen die ca. 200 Zuschauer interessane Spiele auf hohem Niveau. Das Spiel um Platz 3 wurde zum spannenden Höhepunkt und erst in den letzten Minuten entschieden. Das Finale wurde von den Gastgebern eindeutig dominiert, die verdient den Jugendpokal gewannen.
Ergebnisse
U16-Jungen in Quakenbrück
Halbfinale: TSV Quakenbrück – Basketball Boele-Kabel 85:71
Halbfinale: Dresden Titans – TSV Crailsheim 55:76
Spiel um Platz 3: Basketball Boele-Kabel – Dresden Titans 80:71
Endspiel: TSV Quakenbrück – TSV Crailsheim 94:49
U18-Jungen in Nördlingen
Halbfinale: TSV Nördlingen – TV Langen 75:70
Halbfinale: finke baskets Paderborn – ALBA Berlin 53:66
Spiel um Platz 3: TV Langen – finke baskets Paderborn73:44
Endspiel: TSV Nördlingen – ALBA Berlin 75:67









