Trainerposition erneut vakant
zu übernehmen und darüber hinaus verstärkt in der Jugend aktiv zu werden.
Nach dem Rücktritt von Thorsten Freiheit übernahm Smith das Ruder bei den Jägern Anfang März und konnte in sechs Spielen drei Siege und genauso viele Niederlagen einbringen.
Besonders der Sieg in Rendsburg und die tolle Aufholjagd beim Sieg gegen Bitterfeld in eigner Halle bleiben in Erinnerung unter der kurzen Ära Smith.
Aleks Tunjic: „Allen hat besonders an der Moral der Mannschaft drehen können, als er sieübernahm. Ich denke er ist ddurch nicht ganz „unschuldig“, dass wir am Ende noch ein tollen 5. Platz holen konnten. Ich glaube, dass genau diese Fähigkeiten vom Trainer dazu geführt haben, um in der Endphase der Saison noch mal alle Kräfte zu mobilisieren und dafür sind wir ihm sehr dankbar!“
Damit befassen sich nun die Verantwortlichen mit der Trainerpersonalie und man darf gespannt sein, wer das Zepter bei den Jägern in der neuen Saison schwingen wird. Da die Entscheidung erst dieses Wochenende gefallen ist, befindet man sich natürlich derzeit am Angang und sammelt erst mal mögliche Optionen. Allerdings wird die Trainerposition die Kaderformierung nicht einschränken.
Die Hannover Korbjäger bedanken sich bei Trainer Smith für das Geleistete und wünschen ihm alles erdenklich Gute in seiner neuen Aufgabe!
BBL
Quakenbrück zieht Mannschaft zurück
2003 war die Mannschaft in die Bundesliga aufgestiegen, wurde 2007 Vizemeister und ein Jahr später Pokalsieger – ab der kommenden Saison ist sie nicht mehr im deutschen Basketball-Oberhaus dabei. Ein einzelner Großsponsor kann und will das Risiko nun nicht mehr tragen.
Mehr als ein Jahrzehnt waren die Artland Dragons Bestandteil der Basketball-Bundesliga. Am Sonntag gaben die Quakenbrücker überraschend bekannt, dass sich das Team aus dem Profi-Basketball zurückzieht. Unter anderem habe der „Standortnachteil“ zu dieser Entscheidung geführt, teilten die Artländer mit.
„Die Basketball-Bundesliga hat sich enorm weiterentwickelt. Die Gesamtetats der Konkurrenten sind gestiegen, so dass es für die Dragons nicht mehr möglich ist, den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden“, hieß es in einer Erklärung des Vereins.
Die gerade beendete Punktrunde hatten die Quakenbrücker auf Rang elf abgeschlossen; das Team von Trainer Tyron McCoy verpasste damit die Playoffs. Ihre größten Erfolge hatte die 2003 aufgestiegene Mannschaft 2007 und 2008 gefeiert. Zunächst erreichten die Quakenbrücker unter dem damaligen Trainer Chris Fleming – heute ist er Bundestrainer – die Playoff-Finalserie gegen Bamberg (1:3). Ein Jahr später gewann das Team aus dem Landkreis Osnabrück den Pokal.
„Die Entscheidung ist natürlich sehr bedauerlich, aber wir müssen sie akzeptieren“, sagte Jan Pommer, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL): „Der Standort Quakenbrück wird der Liga fehlen, weil die Dragons immer wieder für Höhepunkte gesorgt haben.“
Zum Verhängnis wurde den Quakenbrückern unter anderem, dass sie mit einer kleinen Halle (3000 Plätze) in einem relativ dünn besiedelten Einzugsgebiet nicht in der Lage waren, große Sponsoren zu gewinnen. Der aus Quakenbrück stammende und vor allem in der Textilindustrie tätige Unternehmer Günter Kollmann unterstützte die Artländer seit Jahrzehnten. Er ist nun offenbar nicht mehr willens, den Etat eines Bundesligisten zu stemmen. Dieser soll dem Vernehmen nach bei mindestens vier Millionen Euro liegen.
Während in den vergangenen Jahren in den Bundesliga-Standorten Ulm und Oldenburg Hallen für jeweils 6000 Zuschauer gebaut wurden, fehlten in Quakenbrück für einen Aus- oder Neubau die Mittel. Ein Umzug ins nahe gelegene Osnabrück kam wegen der engen Bindung an das Artland nicht in Frage.
Die Spieler besaßen allesamt (ebenso wie Trainer McCoy) Einjahresverträge. Sie werden ab sofort auf Vereinssuche gehen. Da die Spielbetriebs-GmbH in der kommenden Saison keine Mannschaft mehr meldet, ist nun der Dragons-Kooperationspartner TSV Quakenbrück (2. Regionalliga) die ranghöchste Mannschaft.
Die Bestürzung bei den Fans war am Sonntag riesig. „Jetzt gibt es das kleine gallische Dorf nur wieder im Comic“, schrieb ein Nutzer in einem sozialen Netzwerk in Anspielung auf den über Jahre gepflegten Außenseiter-Status der Quakenbrücker. „Ich bin einfach nur enttäuscht“, schrieb ein anderer Fan der Artländer, deren Halle in der Bundesliga 128-mal in Folge ausverkauft gewesen war. Für viele Fans im Nordwesten zählten die Duelle zwischen Quakenbrück und den EWE Baskets Oldenburg zu den Höhepunkten der Saison.
Was mit dem Startplatz der Quakenbrücker passiert, ist noch offen. Der Lizenzliga-Ausschuss der BBL kommt am Donnerstag zu Beratungen zusammen. Möglich ist, dass der 18. Platz über ein Wildcard-Verfahren vergeben wird.
Allen Ray Smith neuer Head Coach der DUDES Ladies
Mit Allen Ray Smith präsentieren die DUDES nun ihren absoluten Wunschkandidaten der dem Anforderungsprofil vollkommen entspricht. Der 1980 in San Diego geborene Deutsch-Amerikaner hat seine deutschen Wurzeln in Ludwigsburg, seine Mutter stammt von dort und möchte nun im Land seiner Großeltern beruflich und privat Fuß fassen. Nach seinem Kreuzbandriss und dem vorläufigen Karriereende als professioneller Basketballspieler, möchte Smith sich nun - trotz eines Angebots aus der BEKO BBL - auf seine Karriere als Trainer konzentrieren. „Neben seiner Erfahrung als professioneller Basketballspieler bringt Smith bereits einen riesigen Paket an Erfahrungen als Coach mit", beurteilt Traupe den neuen Mann an der Seitenlinie. „Die Qualität, die wir mit einem ehemaligen Spieler wie Allen, als noch junger und kleiner Basketball Verein dazu gewinnen konnten, ist enorm und wird uns sehr weit voranbringen.", ergänzt der sportliche Leiter, und erhofft sich eine positive Sogwirkung für alle Coaches im Verein.
Am vergangenen Dienstag wurde der neue Coach offiziell dem Team vorgestellt. Mit viel Vorfreude und einem ordentlichem Pfund Nervosität saßen die Damen auf ihren Stühlen. Schließlich bekommt man nicht oft die Gelegenheit unter einem Coach zu spielen, dem eine Menge Vorschusslorbeeren sowie Respekt vorweg eilen. Dass englisch nun Trainingssprache wird, ereilte die Spielerinnen im Vorfeld ebenso, da wurden noch mal schnell die eigenen Sprachkenntnisse aufgebessert. Marco Lutz dankte dem Team für das entgegengebrachte Vertrauen in den Vorstand, rechtzeitig einen geeigneten Trainer zu finden und übernahm voller Freude die Aufgabe das Team und den Trainer einander vorzustellen. „Wir sind stolz Allen von unserem Konzept und dem Basketball Programm LINDEN DUDES überzeugt zu haben", schilderte Lutz. Allen bringt nicht nur alles mit was ein Coach benötigt, sondern besonders die menschliche Komponente an ihm ist absolut überzeugend. „Wir beschreiten nach nur vier Jahren und zwei Jahren als eingetragener Verein ein komplett neues, aber nicht ungewohntes Niveau. Wir freuen uns auf die bevorstehenden Herausforderungen." so der Verantwortliche für Organisations- und Personalentwicklung innerhalb des Lindener Vereins.
Der neue Coach ist absolut dankbar für die Möglichkeit die ihm die LINDEN DUDES ermöglichen und konnte den Trainingsstart kaum abwarten. Die erste Einheit stand direkt nach der Vorstellung am Dienstagabend an. 13 höchst motivierte Damen ahnten was auf sie zukommt: Defense, Defense, Defense! Entsprechend sahen die ersten Übungen des neuen Coaches aus. "Die Mädels haben einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht und ich freue mich auf die anstehende Aufgabe als Coach. Wir können viel erreichen und werden hart dafür arbeiten!", so Smith, der in den letzten Wochen viele Gespräche mit beiden Vorsitzenden hatte und vom DUDES-Projekt überzeugt ist. „Ich bin froh ein Dude zu sein. Hier ist alles sehr familiär und fürsorglich. Es wird sich richtig gut gekümmert. Ich denke das es eine sehr gute Gelegenheit ist, meine Trainerkarriere zu beginnen. Zudem waren die Bemühungen um meine Person höchst professionell.", beurteilte der Wahl-Hannoveraner mit viel Überzeugungskraft seine neue Situation.
Am 7. August steht für die DUDES Ladies das erste Testspiel an. In der IGS Linden treffen die DUDES Ladies auf eine College-Auswahl aus den USA. Die Saison beginnt am 28. September, 19:15 Uhr in der Humboldtschule.








