68:71 – Baskets verlieren zu Hause gegen Aschersleben Tigers
Kein Team kann sich absetzen
Die Bedeutung des Spiels war auf beiden Seiten von Beginn an spürbar. Kein Team konnte sich deutlich absetzen. Durch eine gute Verteidigung zwang das Team von Baskets Trainer Benjamin Travnizek die Tigers zu Ballverlusten, die zu leichten Punkten und einem 19:15 Vorsprung führten. Im zweiten Viertel versuchten die Baskets die Führung auszubauen. Doch die Tigers hielten dagegen, kämpften sich wieder heran und gingen ihrerseits in Führung. Daraufhin legten die Baskets einen kurzen Zwischenspurt hin, der zum zwischenzeitlichen 36:30 führte.
Krimi bis in die letzten Sekunden
Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Den Baskets gelang es einen 55:53 Vorsprung ins letzte Viertel mitzunehmen. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts übernahmen die Tigers die Führung. Das Travnizek Team hielt dagegen und konnte immer wieder das Spiel ausgleichen. Mit einem 64:67 ging es in die Crunchtime. Tobias Welzel verkürzte den Rückstand auf 66:67. Im Gegenzug stellte Tigers Spielmacher Kazlauzkas mit einem Korbleger den alten Vorsprung von drei Punkten wieder her. Nach zwei Punkten von Baskets Guard Arthur Zaletskiy, war es wieder Kazlauskas, der den Tigers einen drei Punkt Vorsprung bescherte. Die Baskets hatten darauf nochmal die Chance mit einem Dreier den Ausgleich zu erzielen und das Spiel in die Verlängerung zu bringen. Doch der Wurf von Marcel Schwarz traf nicht ins Ziel und die Tigers gewannen das Spiel mit 68:71.
Statistik des Spiels: 10
Wie eng das Spiel war, ist anhand der Anzahl der...weiter
Mit etwas Glück die Punkte mitgenommen!
Die Partie ging für den Gast aus Neustadt sehr gut los, denn mit 0:4 ging der TSV in Führung. Danach zeigte die TSG ihr tolles Teamspiel, welches oft mit Dreiern abgeschlossen wird. ProB Akteur Niehus legte zwei und Borchers einen Dreier in den Korb der Gäste. Über 9:4 in der 2. Minute setzten sich die Gastgeber auf 24:10 in der 5. Minute ab. Nach einer Auszeit fingen sich die Shooters so langsam und kamen zurück in die Partie. Dyon Doekhi sorgte mit einem Fabelwurf von fast der eigenen Freiwurflinie in den TSG Korb für den 31:23 Rückstand nach dem 1. Viertel.
Im 2. Viertel kamen die Gäste dem Heimteam immer näher und glichen in der 15. Minute zum 36:36 aus. Einen Angriff später ging der TSV für knapp 20 Sekunden durch Lungongo in Führung, doch diese hielt nicht lange und einen Dreier später lag man erneut zurück. Mit 52:47 für Westerstede ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel hin und her, beide Teams konnten ihre Angriffe erfolgreich abschließen. Der TSG gelang es dabei den Vorsprung wieder etwas auszubauen. Eine Minute vor dem Viertelende lag Neustadt mit 77:65 in Rückstand. Mit vier verwandelten Freiwürfen wurde dieser Rückstand noch auf 77:69 verringert.
Die Führung der Gastgeber hatte auch im letzten Viertel lange bestand. Dann schlug die Stunde vom besten Dreierschützen der Liga. Beim Stand von 84:82 für die TSG erzielte Rishi Kakad erst zwei Dreier, um dann mit einem Layup, 18 Sekunden vor dem Ende, die Führung auf 87:90 auszubauen. Westerstede hatte anschließend noch zwei Wurfchancen auf den Ausgleich, doch der Ball fiel nicht mehr, sodass die temps Shooters knapp und glücklich mit 87:90 gewannen.
„Dieser Sieg war sehr sehr wichtig für den Kopf, das Team kann nun etwas entspannter in die letzten drei Spiele gehen. Der Druck wurde jetzt an die anderen Teams weitergegeben, die erst 11 oder 10 Siege auf dem Konto haben. Ein Sieg aus den verbleibenden drei Spielen sollte für den endgültigen Klassenerhalt reichen, doch in dieser Liga kann man sich nie sicher sein. Wir freuen uns jetzt erst einmal über den Auswärtssieg und bereiten uns auf das nächste Wochenende vor, dort kommt mit dem ASC Göttingen einer der beiden Titelkandidaten“, so Manager Gebauer.
Es spielten:
Roberts (26 Punkte / 6 Rebounds / 5 Assists), Kakad (20), Lungongo (19 / 7 Rebounds), Doekhi (16 / 9 Rebounds), Minajevs (5 / 6 Rebounds), Bankole (2), Habtemichael (2), Delage
TSV Neustadt temps Shooters
Die Eagles aus Westerstede kommen nach Neustadt!
Nach den positiven letzten Spielen wollen die Shooters am Samstag gegen einen direkten Tabellennachbarn (Platz 9 / 5:6 Bilanz) den nächsten Heimsieg feiern. Der Gegner konnte in den letzten Wochen ebenfalls einige Spiele gewinnen und sich vom Tabellenkeller nach oben arbeiten und Selbstvertrauen tanken. Im Team von Headcoach Cirkovic spielen einige junge Talente, die auch mit Doppellizenz für das Oldenburger ProB Team auflaufen. Mit dem deutschen Marcello Schröder (235 Punkte / 21,4 Schnitt) haben die Ammerländer den aktuell besten Korbschützen der gesamten Liga in ihren Reihen. Hinter dem erfahrenen Power Forward folgen die jungen Doppellizenzspieler Hollatz (17,5), Niehus (15,8) und Antunovic (16,4). Wer bei den Gästen mitspielt ist immer sehr unklar, es gab schon einige Spiele, bei denen die TSG nur mit fünf oder sechs Spielern angetreten sind. „Egal wie die Gäste anreisen, unser Team muss im Heimspiel total fokussiert in diese Partie gehen und am besten von Anfang an zeigen, welches Team Herr im Haus ist“, so Manager Gebauer. Bei den Shooters fehlen Martin Matejcik (krank) und der länger ausfallende Laurent Falmagne. Vor den heimischen Fans machen die Spiele immer am meisten Spaß und zuletzt konnte der TSV drei Heimsiege in Folge landen. Aktuell rangiert man mit einer ausgeglichenen Bilanz auf dem 6. Platz und mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten würde man sich weiter von der gefährlichen Abstiegszone, zu der die Hälfte der Liga gehört, absetzen.
Los geht es im Shooters-Dome wie immer um 19:30 Uhr.
Mit dem dritten 100er Sieg in Folge in die Sommerpause!
Der Vizemeister der 1. Regionalliga Nord verabschiedet sich vor knapp 500 Zuschauern mit einem offensiven Feuerwerk in die verdiente Sommerpause. Die „temps Shooters“ und die fast in Bestbesetzung aufgelaufenen Gäste aus Westerstede zeigten den Zuschauern in der Sporthalle der Leine-Schule ein Spektakel mit vielen tollen Spielzügen.
Von Beginn an zeigte der TSV seine Spielstärke und führte nach fünf Minuten mit 13:9. Die Eagles hatten besonders von der Dreierlinie einen guten Tag und drehten das Spiel kurz vor dem Viertelende auf 19:24. Jake Marvin erzielte einen Dreier und Lennart Holsten, der erneut ein ganz starkes Spiel ablieferte, punktete mit der Sirene zum 24:24.
Den Start in das 2. Viertel verschliefen die Gastgeber komplett und mussten einem 24:32 Rückstand hinterherlaufen. Mubarak Salami gelangen acht Punkte in Folge für den TSV und damit führte er das Team auf Schlagdistanz heran. Dass die TSG das Spiel unbedingt gewinnen wollte, sah man in etlichen Szenen und die Motivation war hoch. Erneut setzte sich der Gast auf 41:46 ab, doch Marvin mit einem Layup und Rishi Kakad mit zwei Dreiern, drehten den Spieß um und so gingen die Shooters mit 49:46 in die Kabine.
Dort muss Headcoach Smith seinen Spielern die richtigen Worte geflüstert haben, denn diese traten in der zweiten Hälfte entschlossener auf! Mit einer hohen Intensität in der Defensive wurden viele Fehlwürfe oder Ballverluste erzwungen und selber konnte man dadurch leichte Punkte erzielen. Der Vorsprung erhöhte sich von 63:53 in der 24. Minute, auf 83:65 zum Viertelende. Damit war schon eine Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Die TSG konnte zwar ab und an in dem Viertel punkten, aber war machtlos gegen die starken Shooters Spieler.
Trotz häufiges Wechseln im letzten Viertel wurde der Vorsprung zu Beginn sogar noch ausgebaut. Im Anschluss folgten dann aber die restlichen Minuten mit Ungenauigkeit und halber Kraft. Die Eagles nutzten diese Körpersprache aus und betrieben Ergebniskosmetik. Am Ende steht ein großartiger 103:91 Sieg im letzten Saisonspiel – der 20. Sieg in dieser Saison!
Coach Smith zollte als erstes dem starken Gegner Respekt und bedankte sich für dieses tolle Spiel zum Abschluss. "Ich bin sehr sehr stolz auf meine Mannschaft, die immer und in jedem Training hart an sich gearbeitet hat. Ohne Euch würde ich nichts sein", waren seine Worte. "Ich freue mich auf die neue Saison und dass viele Spieler aus dem jetzigen Team bei uns bleiben werden. Dazu versuchen wir, je nachdem wie es möglich ist, noch zwei, drei Verstärkungen zu holen", so der Coach.
"Wir sind super stolz auf das Erreichte und hoffen diese Entwicklung im nächsten Jahr weitergehen zu können. Vielen Dank an die Fans und natürlich an unsere Sponsoren, ohne die es Basketball auf diesem Level in Neustadt nicht geben würde. Ich freue mich nun etwas mehr Zeit zu haben und weiß aber auch, dass Kai (Josewitz), Coach Smith und ich viel Arbeit vor uns haben. Besonders wichtig wird es sein, weitere Sponsoren für uns zu gewinnen, um Ziele, die wir uns gesteckt haben, zu errreichen. Auch im Umfeld müssen wir uns weiter verbessern und breiter aufstellen. Jeder, der helfen möchte und an diesem Projekt mitarbeiten möchte, kann sich gern bei mir melden", so Teammanager Gabauer.
Es spielten:
Salami (26 Punkte), Marvin (18 / 10 Rebounds), Doekhi (17), Holsten (16), Kakad (15), Welzel (5), Lungongo (4), Tyrekidis (2), Brauner, Tsokos und Hennig
Befreiungsschlag bleibt aus
Die Korbjäger konnten erstmals in der Saison auf den US-Amerikaner Anglin und Hannoveraner Zaletskiy zurückgreifen, allerdings musste Flügel Deeke in der Partie Verletzungsbedingt aussetzten. Schon beim ersten Angriff konnten man die athletischen Vorzüge des Neuen Spielmachers der Jäger sehen der ohne große Mühe einfache Punkte beim Zug zum Korb einheimste. Jedoch konnte man auch sehen das die Mannschaft sich noch finden muss als Kollektiv und so manche Angriffe liefen leider nicht wie geplant. Der Gegner fand ähnlich schwer ins Spiel sodass dies leider nicht dazu führte das die Gastgeber einen plausiblen Vorsprung erspielen. Nach und nach fanden die Eagles ihren Rhythmus und besonders in der Verteidigung stellte man die Grünen vor schweren Aufgaben. Bis zum Ende des Viertels konnte man noch in Schlagdistanz bleiben allerdings war Westerstede die bessere Mannschaft. Nachdem Izevbigie zwei Freiwürfe für seine Mannschaft verwandelte und zum 23:26 verkürzte leistete sich der Gast einen Fehlwurf und Ballverlust nach dem anderen, erst in der 14 Minute konnte Pruitt für seine Mannschaft an der Freiwurflinie Punkten. Das schlimme hierbei, die Korbjäger vermochten in dieser Phase ebenfalls keine Punkte zu generieren. Danach funktionierte aber der Angriff der Eagles nach Belieben und eine zweistellige Führung war das Ergebnis. Die Korbjäger kämpften weiter und schafften wieder einen einstelligen Rückstand der ohne Zweifel viel geringer zur Halbzeit hätte ausfallen müssen, Grund hierfür war eine unterirdische Freiwurfquote von 52%. Halbzeitergebnis 39:46.
Leider kam in der 2. Halbzeit der Gegner besser aus den Socken und aus den 9 Angriffen konnten ganze 8!!! Erfolgreich abgeschlossen werden, was eine 48:64 Vorentscheidung für den Aufsteiger bedeutete. Unabhängig von der Verteidigungsleistung der Korbjäger, muss man aber auch die Würfe alle treffen, egal wie frei die Westersteder Zeitweise waren. Die Korbjäger gaben sich nicht auf und bemühten sich weiterhin und konnten dadurch Zeitweise den Rückstand auf -11 verkürzen, für mehr reichte es allerdings nicht.
Ein verdienter Sieg der Eagles der bei der Leistung im Ihmebunker einfach nur Kopfschütteln hervorbringen kann, wie man mit diesem Potenzial bisher im unteren Bereich der Liga sein kann. Bei den Jägern war offensichtlich das das Zusammenspiel wachsen muss, ansonsten konnte man auch hier sehen das dies eigentlich keine Abstiegsmannschaft ist, mit den Möglichkeiten die im Kader sind.
Nun geht es zweimal Auswärts (28.01. @ Westerstde und 05.02. @Satde) ehe man am 11.02.2017 einen weiteren schweren Brocken in Form vom Tabellenritten den BSW Sixers in Hannover begrüßen darf.
Es spielten Walters 11 Punkte, Topalovic 9, Anglin 24, Izevbigie 12, Yanduka, Zents 8, Zaletskiy 3, Schiess 8
TSV Neustadt Shooters vs. TSG Westerstede Eagles (91:85)
1.Viertel: 17:23
3.Viertel: 55:52
Aller guten Dinge sind Drei!
Während die Shooters am Samstagabend auf ihren Co-Trainer (Spiel mit United in München) und den gesperrten Solomon Sheard verzichten mussten, kamen die Gäste mit vollem Kader. Wieder mit dabei war der zuletzt verletzte Top Spieler Franjo Borchers, der den Shooters im Hinspiel 28 Punkte einschenkte. Die Gymnasiumhalle war mit 197 Zuschauern sehr gut gefüllt.
Den Jump sicherten sich die Gastgeber, doch die ersten Punkte, durch zwei Freiwürfe, erzielten die Eagles. Bis zum 9:9 in der 6.Minute konnten beide Teams auf einem Level spielen, danach zeigte sich zum ersten Mal die Klasse des Gastes. Ein 0:12 Lauf brachte die Eagles in der 8.Minute mit 9:21 in Führung. Mit viel Kampf und Willen kämpften sich die Shooters zum Viertelende wieder auf 17:23 heran.
Das 2.Viertel begann mit jeweils vier Punkten von Michael Ani und Jan Gebauer, die ihr Team auf 25:26 heranbrachten. In der Folgezeit erzielten die Shooters vier Dreier von vier verschiedenen Spielern und zum Abschluss des Viertels konnte auch der bis dahin glücklose Samuel O`Garro mit einem „And-One“ seine ersten Punkte erzielen. Zur Halbzeit führten die Hausherren mit 40:38.
Nach der Pause starteten die Shooters furios! Lediglich zwei Punkte ließen sie den Eagles in den ersten sechs Spielminuten zu und konnten selber in diesem Zeitraum 13 erzielen, so dass auf der Anzeigetafel eine 53:40 Führung leuchtete. Der Tabellenführer ließ sich davon aber nicht abschrecken und zeigte, warum das Team erst eine Niederlage in dieser Saison kassiert hat. Ein ähnlicher Run wie der der Shooters, brachte die Eagles wieder auf 55:52 vor dem letzten Viertel heran.
Wie schon im vorigen Viertel gelang den Shooters der Start optimal. Fünf Punkte von Tim Insinger, dazu je ein Dreier von Boris Vorkapic und Gebauer brachten die Zuschauer erneut zum lautstarken Jubeln. 66:54 in der 33.Minute. Immer, wenn die Gäste in den folgenden Minuten näher herankamen, hatten die Shooters meistens durch einen Dreier (7 alleine im letzten Viertel) eine Antwort parat. In der 39.Minute, beim Stand von 86:75, schien das Spiel entschieden, doch die Eagles versuchten noch einmal alles. Ein 1:10 Lauf innerhalb von 60 Sekunden, darunter ein wilder Dreier mit Brett und Foul, brachte den 87:85 Anschluss. Bei noch 30 Sekunden auf der Uhr zog O`Garro zum Korb und wurde an die Linie geschickt. Den ersten verwandelte er sicher, der zweite Versuch verfehlte sein Ziel, doch Lennart Holsten reagierte blitzschnell und hämmerte den Ball mit einem Tip Dunk in den Korb. 90:85 und damit die Entscheidung in einem hochklassigen Spiel. Am Ende kommt ein weiterer Freiwurf von Holsten zum 91:85 Endstand hinzu und die Spieler und ihre Fans feiern ausgelassen den Heimsieg gegen einen starken Tabellenführer.
„Wir haben es erneut geschafft, die Eagles im Heimspiel zu schlagen und zwar zum dritten Mal hintereinander. Das ist Wahnsinn und hat richtig Spaß gemacht. Jeder im Team hat heute alles gegeben und es wurde sich hinter jedem Ball hinterher geworfen. Dazu fielen im Angriff die Dreier reihenweise durch die Reuse. Insinger hat heute mit 26 Punkten im Angriff überragt, aber der Sieg war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dazu diese vielen und einfach tollen Fans in der Halle, es war wieder eine Stimmung, die Bock auf mehr macht“, so ein freudestrahlender Teammanager Jan Gebauer.
Spieler / Punkte / Dreier/ Freiwürfe
Michael Ani 7 - 1/4
Michael Birkenhagen 11 1 2/2
Mourad Chami 1 - 1/2
Antoni Rodriguez Ubach - - 0/2
Jan Gebauer 7 1 -
Tim Benkelberg - - -
Samuel O`Garro 17 2 3/4
Tim Insinger 26 5 3/4
Sven Grevesmühl 11 2 3/3
Lennart Holsten 3 - 1/2
Boris Vorkapic 8 2 -
Der VfL Hameln besiegt den Tabellenführer
1.Viertel: 21:25 2.Viertel: 18:15
3.Viertel:20:17 4.Viertel: 28:23
Der VfL Hameln hat das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Westerstede mit 87: 80 (39:40) gewonnen und bot dabei eine starke Leistung. Von Anfang an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, das beide Teams bis zur Halbzeit offen gestalten konnten.
Zunächst war es die TSG, die im ersten Viertel stets in Führung lag. Zwei Dreier von Lars Feuersenger und einer von Markus Lohne verhinderten, dass die Eagles aus Westerstede ihre Führung nicht weiter ausbauen konnten. So lag der VfL nach dem ersten Viertel nur mit 21:25 zurück. Im zweiten Viertel dauerte es bis zur 17. Minute, als Marcus Lohse mit einem Zweipunktewurf und einem Dreier in Folge die erste VfL Führung in diesem Spiel erzielte. Die treuen Fans waren wieder aus dem Häuschen und trieben die VfL-Jungs enthusiastisch an. Das Spiel blieb jedoch mit vielen Führungswechseln spannend und auf einem hohen Niveau.
Bei den Ammerländern war die Verantwortung auf wenige Spieler verteilt, während die Hamelner jedem Leistungsträger eine Pause auf der Bank gönnen konnten.
„Mein Ziel war es im letzten Viertel meine besten Spieler auf dem Feld zu haben“, so Coach Lassel. Bei der Niederlage gegen die Royals aus Oldenburg im letzten Heimspiel, haben noch drei Spieler mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen müssen. Das sollte sich nicht wiederholen. An diesem Spieltag konnte der VfL durch diverse Ein- und Auswechselungen die Stammkräfte schonen und war daher am Ende des Spiels dem Kader der TSG kräftemäßig überlegen.
Die Umstellung auf Raumverteidigung schien zunächst der Schlüssel zum Sieg zu sein, denn man führte in der 33. Minute mit 69:60. Dann brachte sich der Gast mit einer unglaublicher Dreierserie (sieben Dreier in Folge) wieder ins Spiel. So stand es in der 37. Minute nur noch 76:75 für den VfL Hameln. Jetzt nahm Coach Nicu Lassel eine Auszeit,
seine einzige Auszeit in diesem Spiel. Diese war dringen notwendig, um das Dreierfestival der Gäste zu stoppen. Sie brachte wieder Ruhe in das Hamelner Spiel und letztendlich auch den Sieg.
„Ich denke in so engen Spielen ist ein Spielertrainer stets ein Nachteil. “, so Coach Lassel.
An diesem Abend gab es in der Halle Einsiedlerbach guten Regionalliga-Basektball zu sehen, mit dem verdienten Ende für die Hausherren.
„Unsere Jungs haben heute eine starke kämpferische Leistung gebracht und haben sich von den sieben Dreiern des TSG im letzten Viertel nicht verunsichern lassen. Im Gegenteil, sie haben mit vier Dreiern dazu beigetragen das es im letzten Viertel ein Dreierfestival (insgesamt 11 Dreier) wurde. So kamen sie vor rund 300 Zuschauern zu einem verdienten Sieg“, so Abteilungsleiter Heinrich Lassel.
VfL Hameln: Markus Lohne (23 Punkte 3 Dreier), Timo Thomas (22/3), Marcus Lohse (19/2), Lars Feuersenger (13/3), Zans Grobinsch (5/1), Benno Wunderlich (3), Dominic Rudge (1), Timo Ander, Jan Feuersenger, Moritz Loth und Nils Kollmeyer
Sieg gegen TSG Westerstede
VfL Hameln - TSG Westerstede 81:73 (36:34)
1.Viertel: 16:19 2.Viertel: 20:15
3.Viertel: 25:19 4.Viertel: 20:20
Eine besonders starke Leistung zeigte Marcus Lohse, der in der ersten Halbzeit bereits zehn Rebounds einsammelte und somit viele zweite Wurfchancen für sein Team ermöglichte. „Marcus hat heute ohne wenn und aber den Unterschied ausgemacht. Natürlich waren Boris Bonhagen, Zans Grobinsch und vor allem Markus Lohne gut drauf, aber Marcus hat heute seine Erfahrung, die er in höheren Ligen sammeln konnte, voll für das Team eingebracht“, so Robert Baschayani nach dem Spiel.
Im dritten Viertel verteidigten die Hamelner stark und kamen mit nur sieben Fouls aus. Da die Westersteder angeführt von einem treffsicheren Franjo Bochers (19 Punkte) das Spiel offen halten konnten, gewann der VfL das dritte Viertel lediglich mit 25:19. Knackpunkt des Spiels war sicherlich das fünfte Foul von Fabian Lühring in der siebten Minute des letzten Viertels, der bis dahin 15 Punkte für sein Team erzielen konnte. „Wir haben diesen Spiel definitiv verdient gewonnen und teilweise eine Qualität an den Tag gelegt, die schon auf einem recht hohen Niveau war“, so Coach Lassel abschließend.
Trotz des Fußball-Supercups in der Rattenfängerhalle und des Oberligaspiels der ersten Handballherren des VfL haben wieder 300 Leute den Weg in die Halle Einsiedlerbach gefunden. "Es war natürlich sensationell, dass wir bei so einem Sieg wieder eine volle Hütte hatten. Zu Hause sind wir als einziges Team der Liga ungeschlagen. Darauf können wir schon sehr stolz sein", so Heinrich Lassel
VfL Hameln: Lars Feuerenger, Moritz Loth, Boris Bonhagen (10 Punkte/2 Dreier), Markus Lohne (23/1), Dominic Rudge (5), Roman Augsburger, Zans Grobinsch (11/1), Jakob Faas (5/1), Timo Ander (2), Thomas Behn und Marcus Lohse 25/1)
Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer
VfL Hameln – TSG Westerstede 73:75 (41:35)
1.Viertel: 19:14 2.Viertel: 22:21
3.Viertel:13:14 4.Viertel: 19:26
Die 1.Herren reist zum Tabellenzweiten TSG Westerstede
TSG Westerstede – VfL Hameln
Samstag 16. März 2013 - 18:15 Uhr Hössensporthalle, Jahnallee 1
Nach dem Derbysieg gegen den TK Hannover können die Basketballer des VfL Hameln den Klassenerhalt nun wieder aus eigener Kraft realisieren. Der Spielplan beschert den Rattenfängern mit der TSG Westerstede (2. Platz) und den BTB "Royals" aus Oldenburg (4. Platz) allerdings ein hammerhartes Restprogramm.
"Wir müssen eines der beiden Spiele gewinnen, um auch nächste Saison im Regionalligabereich antreten zu können. Wir sind alle optimistisch eingestellt und werden alles für unseren VfL Hameln geben", so Jakob Faas, der als einer der Dienstältesten Akteure im Laufe seiner Laufbahn bereits viel Herzblut für seinen VfL in die Waagschale geworfen hat. Und tatsächlich gibt es nach der...weiter
Wichtiger Sieg gegen Eagles!
Trainer Freiheit konnte, mit Ausnahme von Olding, der zurück in Hannover mit einer Grippe blieb, auf den ganzen Kader zurückgreifen. Die Jäger präsentierten sich hellwach von der ersten Sekunde an und der Ball lief gleich wie gewollt. Besonders in den ersten Minuten kam der Ball immer wieder unter den Korb des Tabellendritten und dadurch konnte man auch gleich zählbares einheimsen, 5:0 nach zwei Minuten. So langsam konnte auch der Gegner nun ins Spiel kommen und besonders der große Flügel Liermann, der ein großes Spiel am heutigen Abend leistete, bewahrte seine Mannschaft schon früh davor einem großen Rückstand hinterherzulaufen. Auf Seiten des Tabellenführers konnte Zaletskiy mit zwei 3ern hintereinander die guten Anfangsminuten bestätigen und seine Mannschaft in Führung halten. Die Hannoveraner spielten im Angriff unter dem Strich recht gut zusammen und speziell die Mischung vom Spiel unter dem Korb und der Distanz passte. Allerdings war die Abwehr weit unter dem Niveau der letzten Spiele. Dies nutze der Gegner immer wieder für offene Würfe und besonders Lierman konnte sich wieder in dieser Phase für seine Mannschaft hervorheben. Eiskalt versenkte er zwei 3er hintereinander um das Spiel im ersten Viertel wieder völlig offen zu gestalten, 20:18 (9. Minute). Nun kam Gary Gibson auch im Angriff zum Zug und mit eigenen Punkten und tollen Pässen führte er seine Mannschaft zu einer 7 Punkte-Führung welche Langovic durch einen 3er zum 27:24 Viertelstand verkürzte.
Wieder erwischten die Korbjäger den besseren Start und speziell Gibson und Sprude waren die Haupverantwortlichen dafür, dass der Motor im Angriff lief. Die Gastgeber verließen sich nun fast ausschließlich auf Würfe aus der Distanz, die vorerst nur sporadisch ihr Ziel fanden. Nachdem Sprude mit einem 3er und Gibson danach mit einfachen zwei Punkten aus einem Konter ein 38:30 (14.) herausspielten, fing nun die TSG Show in eigener Halle an. Gut herausgespielte Aktionen fanden nun fast ohne Fehlwurf ihr Ziel und der Vorsprung schrumpfte schnell. Neben Lierman war es nun auch noch Kacarevic die von draußen ein Feuerwerk abfackelten. Die Halle tobte endgültig nachdem Langovic mit einem schönen Tip in aus einem Konter abschließen konnte und er damit seine Mannschaft erstmalig in Führung brachte, 43:45 (19.). Die Hannoveraner konnten sich jedoch noch einmal sammeln und mit 46:45 die Führung übernehmen, allerdings traf Aufbauspieler Kacarevic mit einem 3er in letzter Sekunde vor Ende des zweiten Viertels einen wichtigen Wurf, der die Halle nun endgültig zum Toben brachte. Unter dem Strich muss man sagen, dass die Jäger im Angriff einen guten Part gemacht haben und einzig in der Verteidigung vieles schuldig blieben. Der Gegner hat derartig hochprozentig getroffen, dass eigentlich nicht mehr Luft nach oben war. Liermann sammelte 23 seiner insgesamt 27 Punkte im Spiel allein in der ersten Halbzeit.
Trainer Freiheit schien in der Halbzeitpause die richtige Lösung zum aktuellen Problem gefunden zu haben und die Mannschaft packte nun eine Schippe drauf in der Verteidigung, was maßgeblich am weiteren Verlauf des Spiels entscheidend war. Die Korbjäger nahmen den Westerstedern nun komplett die Würfe weg und diese waren nicht in der Lage ihr Spiel entsprechend zu variieren. Binnen vier Minuten drehten die Jäger das Spiel und damit auch das Momentum des Gegners, 55:48. Besonders auffällig in dieser Phase Flügel Sprude:
Thorsten Freiheit: „ Sprude ist besonders im Spiel gegen den TKH viel schuldig geblieben. Nach intensiven Gesprächen und Trainingseinheiten haben wir es wohl vorerst geschafft, dass aus ihm rauszuholen, was er auch kann. Ich hoffe, dass dies auch so in den weiteren Spielen zu sehen sein wird!“
Zwar stoppte Ilic mit einem erfolgreichen Freiwurf den Lauf der Jäger aber mit fünf weiteren Punkten setzten sich die Hannoveraner mit 60:49 ab (26.). Im weiteren Verlauf ließen die Jäger einige Chancen liegen, um den Abstand noch zu vergrößern, jedoch konnte man nach dem bisherigem Spielverlauf damit zufrieden sein. Mit einem 69:59 und einem nun stark aufspielenden Leck ging es in die Viertelpause.
Zwar kam noch mal etwas Hoffnung auf beim Gegner, nachdem Kacarevic einen weiteren 3er für seine Mannschaft erzielte (insgesamt 10 im Spiel), jedoch machten die Korbjäger danach den Sack zu und enteilten in jeder Minute mehr und mehr. Nachdem die Hautwaffe des Gegners, die Distanzwürfe, komplett ausgeschaltet wurde, konnte der Gegner dies in keinster Weise kompensieren und dadurch wurde der Sieger in diesem Spiel nicht mehr in Frage gestellt.
Unter dem Strich kommt ein mehr als verdienter Sieg heraus, der besonders durch die verbesserte Verteidigung in Halbzeit 2 zustande kam. Damit sind die Hannover Korbjäger gut in die Rückrunde gestartet und freuen sich auf das erste Heimspiel in diesem neuen Jahr am kommenden Samstag gegen die BTB Royals!
Es spielten:
Kobbe, Birkenhagen 3 Punkte (1x 3er), Pejchar 7, Zaletskiy 11 (2x 3er), Lodders 8, Sprude 18 (1x 3er), Leck 19, Cvijanovic, Gibson 27 (1x 3er)
Punktejagd in Westerstede
Wie schwer jedoch diese Aufgabe ist, weiß Trainer Freiheit nur zu genau: "Abgesehen davon dass es gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte geht, ist es immer sehr unangenehm dort zu spielen. Speziell die Bretter in der TSG Halle sind eine Sache für sich und die heimischen Spieler wissen nur zu gut dies zu ihrem Vorteil zu nutzen."
Nach der doch deutlichen Auftaktschlappe zum Saisonbeginn (46:76) bei den Korbjägern brennen die Eagles natürlich auf Wiedergutmachung. Dies sollte man keinesfalls unterschätzen, gewann die Mannschaft um Spielertrainer Stankovic danach acht der weiteren neun Partien. Die Winterpause kam zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, schien sich die Mannschaft aus Westerstede in eine tolle Form gespielt zu haben, die nach diesen drei Wochen Pause womöglich leiden könnte.
Der Grund für die momentane gute Tabellenplatzierung liegt auch darin, dass die Mannschaft viele Spieler hat, die Akzente setzten. Hervorheben sollte man Karmand, der mit starken 19.1 Punkten im Schnitt einer der besten Punktesammler der Liga ist. Im Hinspiel hatten die Hannoveraner einige Probleme mit dem flinken Spieler, der nicht nur von Draußen einen sicheren Wurf hat, jedoch auch mit seiner Technik erfolgreich den Korb attackieren kann. Besonders Gibson dürfte bei dem Spiel einiges in der Verteidigung zu tun bekommen. Der große Flügel Lierman konnte sich während der Saison zu einer festen Stütze der Mannschaft etablieren und ist mit 14.1 Punkten im Schnitt zweitgefährlichster Schütze. Zum X-Faktor könnte der Spieler Ilic werden, der zwar diese Saison weit unter seiner Form spielt, jedoch weiterhin das Potenzial besitzt, ein Spiel selber zu entscheiden. Mit Kacarevic, Higgen und Borchers haben die Westerstäder weitere Spieler die brandgefährlich sind, jedoch gegen die Jäger weit unter ihren Möglichkeiten blieben. Hoffen wir, dass es den Jägern gelingt, auch in diesem Spiel dies so zu gestalten.
Ohnehin ist es interessant zu sehen, ob der Sieg in der Hinrunde Zufall war oder die Korbjäger in der Tat diese Saison weitaus besser sind als die TSG. Für die Jäger ist diese Partie zwar kein Finale, jedoch sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison. Anpfiff ist am Samstag den 05.01.2013 um 18:15 Uhr. Auf geht’s zum Auswärtssieg!












