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Euroleague Final Four

Pleiß verliert Finale mit Anadolu Efes

ZSKA Moskau hat die Basketball-Euroleague gewonnen. Der russische Topverein bezwang im Endspiel des Final-Four-Turniers Anadolu Efes Istanbul um den deutschen Center Tibor Pleiss.

In Pleiß' früherer sportlicher Heimat Vitoria-Gasteiz/Spanien musste sich der türkische Rekordmeister am Sonntag (19.05.2019) ZSKA Moskau mit 83:91 (42:44) geschlagen geben.
Vierter Titel für ZSKA

Für das Team mit den früheren Bundesliga-Profis Daniel Hackett, Kyle Hines und Will Clyburn war es nach 2005/06, 2007/08 und 2015/16 bereits der vierte Titel. Für Anadolu, das sich am Samstag im Halbfinale im Stadtduell mit Fenerbahce souverän mit 92:73 (45:40) durchgesetzt hatte, war es beim dritten Final Four die erste Endspielteilnahme. Bei den beiden vorherigen Turnieren 2000 und 2001 reichte es jeweils zu Platz drei.

Moskau hatte das Endspiel nach einer grandiosen Aufholjagd mit einem 95:90 (43:45) gegen Titelverteidiger Real Madrid erreicht. Die Spanier sicherten sich am Sonntag mit einem 94:75 (38:40) gegen Fenerbahce Platz drei.
Im Finale nur eine Nebenrolle

Der frühere NBA-Profi Pleiß, der zur laufenden Saison von Valencia Basket zu Anadolu gewechselt war, spielte wie bereits im Halbfinale vor 13.420 Zuschauern nur eine Nebenrolle. Der 2,18 m große Center blieb in rund neun Minuten Einsatzzeit ohne Punkt und steuerte einen Rebound bei.

Bester Werfer bei Anadolu war erneut der Amerikaner Shane Larkin, einst Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, mit 29 Punkten. Pleiß, dessen Karriere in der nordamerikanischen Eliteliga NBA nach zwölf Einsätzen für Utah Jazz in der Saison 2015/16 beendet war, hatte sich vor der Endrunde im wichtigsten Europapokal voller Vorfreude gezeigt.

"Das Final Four ist das Größte und Wichtigste für jeden Basketballer in Europa, da möchte jeder hin. Ich bin stolz und sehr froh, dass ich das geschafft habe", sagte Pleiß. Zuletzt war er 2016 ins Nationalteam berufen worden. Im Hinblick auf die WM 2019 in China (31. August bis 15. September) hofft Pleiß auf eine Rückkehr ins DBB-Team.

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Europacup

Alba gegen Morabanc Andorra, Bamberg trifft auf AEK Athen

Alba Berlin trifft im Halbfinale des Basketball-EuroCups auf Morabanc Andorra. Nach dem knappen 79:75-Sieg des Hauptstadt-Klubs gegen Unicaja Malaga im dritten Spiel am Donnerstagabend setzte sich der kommende Gegner gegen Asvel Villeurbanne Lyon durch. Das erste Spiel der Serie "best of three" gegen den Tabellenneunten der spanischen Topliga ACB steigt am Dienstag (20.00 Uhr) in Berlin.

Albas Bundesligakonkurrent Brose Bamberg bekommt es nach dem 88:85 beim türkischen Vertreter Banvit BK im Viertelfinale der Champions League mit Titelverteidiger AEK Athen zu tun. Das Hinspiel steigt am 27. März in Oberfranken, das Rückspiel am 2. oder 3. März in Athen. S.oliver Würzburg trifft im Viertelfinale des FIBA Europe Cup ab dem 20. März auf die Bakken Bears aus Aarhus/Dänemark.

Bayern-Basketballer erleiden Rückschlag im Kampf um Viertelfinalticket

Im Kampf um den Viertelfinaleinzug in der EuroLeague hat der deutsche Basketball-Meister Bayern München einen herben Rückschlag hinnehmen müssen.

Im Kampf um den Viertelfinaleinzug in der EuroLeague hat der deutsche Basketball-Meister Bayern München einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Im ersten Spiel nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage bei Aufsteiger Rasta Vechta unterlagen die Bayern bei Zalgiris Kaunas mit 79:85 (35:48).

Das Team von Trainer Dejan Radonjic hat bei vier noch ausstehenden Spielen weiterhin zwölf Siege, aber auch 14 Niederlagen auf dem Konto. Auf dem achten Tabellenplatz, der zum Einzug ins Viertelfinale berechtigt, liegt Olympiakos Piräus (13:12). Bislang ist noch keinem deutschen Team der Sprung unter die besten Acht in der EuroLeague gelungen.

Bester Werfer der Gäste war Nihad Djedovic mit 17 Punkten. Rückkehrer Devin Booker, der nach wochenlanger Pause aufgrund einer Sprunggelenksverletzung sein Comeback feierte, kam auf zehn Zähler. Für die Gastgeber war der litauische Nationalspieler Marius Grigonis (18) am erfolgreichsten.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel leisteten sich die Bayern vor 14.788 Zuschauern in der Zalgirio-Arena zwei schwächere Durchgänge. Die Aufholjagd im letzten Viertel kam zu spät.

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EuroLeague

Wieder kein Sieg in Moskau: Bamberg verliert bei Chimki


Der deutsche Basketball-Meister Brose Bamberg muss in der EuroLeague weiter auf den ersten Sieg in Moskau warten. Beim russischen Vizemeister Chimki unterlagen die Bamberger mit 73:82 (40:42), eine erfolgreiche Aufholjagd wie zuletzt gegen Valencia Basket oder den FC Barcelona gelang nicht.

Besonders Chimkis Topscorer Alexej Schwed bereitete der Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri Probleme. "Wir waren solide, wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren im letzten Viertel dran. Dann kam Schwed und hat uns den Rest gegeben", sagte Trinchieri. Die Gäste, die aufgrund des Länderspielfensters nach einer Woche Pause ausgeruht in die Partie gingen, konnten vor 5351 Zuschauern in der Mytischtschi-Arena lediglich das zweite Viertel ausgeglichen gestalten.

Bester Werfer der Bamberger war Ricky Hickman mit 21 Punkten, Schwed erzielte 26 Zähler. Nach der fünften Niederlage im zehnten Spiel bleibt Bamberg Tabellenneunter und liegt damit direkt hinter den Play-off-Plätzen. Die besten acht von insgesamt 16 Mannschaften ziehen in die nächste Runde ein. Bamberg war bislang in der EuroLeague weder bei ZSKA noch bei Chimki ein Sieg gelungen.

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Europapokal

Bamberg beendet eine ganz bittere Serie

Diesmal hat es gereicht: Nervenstark sichern sich die Brose-Basketballer in der Euroleague den Auswärtssieg in Tel Aviv. Auch Alba Berlin gelingt mit letzter Kraft noch ein besonderer Erfolg.

Die Basketballer von Alba Berlin haben in ihrem letzten Gruppenspiel im Eurocup doch noch aus eigener Kraft den Einzug in die Top16-Runde geschafft. Die Berliner siegten am Mittwochabend bei Lietuvos Rytas Vilnius überraschend mit 99:97 (47:54). Mit vier Siegen und vier Niederlagen ist Alba nicht mehr von einem der ersten vier Plätze der Fünfergruppe zu verdrängen, die zum Weiterkommen berechtigen. Beste Berliner Werfer waren Elmedin Kikanovic mit 29 Punkten und Dragan Milosavljevic mit 19 Punkten.

Alba hatte gegen die schnellen Litauer zunächst Probleme in der Defensive. Die Fehler der Gäste häuften sich im zweiten Viertel, und so ging es mit einem 47:54-Rückstand in die Pause. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und gingen Mitte des letzten Viertels mit 87:81 in Führung. In den letzten Sekunden zitterten sich die Berliner zum Sieg, als die Gastgeber zwei Freiwürfe zum Ausgleich vergaben.

Derweil hat Brose Bamberg die bittere Niederlagenserie in der Euroleague beendet. Der deutsche Meister setzte sich bei Maccabi Tel Aviv nach einer großteils souveränen Vorstellung mit 85:70 (46:30) durch. Angeführt von einem einmal mehr überragenden Nicolò Melli, der mit 27 Punkten Topscorer der Gäste war, feierte Bamberg im elften Spiel der europäischen Königsklasse den dritten Sieg. Allerdings mussten die Franken im Schlussviertel wie schon so oft in dieser Spielzeit zittern, als ein vormaliger 21-Punkte-Vorsprung aus dem dritten Abschnitt bis auf neun Zähler zusammenschmolz. Aber diesmal kippte die Partie nicht mehr.

„Unglaublich, das haben wir uns verdient“, sagte Matchwinner Melli, der mit zwei Drei-Punkte-Würfen in den letzten 71 Sekunden den Erfolg besiegelte. „Wir sind mit Persönlichkeit aufgetreten, haben einen fantastischen Job gemacht.“ Trainer Andrea Trinchieri meinte: „Wir haben ein cleveres Spiel hingekriegt. Das war ein Teamerfolg.“ Fünfmal schon hatte Bamberg mit dem letzten Wurf verloren und war bis ans Tabellenende der Vorrunde abgerutscht. Beim Euroleague-Meister von 2014 zeigten die Bamberger von Beginn an eine abgeklärte Leistung und lagen nie in Rückstand. Vor allem defensiv ließ Brose nichts anbrennen und gestattete den Israelis nur vier Offensiv-Rebounds.

Darüber hinaus haben die EWE Baskets Oldenburg in der Champions League den fünften Erfolg im achten Spiel eingefahren. Der Bundesligaklub bezwang den lettischen Klub BC Ventspils ohne Probleme mit 87:73 (51:34). Mit 13 Punkten stehen die Niedersachsen in der Gruppe C auf Rang drei und haben derzeit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Erfolgreichster Werfer für die Baskets war Center Brian Qvale mit 19 Punkten.

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Euroleague

Euroleague greift nach Tod eines Fans durch

Nach den schweren Ausschreitungen mit dem Tod eines serbischen Basketball-Fans in Istanbul hat die Euroleague hohe Strafen gegen die beiden beteiligten Clubs ausgesprochen.

Gastgeber Galatasaray muss die kommenden drei Heimspiele auf internationaler Ebene ohne Zuschauer bestreiten. Zudem wurden die Türken zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 000 Euro verurteilt. Die Gäste von Roter Stern Belgrad müssen eine Europapokal-Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und 50 000 Euro Strafe bezahlen.

Beide Vereine haben zehn Tage Zeit, um gegen das Urteil der unabhängigen Disziplinarkommission Einspruch einzulegen. Vor der Partie zwischen beiden Teams Mitte November war ein 25 Jahre alter Mann aus Belgrad bei Ausschreitungen erstochen worden.

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Euroleague

FC Bayern verliert deutlich gegen Partizan Belgrad

Im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague hat Basketball-Bundesligist Bayern München einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Bei der Niederlage gegen den serbischen Meister Partizan Belgrad fand das Team von Trainer Svetislav Pesic nie einen Rhythmus.

Bittere Niederlage für die Mannschaft um Erfolgscoach Svetislav Pesic: Basketball-Bundesligist Bayern München hat im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague gegen den serbischen Serienmeister Partizan Belgrad eine deutliche 55:70 (28:44)-Niederlage erlitten. Bester Werfer bei den Münchnern war in Abwesenheit von Shooting Guard Bryce Taylor der Bosnier Nihad Djedovic mit zwölf Zählern, bei den Gastgebern kamen Sasha Pavlovic und Tarence Kinsey auf jeweils 21 Punkte.

Die Münchner erwischten vor 11.550 Zuschauern einen schwachen Start und lagen nach einer Vielzahl von Fehlwürfen bereits in der achten Minute 5:17 zurück. Der Rückstand blieb auch im weiteren Spielverlauf immer zweistellig, besonders im Angriff fand der Bundesliga-Tabellenführer nie seinen Rhythmus. Nach vier Siegen und fünf Niederlagen hat der Bundesliga-Spitzenreiter aber weiter Chancen auf den Viertelfinaleinzug.

Für Belgrad war es im neunten Spiel erst der zweite Erfolg in der Top-16-Runde. Bereits am Sonntag steht für die Münchner die nächste Aufgabe in der heimischen Liga an, dann gastiert der Club in Trier. In der nächsten Woche wartet in der Euroleague dann die schwere Heimaufgabe gegen Real Madrid.

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Euroleague


ALBA Berlin bekommt Wildcard für Euroleague

Basketball-Bundesligist ALBA Berlin darf in der kommenden Saison in der Euroleague mitspielen. Der Hauptstadt-Club bekam überraschend eine Wildcard, obwohl das Team in der Meisterschaft im Viertelfinale ausgeschieden war. Dies teilten die Basketball-Bundesliga und der Berliner Verein am Mittwochabend mit.

«Ich freue mich sehr für unseren Club, unsere Fans und die Sportstadt Berlin, dass wir ab Oktober den besten europäischen Basketball in der o2 World präsentieren können», meinte ALBA- Geschäftsführer Marco Baldi. «Wir stehen vor einer spannenden Herausforderung, die wir nun mit großer Leidenschaft und Hingabe angehen werden.»

Die Bundesliga erhielt damit einen zweiten Startplatz für die höchste europäische Liga, Double-Gewinner Brose Baskets Bamberg ist durch den Meisterschaftsgewinn automatisch qualifiziert. Vizemeister ratiopharm Ulm muss in die Qualifikation für die Euroleague, dürfte bei einem Scheitern aber im Eurocup antreten.

Die Auslosung für die Euroleague-Gruppenphase, die Qualifikation und die Gruppenphase im Eurocup findet am 6. Juli in Barcelona statt.

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Euroleague

Bamberg startet mit Kantersieg in Euroleague

Der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg ist erfolgreich in die Basketball-Euroleague gestartet. Das Team von Trainer Chris Fleming feierte vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Arena einen 96:65 (52:30)-Kantersieg gegen den kroatische Klub KK Zagreb.

Anthony Tucker (20), Casey Jacobsen (16), Marcus Slaughter (16) und Predrag Suput (15) waren die erfolgreichsten Schützen bei den Gastgebern, die bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den überraschend klaren Erfolg legten.

Double-Gewinner Bamberg hat in der Vorrunde in Titelverteidiger Panathinaikos Athen (Griechenland), ZSKA Moskau (Russland) und Zalgiris Kaunas (Litauen) gleich drei ganz dicke Brocken erwischt. Da vier Teams aus jeder Sechsergruppe weiterkommen, ist hinter dem Favoritenrio mit einem Dreikampf zwischen Bamberg, Zagreb und Unicaja Malaga (Spanien) zu rechnen.

"Zagreb ist eines der Teams, die wir hinter uns lassen müssen, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen", hatte Manager Wolfgang Heyder vor der Begegnung gesagt.

Ergebnisse 1.Spieltag

Brose Baskets - KK Zagreb 96-65
Bizkaia Bilbao Basket - Olympiacos 76-61
Zalgiris Kaunas - CSKA Moscow 74-87
Bennet Cantu - SLUC Nancy 80-69
Fenerbahce Ulker - Caja Laboral 66-69
Asseco Prokom - GS Medical Park 72-76
Unics - Montepaschi Siena 71-79
Panathinaikos - Unicaja 98-77
Partizan mt:s - Anadolu Efes 73-84
Belgacom Spirou - Real Madrid 76-100
Emporio Armani - Maccabi Electra 89-82
Union Olimpija - FC Barcelona Regal 64-86

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