Der Jubel war groß. Die Hertener Löwen hatten soeben die Spitzenmannschaft aus Hannover mit 89:86 bezwungen. Während die Löwen-Akteure das Bad in der Menge genossen, musste der Gast aus Niedersachsen die Rückreise in die Heimat ohne Punkte antreten.
Bis die Hertener den Erfolg bejubeln konnte, war jedoch eine Menge Arbeit, Willen und Einsatz gefragt. Ohne die Verletzten Aaron Henrichs uns Carsten Bartels starteten die Gastgeber gut in die Partie. Blake Poole eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen Distanzwurf, ehe Ex-Löwe Kendall Chones die ersten Punkte für die Gäste erzielte. Die Löwen spielten konzentriert und couragiert. Die Gäste von Maschsee hielten die Partie in den ersten Minuten zwar offen, konnten allerdings bis zum 12:9 der Hertener durch Matt Reid die Führung nicht übernehmen. Das Team des ehemaligen Hertener Trainers Anton Mirolybov musste bereits in der ersten Minute eine offenbar schwere Verletzung hinnehmen. Jan-Peter Prasuhn verletzte sich nach rund vier Minuten und konnte danach nicht weiter mitwirken. Der besagte Punkt zum 12:9 des Hertener Aufbauspielers war allerdings auch der letzte im ersten Viertel. Die Hannoveraner nutzte die zeitweilige Angriffsschwäche der Hausherren aus und erhöhte bis zur ersten Viertelpause auf 12:24.
Die Anfangsphase des zweiten Durchganges gehörte zunächst den UBC-Korbjägern. Vor allem Benjamin Fumey war in der ersten Halbzeit kaum zu halten. Der Power Forward erzielte im ersten Durchgang starke 21 Punkte. Erst nach rund 14 Minuten schmolz die Gäste-Führung wieder unter zehn Punkte, als Max Schulze Pals einen Freiwurf zum 23:32 verwandelte. Die Löwen kämpften um jeden Ball und sich damit zurück in die Partie. Zur Halbzeitpause führten die Gäste nur noch mit sechs Punkten (41:47).
Das Spiel blieb somit auch nach dem Seitenwechsel spannend. Jetzt wurden auch die Zuschauer vom Einsatz ihrer Löwen mitgerissen. Jeweils ein Dreier von David Michalczyk und Blake Poole, sowie ein weiterer Korberfolg von Matt Reid ließen die Führung der Niedersachsen weiter schmelzen. Plötzlich führten die Korbjäger von der Leine nur noch mit 49:51. Allerdings gaben die Hannoveraner die Führung zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus der Hand. Der UBC hatte stets die richtigen Antworten parat, so dass die Führung noch nicht an die Raubkatzen überging. Jedoch war dem Team und den Zuschauern nun klar, dass man durch so eine starke Leistung die Punkte in Herten behalten kann. Danach bauten die Niedersachsen durch einen 10:0-Run ihre Führung wieder aus. Doch der 62:71-Rückstand der Hertener zum Beginn des letzten Viertels war noch längst keine Vorentscheidung.
Die Löwen wollten sich selber belohnen und fighteten um jeden Ball und gaben keinen Zentimeter auf dem Parkett verloren. Zwei Punkte von Mark Depta und ein erfolgreicher Dreier von Max Schulze Pals brachten die Raubkatzen wieder in Schlagdistanz. Aber die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Ein Dreier von Henje Knopke ließ die Führung wieder wachsen (70:77). Wenig später konnten die Löwen unter dem Jubel der Fans endlich den ersehnten Ausgleich erzielen. Blake Poole versenkte einen von insgesamt fünf Dreiern zum 79:79, doch auch davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken. Durch Welzel und Fumey holten sich die UBCler die Führung zurück. Doch die Hausherren wollten den Sieg unbedingt und ließen das auch den Gegner spüren. David Michalczyk konnte erneut ausgleichen und wenig später an der Linie die erste Führung seit der Anfangsphase für die Löwen erzielen. Yannick Opitz und Matt Reid erhöhten wenig später auf 89:86. Den Gästen blieb noch fünf Sekunden Zeit, um sich mit einem Dreier in die Verlängerung retten, doch der letzte Wurf der Gäste fand zur Freude der Löwen nicht den Weg ins Ziel.
„Die Mannschaft hat sich den Erfolg hart erkämpft. Jeder Einzelne hat viel investiert. Wir wollten nach der Niederlage in Wolfenbüttel eine Reaktion sehen. Die hat die Mannschaft heute eindeutig gezeigt“, lobte Ewald das Engagement seiner Schützlinge. „Wir konnten vor allem Fumey vor der Pause zu selten stoppen. Das haben wir im zweiten Durchgang wesentlich besser gemacht“, so der Löwenbändiger. Der Power Forward der Gäste markierte nach dem Seitenwechsel nur noch vier Punkte.
Auch Anton Mirolybov fand nach der Partie lobende Worte für die Leistung der Hertener. „Die Löwen haben alles gegeben und am Ende verdient gewonnen. Wir müssen jetzt die restlichen Spiele nutzen um uns oben festzusetzen. Die Verletzung von Jan-Peter Prasuhn trifft uns schwer“, erklärte Mirolybov.
Der ehemalige Löwen-Coach ließ es sich aber nicht nehmen, noch ein paar Worte an seine ehemaligen Weggefährten in Herten zu richten: „Ich hatte hier eine tolle Zeit, an die ich mich immer gerne zurück erinnere. Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Hertener und würde mir wünschen, in den Playoffs nochmal hierhin zu müssen“, erklärte der Ex-Löwe unter dem Applaus der Zuschauer.
Für die Löwen geht es am 19. Spieltag der ProB mit einem weiteren wichtigem Heimspiel weiter. Am nächsten Samstag, 15. Februar, treffen die Raubkatzen auf die BSW Sixers. Mit einem Sieg gegen das Team aus Sachsen-Anhalt wollen die Löwen die Sixers auf Distanz halten und sich alle Chancen auf die Playoff-Qualifikation offen halten.
Tickets für die Partie sind ab Wochenbeginn im Vorverkauf im TicketCenter der Vestischen, Kaiserstraße 73, in Herten-Mitte erhältlich.
Hertener Löwen – UBC Tigers Hannover 89:86 (12:24; 29:23; 21:24; 27:15)
Löwen: Reid (35/2 „Dreier, 13/13 FW), Poole (18/5, 11 Reb., 5 Ass.), Schulze Pals (11/1), Michalczyk (11/2), Weigel (6), Opitz (6), Depta (2)
Hannover: Fumey (25), Welzel (17), Chones (11, 9 Reb.), Knopke (10/2), Williams (10), Lodders (8/1), Sherman (5), Prasuhn, Gibson, Yanduka
Spielfilm: 12:9 (5.), 12:24 (10.), 28:37 (15.), 41:47 (20.), 54:60 (25.), 62:71 (30.), 76:79 (35.), 89:86 (40.)
Kampfstarke Löwen setzen sich durch
Raubkatzenduell gegen alte Bekannte
Nach drei Auswärtsspielen in Folge wollen die Korbjäger der Hertener Löwen am 18. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB (Die Junge Liga) endlich wieder einen Heimsieg einfahren. Dabei trifft das Team von Trainer Dirk Ewald und Tobias Trutzenberg auf keinen geringeren als die UBC Tigers Hannover, den aktuellen Tabellenzweiten der Nordstaffel. Das Raubkatzenduell steigt am nächsten Samstag, 8. Februar, ab 19:30 Uhr in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule, Fritz-Erler-Straße 2, in Herten.
Die UBC-Korbjäger gehen als Spitzenmannschaft zwar als Favorit ins Spiel. Dass die Niedersachsen aber nicht unschlagbar sind, haben sie am letzten Wochenende beim Auswärtsspiel gegen die Sixers unter Beweis gestellt. In Sandersdorf verloren die Korbjäger von der Leine mit 80:71. „Hannover ist sicher der Favorit in diesem Spiel. Wir erwarten aber eine Hertener Mannschaft, die alles für einen Erfolg gegen Hannover tun wird“, sagt Löwen-Trainer Dirk Ewald.
Beim Spiel gegen Hannover wird das Trainer-Duo allerdings nicht auf Aaron Henrichs und Carsten Bartels zurückgreifen können. Henrichs muss nach einer Verletzung im Training pausieren und Carsten Bartels ist nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Wolfenbüttel ebenfalls nicht einsetzbar. „Ausreden zählen gegen Hannover dennoch nicht. Dass man auch mit einer kurzen Bank Spiele gewinnen kann, haben wir am Samstag in Wolfenbüttel schmerzhaft erfahren“, erinnert sich Ewald ungerne an den Auftritt in Wolfenbüttel.
Die Last des Scorens ist in Hannover auf vielen Schultern verteilt. Insgesamt sieben Spieler erzielen pro Partie acht und mehr Punkte. Topscorer der Korbjäger vom Maschsee ist Power Forward Benjamin Fumey. Der Flügelspieler erzielt pro Partie 14,59 Punkte. Ex-Löwe Kendall Chones, der in der Saison 2008/2009 das Trikot der Hertener trug, liegt bei 12,8 durchschnittlich erzielten Punkten auf dem zweiten Platz der internen Teamwertung. Die Tatsache, dass die Hannoveraner bislang sechs verschiedene Topscorer in ...weiter
Ein gelungener Tag für Altenbeck
UBC Tigers Hannover - Hertener Löwen
Drei Spiele haben die Hertener Löwen in dieser Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord erst verloren. Zwei davon in eigener Halle und alle drei gegen Teams, für die es in dieser Spielzeit vorrangig darum geht, die Klasse zu halten: Stahnsdorf, Citybasket Recklinghausen und Oldenburg. Am ersten Spieltag der Rückrunde und dem Auswärtsspiel bei den UBC Tigers Hannover aber gewann das Team von Trainer Dirk Altenbeck mit 90:80 (46:31) und bestätigte damit einen alten Spruch von Tennis-Spitzenspielerin Martina Navratilova: „Um, nach vorne zu kommen und dort zu bleiben, kommt es nicht darauf an, wie gut du bist wenn du gut bist, sondern wenn du schlecht bist.“
Wobei Altenbeck mit der Leistung seines Teams in den ersten beiden Vierteln mehr als zufrieden war. „Wir wussten, dass die Mannschaft nur aus drei Spielern besteht. Ashanti Cook, Jan-Peter Prasuhn und Michael Fakuade. Da Prasuhn nicht dabei, konnten wir uns auf die anderen beiden konzentrieren. Im ersten Viertel haben wir das in Abwehr und Angriff überragend gemacht. Wir wussten, dass Hannover nach drei Niederlagen verunsichert ist, haben dann die Halle komplett zum Schweigen gebracht.“ Das 31:13 war eine echte Hausnummer, das 46:31 zur Halbzeit aber für Altenbecks Spieler das Zeichen, kurzzeitig die Ruhe zu verlieren. „Wir sind ein Team“, sagte Altenbeck, „dass die ruhige Hand braucht. Wir haben aber dann den Fehler gemacht, dass wir das Spiel der Hannoveraner mitspielen wollten. Rennen und werfen. Das war Wild-West. Gut, dass wir diesmal den Kopf auf den Schultern behalten haben.“
Fakuade bekamen seine Spieler zwar nicht in den Griff. Altenbeck: „Er ist ein richtig guter Spieler, hat ein sehr gutes Timing bei den Rebounds, hat viele unserer Würfe geblockt“ Dafür aber erwiesen sich die Hertener als halbwegs sichere Freiwerfer, trafen für 68 Prozent, 26 von 38 Versuchen.
Es war ein gelungener Tag für Altenbeck, den Fan des Fußball-Bundesligisten Düsseldorf: „So habe ich an einem Tag zweimal gegen Hannover gewonnen. Dazu kam, dass wir mit Mark Depta und Sebastian Grote zwei Spieler für die zweite Mannschaft abgestellt haben. Die haben auch gewonnen.“
UBC Tigers Hannover - Hertener Löwen 80:90
Hannover: Fakuade (20/1 Dreier), Welzel (13/3), Smith (12/2), Williams (12/1, Cook (7/1), Boahene (6), Mondo (5), Lodders (3/1), Zents (2)
Herten: Larrieu (22), Sadek (16/1 Dreier), Taylor (13), Hackenesch (12), Wittenberg Bowie (10), Dücker (8/2), Opitz (7/1), Schönborn (2)
Viertel: 13:31, 18:15, 24:23, 25:21
Weihnachtliches Raubkatzenduell zum Rückrundenstart
Zum Sportlichen:
Es sind aktuell schwierige Zeiten beim UBC. Zuletzt mussten die Hannoveraner drei Niederlagen in Folge einstecken. Nach einer mäßigen Hinrunde mit vier Siegen und sieben Niederlagen steht man aktuell auf dem neunten Tabellenplatz der 2. Bundesliga ProB Nord. Das Saisonziel „Playoff-Teilnahme“ ist ernsthaft gefährdet. Mit Herten, dem aktuellen Tabellendritten der 2. Bundesliga ProB, wartet kein einfacher Gegner auf die Tigers, gegen den im Hinspiel nichts zu holen war (90:106). Herten holte in den letzten zehn Spielen insgesamt sieben Siege, zuletzt in Wolfenbüttel (83:75) und hat mit Adrian Bowie (19,6 Punkte), William Taylor (15,9), Christoph Hackenesch (13,6) und Brandon Larrieu (12,5 Punkte) gleich vier Spieler in seinen Reihen, die zweistellig punkten können. Im Angesicht dieser Offensivstärke gibt es nur einen Weg, wie die Tigers in diesem Spiel bestehen können: Defense, Defense und nochmals Defense!
Kommt also vorbei und unterstützt die Tigers zum Rückrundenstart und Raubkatzenduell gegen die Hertener Löwen! Spielbeginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr! Zwischen Einlassbeginn und Tip-Off kostet jedes Getränk nur 1 EUR! (spk)
Deutlicher Heimsieg gegen Herten
Mit 91:67 (41:22) holten die UBC Tigers Hannover gegen die Hertener Löwen am Samstagabend einen deutlichen Sieg im letzten Heimspiel des Jahres. Gleich von Beginn an lagen die Hannoveraner vorne, bauten ihre Führung konsequent aus und gaben diese zu keiner Zeit an die Gäste ab. Die 417 Zuschauer im UBC Dome hatten großen Spaß, dies lag nicht nur an der tollen Leistung der Tigers auf dem Spielfeld, sondern auch an der Moderation von „Jumpin Joe“ Asberry. Der langjährige Hallensprecher der Tigers stattete seinem ehemaligen Verein – als Weihnachtsmann verkleidet – einen Besuch ab und sorgte bei den Zuschauern mit seiner humorvollen Art für einige Lacher.
Zur Halbzeit führte das Team von Michael Mai bereits mit 19 Punkten (41:22). Kurz zuvor erlebte man einen kleinen Schreckensmoment, als sich Flügelspieler Maurice Williams in einer Angriffssituation am kleinen Finger der linken Hand verletzte. Er wurde er umgehend von Mannschaftsarzt Dr. Sascha Haschemi-Fard erfolgreich behandelt und konnte schließlich im dritten Viertel mit getapten Finger ins Spiel zurückkehren. Der UBC erhöhte die Führung nach dem Seitenwechsel nach und nach auf bis zu 30 Punkte , da Herten gegen die Offensivklasse der Hannoveraner kein wirkungsvolles Mittel fand, und ließ bis zum Spielende nichts mehr anbrennen. Endstand: 91:67. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sich Jacob Doerksen (24 Punkte), Stephen Janzen (22), Jan-Peter Prasuhn (17) und Maurice Williams (10) mit zweistelliger Punkteausbeute hervorheben. Für die Tigers steht nun mit dem Auswärtsspiel bei ALBA Berlin II am nächsten Samstag das letzte Spiel des Jahres an, bevor es in die verdiente, aber kurze Weihnachtspause geht.
Die Viertelstände in der Übersicht:
1.Viertel: 23:10, Halbzeit: 41:22, 3. Viertel: 73:46, Endstand: 91:67.
Für den UBC spielten:
Maurice Williams (10 Punkte), Richie Williams (6), Doerksen (24), Welzel (4), Smith (6), Janzen (22), Prasuhn (17), Memenga (2). (spk)
„Raubkatzenduell“ im letzten Heimspiel des Jahres
Am Samstagabend steht das letzte Heimspiel der UBC Tigers Hannover im Jahr 2011 an. Im „Raubkatzenduell“ empfangen sie die Hertener Löwen, die aktuell auf dem vierten Tabellenplatz der 2. Bundesliga ProB stehen und gemeinsam mit Braunschweig und Vechta das Verfolger-Trio der Tigers bilden. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, wollen die Tigers ihren Fans mit einem Sieg ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen. Für dieses Spiel werden Headcoach Michael Mai, ähnlich wie beim Spiel gegen Wolfenbüttel, lediglich acht Spieler zur Verfügung stehen. Die Nachwuchsspieler Lodders, Campe und Öhlmann treten nämlich zeitgleich mit ihrem Stammclub TK Hannover in der 2. Regionalliga an. Center Bojung Memenga, der letztes Wochenende aufgrund seines Studiums fehlte, wird beim Herten-Spiel allerdings mit dabei sein. Das Spiel im UBC Dome (Am Moritzwinkel 6, 30167 Hannover) beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Passend zur Weihnachtszeit gibt’s im Foyer leckeren Glühwein und die Möglichkeit beim Fanshop nach einem passenden Weihnachtsgeschenk zu stöbern. Außerdem wartet beim Spiel ein Überraschungsgast auf alle Fans!
Mit den Hertener Löwen wartet ein schwerer Gegner auf den UBC, der aus den letzten zehn Spielen sieben Siege holen konnte. Mit Vincent Kittmann (17,6 Punkte), Joshua Taylor (15,8), Christoph Hackenesch (13,8), Ryan Daugherty (11,4) und Maik Berger (10,8) haben die Löwen gleich fünf Spieler im Team, die bislang im Schnitt zweistellig punkten konnten. Dementsprechend werden die Tigers in der Verteidigung volle Leistung bringen müssen, um die Löwen zu zähmen und den Heimsieg einzufahren. Im Hinspiel konnten sie das erste Raubkatzenduell bereits mit 103:92 für sich entscheiden. (spk)
Pressemitteilung: UBC Tigers Hannover
Tigers "krallen" sich Auswärtssieg im Schlussviertel!
Mit einer überragenden Mannschaftsleistung erkämpften sich die UBC Tigers Hannover am Samstagabend bei den Hertener Löwen den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Trotz eines überragenden Vincent Kittmann, der für die Gastgeber satte 33 Punkte erzielte und hoher Foulbelastung, drehten die Tigers im Schlussviertel den Spieß um und holten einen 103:92-Sieg (46:52). Bester Werfer beim UBC war Maurice "Snoop" Williams mit 20 Punkten.
Mit einem starken 8:2-Lauf starteten die Tigers gut ins Spiel. Den guten Start des UBC in den ersten Spielminuten nahm Hertens Trainer Boris Kaminski zum Anlass eine Auszeit zu nehmen. Danach fanden die Hausherren besser ins Spiel. Zu jenem Zeitpunkt war auf Hannoveraner Seite die Foulbelastung sehr hoch. Power Forward Jacob Doerksen musste bereits nach acht Spielminuten mit seinem dritten persönlichen Foul ausgewechselt werden. Die Gastgeber, angeführt von ihrem 1,99 Meter großen Power Forward Vincent Kittmann, lagen nach dem 1. Viertel mit 27:31 knapp vorn.
Im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die Tigers zurück in die Partie. Wenige Minuten später gelang sogar der Ausgleich, doch Kittmann war nicht zu stoppen: Der 23jährige Deutsche versenkte 21 seiner insgesamt 33 Punkte und „schnappte“ sich 14 von insgesamt 17 Rebounds in der ersten Halbzeit. Folglich behielten die Löwen die Oberhand. Halbzeitstand 46:52.
In der Kabine machte UBC-Headcoach Michael Mai seiner Mannschaft klar, dass ein Sieg gegen die starken Hertener in greifbarer Nähe lag und motivierte sie in der zweiten Hälfte die bisherige Leistung abermals zu steigern. Dementsprechend packte das UBC-Team in der Offense und, trotz Foultrouble, auch in der Defense ein paar Schippen drauf und blieb so an den Hausherren dran, die sich nicht entscheidend absetzen konnten (3. Viertel: 67:73).
In der Schlussphase drehte das UBC-Team so richtig auf, glich zunächst aus und übernahm anschließend die Kontrolle über das Spiel. Die Gastgeber gaben sich kämpferisch, hatten den entschlossenen Tigers allerdings nichts mehr entgegenzusetzen. Endstand: 103:92.
„Das war heute ein sehr wichtiger Sieg für uns. Wir haben gegen einen starken Gegner 40 Minuten lang hart gekämpft und wurden am Ende für unseren Zusammenhalt und unsere Entschlossenheit belohnt.“, zieht Coach Michael Mai Fazit vom ersten Auswärtsspiel der Saison. Erfreulich ist neben dem Sieg auch die Tatsache, dass alle UBC-Spieler zum Einsatz kamen, sich auf dem Spielfeld bewährten und - mit Ausnahme von Jannik Lodders – auch punkten konnten.
UBC heiß auf ALBAs Nachwuchstruppe
Bereits am Montagabend können die Tigers im Heimspiel gegen ALBA Berlin II eventuell den dritten Sieg in Folge holen und sich dadurch im oberen Tabellendrittel "fest krallen". Das Heimspiel beginnt um 18 Uhr im UBC Dome (Am Moritzwinkel 6, 30159 Hannover). Einlass ist ab 17 Uhr. Seid live dabei, wenn der UBC auf eine der talentiertesten Mannschaften Deutschlands trifft und "pusht" Euer Team zum nächsten Sieg! Bei diesem Heimspiel wird auch der langjährige Teamkapitän David Arigbabu vom Verein offiziell in den Sportler-Ruhestand verabschiedet.
Aufgepasst: Für alle volljährigen UBC-Fans, die das nächste Heimspiel bereits sehnsüchtig erwarten: Am Montag gibt’s ab 16 Uhr vor der Halle wieder "Beat the Clock". Unser neuer Premiumsponsor Herrenhäuser schenkt hierbei leckeres, frisch gezapftes Bier vom Fass aus. Das Prinzip von "Beat the Clock" ist leicht: Von 16-16:30 Uhr kostet ein Bier draußen vor der Halle 1 Euro, ab 16:30 Uhr bis 17 Uhr 2 Euro, ab Einlassbeginn um 17 Uhr 2,50 Euro.
Für den UBC spielten in Herten:
Maurice Williams (20 Punkte / 2 Dreier, 7 Rebounds), Prasuhn (19/1), Doerksen (18/1), Janzen (14/1), R. Williams (12/1, 7 Assists), Smith (8/2), Welzel (6), Campe (4), Öhlmann (2), Lodders. (spk)
Doppelter Spieltag am Wochenende
An diesem verlängerten Wochenende treten die UBC Tigers Hannover in der 2. Bundesliga ProB gleich zwei Mal an: Am Samstagabend kommt es auswärts zum „Raubkatzenduell“ bei den Hertener Löwen. Am Montag, dem 03. Oktober (Tag der deutschen Einheit), treffen die Tigers um 18 Uhr im heimischen UBC Dome auf ALBA Berlin II. Nachdem sie am 1. Spieltag mit lediglich sieben Spielern die Herzöge Wolfenbüttel bezwangen, sind die Hannoveraner siegeshungrig und blicken den bevorstehenden Partien optimistisch entgegen. Zudem werden Coach Michael Mai, im Gegensatz zum ersten Saisonspiel, bei beiden Spielen die drei Nachwuchsspieler Jannik Lodders, Leonhard Öhlmann, Hannes Campe, sowie Assistenztrainer Christoph Weber zur Verfügung stehen.
„Raubkatzenduell“ bei den Hertener Löwen
"Wir wollen unser erstes Heimspiel unbedingt gewinnen und erfolgreich in die Saison starten", gibt sich Hertens Coach Boris Kaminski, dessen Team am vergangenen Wochenende spielfrei hatte und somit gegen die Tigers das erste Saisonspiel bestreiten wird, optimistisch. Laut Kaminskis Angaben sind die Hertener Löwen, die zuletzt mit US-Amerikaner Raymond Wright einen international erfahrenen, starken Power Forward (Körpergröße: 2,03 m) verpflichteten, bestens vorbereitet.
In seiner Collegezeit spielte Wright für die University of Arkansas at Monticello in der NCAA 2. Nach seiner Collegekarriere spielte er in der ABA und sorgte dort für Aufsehen. Zuletzt war der 26-jährige sogar in China unterwegs. Mit 16,5 Punkten und 8,5 Rebounds im Schnitt war er laut Hertener Angaben der Topscorer und Toprebounder seines Teams. Man darf gespannt sein, wie sich Wright unter den Körben gegen UBCs Power Forward Jacob Doerksen, der am letzten Spieltag satte 35 Punkte erzielte, schlagen wird. Das „Raubkatzenduell“ am Samstagabend verspricht spannend zu werden und lässt sich unter www.ubctigers.de im Live-Ticker verfolgen (Beginn: 19:30 Uhr).
Heimspiel gegen ALBA Berlins Erstliga-Reserve
Am Tag der deutschen Einheit empfängt der UBC um 18 Uhr ein besonderes im UBC Dome: Die Nachwuchstalente von Erstligist ALBA Berlin. Das Besondere an dieser Mannschaft ist, neben dem großen Talent ihrer Spieler, dass sie ausschließlich aus deutschen Akteuren besteht.
Nach dem Abgang einiger Leistungsträger der letzten Saison sowie Veränderungen im Trainerstab steht das Team von ALBA Berlin in der ProB vor einem Neubeginn. Mit Joey Ney, Sebastian Fülle und Tobias Grauel sind nur drei letztjährige Stützen erhalten geblieben, so dass unter dem neuen Trainer Milan Pesic (trainierte zuletzt die JBBL- und die NBBL-Mannschaft von IBBA Berlin, wurde 2010 Trainer des Jahres in der JBBL und ist nicht mit Svetislav Pesic verwandt) jüngere Spieler wie Can-Jonathan Kleiner, Erik Müller oder Jonas Schmidt, die in der letzten Saison schon in der ProB zum Einsatz kamen, mehr Verantwortung übernehmen müssen. Vier wichtige Verstärkungen sollten darüber hinaus sicherstellen, dass ALBA mit etwas mehr Glück als im letzten Jahr die Playoffs erreichen kann: Der aus Hameln an die Spree gekommene deutsch-türkische Weltenbummler Cem Dinc sollte dem Team mit seinen 2,10 m unter den Körben Rückhalt geben. Von Bayern München ist der talentierte gebürtige Berliner Alexander Blessig in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Vom Lokalrivalen Stahnsdorf bzw. von IBBA Berlin wechselten zudem mit Mauricio Marin und Tobias Horn zwei Talente zu ALBA, die bereits ProB-Erfahrung mitbringen.
Hannovers Basketballfans dürfen sich also auf den nächsten Kracher im UBC Dome (Am Moritzwinkel 6, 30159 Hannover) freuen. Einlass ist ab 17 Uhr, Spielbeginn um 18 Uhr. Tickets für diese Partie, darunter das günstigste Familienticket Hannovers, sind noch im Vorverkauf erhältlich. Mehr Informationen gibt’s unter www.ubctigers.de.
Pressemitteilung: UBC Tigers Hannover







