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WM-Quali

Deutsche Basketballer in Bamberg gegen Finnland

Die deutschen Basketballer bestreiten in Bamberg ihr erstes LĂ€nderspiel nach der erfolgreichen Heim-EM.

Das Team von Bundestrainer Gordon Herbert empfĂ€ngt am Freitag, 11. November (19.00 Uhr/Magentasport), in der WM-Qualifikation Finnland. Deutschland fĂŒhrt die Gruppe J aktuell mit 7:1-Siegen an und benötigt nur noch einen Erfolg, um die letzten Zweifel an der Qualifikation fĂŒr die Weltmeisterschaft 2023 in Japan, Indonesien und auf den Philippinen zu beseitigen.

Wer aus der erfolgreichen Mannschaft, die bei der Europameisterschaft im September in Berlin Bronze und damit die erste Medaille seit 17 Jahren gewonnen hatte, in Bamberg dabei ist, steht noch nicht fest. Definitiv fehlen werden die NBA-Profis um KapitĂ€n Dennis Schröder. Ob Spieler der beiden deutschen Euroleague-Mannschaften FC Bayern MĂŒnchen und Alba Berlin zur VerfĂŒgung stehen, bleibt abzuwarten. Beide Clubs stehen sich am Tag zuvor in der Euroleague gegenĂŒber. Drei Tage nach dem Spiel gegen Finnland muss das deutsche Team in Slowenien antreten.

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WM-Qualifikation I 28.08.2022

Deutsche Basketballer dominieren Slowenien

 In der WM-Qualifikation haben die deutschen Basketballer um die NBA-Stars Dennis Schröder und Franz Wagner den ungewohnt blassen Europameister Slowenien mit Luka Doncic dominiert.

 Am Sonntag (28.08.2022) stimmte beim DBB-Team von Bundestrainer Gordon Herbert, das noch auf den  angeschlagenen Daniel Theis verzichten musste, fast alles. Deutschland schlug in MĂŒnchen den aktuellen Europameister Slowenien, angefĂŒhrt von Dallas-Mavericks-Star Luka Doncic, deutlich mit 90:71 (17:20, 16:11, 28:15, 29:25).

Deutschland in Reboundstatistik ĂŒberragend

Gerade bei den Rebounds war Deutschland eine Macht: Ganze 56 StĂŒck gingen an das DBB-Team, Slowenien holte sich nur 27. Weil Deutschland einige WĂŒrfe vergab, hĂ€tte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. Schröder war mit 17 Punkten und zehn Assists bester deutscher Scorer, der Slowene Doncic kam auf 23 ZĂ€hler.

Die WM-Qualifikationsgruppe J fĂŒhrt Deutschland nun mit 15 ZĂ€hlern an vor Finnland und Slowenien (beide 13).

 Sehr viele Offensivrebounds fĂŒr DBB-Team

Deutschland tat sich aber tatsÀchlich zunÀchst schwer, ins Spiel zu finden. Slowenien kam besser rein, zog am Anfang davon. Doch dann steigerte sich das DBB-Team. Vor allem im zweiten Viertel lief bei den slowenischen GÀsten gar nichts zusammen, Deutschland holte sich zwischenzeitlich schon den elften Offensivrebound.

Dass Superstar Schröder sich zu diesem Zeitpunkt noch etwas schwer tat, war nicht mehr als eine Randnotiz. Sein NBA-Kollege Wagner punktete dafĂŒr fleißig, Deutschland holte sich eine Neun-Punkte-FĂŒhrung beim 33:24.

Slowenien kommt ran, DBB lÀsst kurzzeitig nach

Nach einem slowenischen Timeout versenkte Doncic einen Dreier, Deutschland hatte auf einmal Probleme. Der deutsche Bundestrainer Herbert zog direkt die nÀchste Auszeit, um den Slowenien-Lauf zu unterbrechen. Dennoch kamen die Europameister auf 31:33 ran.

Auch, weil Deutschlands Wurfquote immer schwÀcher wurde. Immerhin sicherte sich die deutsche Mannschaft einen anderen Topwert: Deutschland ging schon mit 16 Offensivrebounds in die Pause.

Rebounds bleiben Sache des DBB-Teams

Nach der Halbzeitpause blieb Deutschland spielerisch dominant. Die Nationalmannschaft agierte clever und diszipliniert, hin und wieder hielt aber auch die FahrlĂ€ssigkeit Einzug, denn das DBB-Team ließ einige Möglichkeiten leichtfertig liegen.

Bestraft wurde das aber nicht. Deutschland agierte beim Defensivrebound Àhnlich stark gegen nun ganz schwache Slowenen, die bis dato in diesem Sommer noch kein Spiel verloren hatten. Doch die Nerven Sloweniens lagen blank, die GÀste hielten sich ein ums andere Mal durch intensive Diskussionen mit dem Schiedsrichterteam auf.

Lo und Schröder stark in Schlussphase

Es bot sich in der Folge weiter viel Platz fĂŒr das DBB-Team, Niels Giffey traf per Dunking zum 61:44. Maodo Lo drehte im Schlussviertel noch auf, kĂŒmmerte sich defensiv gut um Doncic und setzte in der Offensive selbst Akzente.

Auch Schröder lieferte eine deutlich stĂ€rkere zweite HĂ€lfte ab und durchbrach gegen Ende eine leichte Drangphase der Slowenen mit fĂŒnf eigenen Punkten.

 

Basketball-Europameisterschaft steht an

Das Spiel gegen Slowenien war fĂŒr das DBB-Team gleichzeitig der letzte HĂ€rtetest vor Beginn der Basketball-Europameisterschaft (1. bis 18. September).

Erstmal wartet zum Auftakt Frankreich. Bereits in neun Tagen kommt es dann aber erneut zum Duell mit Slowenien in der Gruppenphase. Die EuroBasket findet unter anderem in Köln und Berlin statt.

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