Oklahoma trennt sich von Trainer Brooks
Die Oklahoma City Thunder aus der nordamerikanischen Basketball-Profliga NBA haben sich nach dem Verpassen der Play-offs von Trainer Scott Brooks getrennt. "Es ist natĂŒrlich eine schwierige Entscheidung, aber wir brauchen einen neuen Trainer, damit wir weiter wachsen und unsere Ziele erreichen", sagte PrĂ€sident Clayton I. Bennett.
Brooks trainierte Oklahoma seit der Saison 2008/09, vor fĂŒnf Jahren wurde er zum Coach des Jahres gewĂ€hlt. 2012 musste sich Oklahoma erst im NBA-Finale Miami Heat mit 1:4 geschlagen geben. Brooks weist mit Oklahoma eine Siegbilanz von 338:207 auf. Als sein Nachfolger wird Ex-Spieler Kevin Ollie gehandelt.
NBA-Stars spielen erstmals in Afrika
Die Basketballstars aus der nordamerikanischen Profiliga NBA laufen in diesem Jahr erstmals bei einem Showspiel in Afrika auf. Am 1. August trifft in Johannesburg/SĂŒdafrika ein Team mit Spielern afrikanischer Herkunft gegen den "Rest der Welt" an. Das Event ist Teil des Entwicklungsprogramms der NBA und des Weltverbandes FIBA. Der achtmalige Allstar Chris Paul (Los Angeles Clippers) ist beim "NBA Africa Game" KapitĂ€n des World Teams. Team Africa wird von Luol Deng (Miami Heat) angefĂŒhrt, der im SĂŒdsudan geboren wurde. Zudem wird die Veranstaltung von Mike Budenholzer (Atlanta Hawks), NBA-Trainer des Jahres, sowie den beiden NBA-Botschaftern Dikembe Mutombo und Hakeem Olajuwon unterstĂŒtzt.
Morris-Zwillinge wegen tÀtlichen Angriffs angeklagt
Die Zwillinge Marcus und Markieff Morris vom NBA-Basketballteam Phoenix Suns mĂŒssen sich wegen eines tĂ€tlichen Angriffs am Rande eines Highschool-Spiels vor Gericht verantworten. Im Januar sollen die BrĂŒder gemeinsam mit drei anderen Personen auf einen Mann losgegangen sein. Das Opfer wurde laut Zeugenaussage von den Angreifern getreten und geschlagen. Im Krankenhaus wurden ein Nasenbeinbruch, Risswunden sowie Prellungen festgestellt.
Nach Angaben der Polizei soll es zu der Auseinandersetzung gekommen sein, nachdem die Mutter der Morris-Zwillinge unangemessene SMS-Nachrichten erhalten hatte. "Wir sind enttĂ€uscht darĂŒber, dass Marcus und Markieff Morris angeklagt wurden", sagte Lon Babby, bei den Phoenix Suns PrĂ€sident fĂŒr Basketball-Angelegenheiten. Die BrĂŒder mĂŒssen am 7. Mai vor Gericht erscheinen.
Timberlake-Baby ist Basketball-Fan
Ăber die Schwangerschaft haben Jessica Biel und Ehemann Justin Timberlake lange geschwiegen. Mit der Veröffentlichung von ersten Babyfotos lassen die Eltern allerdings nicht lange auf sich warten.
Den charmanten Blick hat sich Söhnchen Silas Randall schon von seinem berĂŒhmten Vater abgeschaut. Justin Timberlake veröffentlichte nun auf seiner Instagram-Seite den ersten Schnappschuss von seiner kleinen Familie. Auf dem Bild hĂ€lt seine sichtlich glĂŒckliche, wenn auch vielleicht etwas ĂŒbermĂŒdet wirkende Frau Jessica Biel den gemeinsamen Spross im Arm.
Das Bild untertitelte der Star mit den Worten: "Die Timberlakes sind bereit. Auf geht's Grizz!" und spielt dabei auf das Basketball-Team Memphis Grizzles an, von dem das Multi-Talent nicht nur groĂer Fan ist, sondern auch Anteile besitzt. Und wie der Vater, so der Sohn: Auf dem Schnappschuss trĂ€gt der kleine Silas bereits ein Trikot des Vereins. Wirklich dagegen wehren konnte sich der Kleine aber natĂŒrlich auch noch nicht, schlieĂlich ist er noch keinen Monat alt.
Die beiden Schauspieler Biel und Timberlake lernten sich im Jahr 2007 kennen und lieben. Im Dezember 2011 verlobten sie sich, ehe ein Jahr spÀter das Ja-Wort folgte. Im April dieses Jahres kam dann der kleine Silas auf die Welt.
Basketball - Hawks-Deal perfekt: Schröder-Team hat neuen Besitzer
Eine Investorengruppe um den MilliardÀr Antony Ressler bot laut Medienberichten 850 Millionen Dollar und erhielt den Zuschlag. Die NBA muss dem Deal noch zustimmen.
Zu der Gruppe gehört auch der frĂŒhere NBA-Star Grant Hill. Ressler, der einen Anteil an den Milwaukee Brewers aus der Baseball-Liga MLB hĂ€lt, hatte letztes Jahr auch um die Los Angeles Clippers mitgeboten, war aber leer ausgegangen. Um den Deal zu finalisieren, ist die Zustimmung von drei Vierteln der anderen 29 Klub-EigentĂŒmer notwendig. Diese gilt aber als sicher.
HaupteigentĂŒmer Bruce Levenson hatte bereits im September 2014 seinen RĂŒckzug angekĂŒndigt. Grund dafĂŒr war eine rassistische E-Mail, die der GeschĂ€ftsmann an die ĂŒbrigen Besitzer und den ehemaligen General Manager Danny Ferry geschickt hatte.
Im vergangenen August waren die Clippers ebenfalls nach einem Rassismus-Skandal fĂŒr die Rekordsumme von zwei Milliarden Dollar (rund 1,49 Milliarden Euro) an den frĂŒheren Microsoft-Boss Steve Ballmer verkauft worden.
Basketball NBA-Playoffs: Zittersieg fĂŒr Schröder und Atlanta
So leicht wie durch die Vorrunde kommen die Atlanta Hawks nicht durch die Basketball-Playoffs. Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder aber spielt weiter eine nicht unwichtige Rolle beim NBA-Club.
Dennis Schröder hat mit den Atlanta Hawks in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA das zweite Heimspiel nur mit MĂŒhe gewonnen. Die beste Vorrundenmannschaft der Eastern Conference setzte sich mit 96:91 gegen die Brooklyn Nets durch.
In der Best-of-seven-Serie liegt Atlanta mit 2:0 vorn und muss nun zweimal in New York antreten. «Die sind eben kein Kanonenfutter. Es gibt keine Spiele, in denen wir sie einfach ĂŒberrennen können», kommentierte der erfolgreichste Werfer, Paul Millsap (19 Punkte), die Zitterpartie.
Der Braunschweiger Schröder war mit zwölf ZĂ€hlern bester Bankspieler der Gastgeber, zudem gelangen ihm sechs Assists. Jarrett Jack war bei den lange Zeit ebenbĂŒrtigen Nets der treffsicherste Profi (23). Deron Williams hatte beim Stand von 91:93 aus der Sicht der GĂ€ste zehn Sekunden vor dem Ende den möglichen Ausgleich vergeben.
«Wir können uns sicher glĂŒcklich schĂ€tzen. Wir hatten gerade noch genug erfolgreiche Aktionen in Verteidigung und Angriff. Wir sind vor allem defensiv besser geworden, mĂŒssen uns aber steigern», sagte Hawks-Coach Mike Budenholzer, der vor der Partie als «Trainer des Jahres» ausgezeichnet wurde.
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