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Schröder-Coach Budenholzer zum Trainer des Jahres gewählt

Mike Budenholzer, Headcoach der Atlanta Hawks um den deutschen Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder, ist in der Profiliga NBA zum Trainer des Jahres gewählt worden. Der deutschstämmige Amerikaner Budenholzer (45) hatte die Hawks in der Hauptrunde der laufenden Saison mit 60 Siegen aus 82 Spielen zu einem Vereinsrekord geführt. Das Team gewann die Eastern Conference und führt in der best-of-seven-Serie des Play-off-Achtelfinales 1:0 gegen die Brooklyn Nets.

Budenholzer erhielt bei der Wahl unter 130 Sportjournalisten 513 Punkte und ließ bei der Vergabe der "Red Auerbach Trophy" Trainerneuling Steve Kerr (Golden State Warriors/471) sowie Jason Kidd (Milwaukee Bucks/57) hinter sich. Budenholzer absolviert seine zweite Saison als Headcoach der Hawks. Von 1996 bis 2013 war er Assistent von Gregg Popovich bei den San Antonio Spurs und feierte vier Titelgewinne. - Die NBA-Trainer des Jahres seit 2010:

2010: Scott Brooks (Oklahoma City Thunder)

2011: Tom Thibodeau (Chicago Bulls)

2012: Gregg Popovich (San Antonio Spurs)

2013: George Karl (Denver Nuggets)

2014: Gregg Popovich (San Antonio)

2015: Mike Budenholzer (Atlanta Hawks)

Williams als bester sechster Mann ausgezeichnet


Lou Williams von den Toronto Raptors ist in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA als bester sechster Mann ausgezeichnet worden. Der 28 Jahre alte Guard, in der vergangenen Saison bei den Atlanta Hawks Teamkollege des deutschen Nationalspielers Dennis Schröder (21), kam in der Hauptrunde durchschnittlich auf 15,5 Punkte und stellte damit eine Karrierebestmarke auf.

Williams erhielt bei der Umfrage unter 130 Sportjournalisten 502 Punkte und setzte sich vor Isaiah Thomas (Boston Celtics/324) sowie Jamal Crawford (Los Angeles Clippers/131) durch. Crawford hat die Auszeichnung bereits zweimal erhalten, zum bislang letzten Mal im Vorjahr. Der frühere deutsche NBA-Star Detlef Schrempf war 1991 und 1992 zum besten Bankspieler gewählt worden.

NBA Playoff
In der Nacht auf Dienstag bauen sowohl die Golden State Warriors als auch die Chicago Bulls ihre Führung in der ersten NBA-Playoff-Runde ("best of seven") auf 2:0 aus.

Zwar gestalten die New Orleans Pelicans Spiel 2 noch knapper als den Serien-Auftakt, haben aber schlussendlich mit 87:97 das Nachsehen.

Die Milwaukee Bucks erwischen vor allem in der offensive einen gebrauchten Abend und unterliegen den Bulls deutlich mit 82:91.

SPIEL 2: Warriors - Pelicans 97:87 (55:52)

"Ich bin nicht sicher, ob der Dezibel-Level überhaupt legal ist - und ich meine es ernst!" Pelicans-Coach Monty Williams zeigte sich nach Spiel 1 nicht begeistert von der lautesten Arena der NBA. Damit war allerdings erst recht nicht davon auszugehen, dass die Warriors-Fans es im zweiten Spiel der "best-of-seven"-Serie ruhiger angehen lassen.

Allerdings erwischen die New Orleans Pelicans in der zum 125. Mal in Serie ausverkauften Oracle Arena den besseren Start. Der Außenseiter trifft in Person von Eric Gordon, der schlussendlich insgesamt 23 Punkte (5/10 Dreier) von außen, Anthony Davis (26; 10 Rebounds) dominiert innen.

Erst als Steve Kerr den "zweiten Anzug", angeführt vom nimmermüden Leandro Barbosa, aufs Feld schickt, bauen die Warriors den 17:28-Rückstand aus dem ersten Viertel ab. Der 32-jährige Brasilianer (12) und Marreese Speights bringen ihre Farben schnell heran, Stephen Curry (22) sorgt mit einem Dreier kurz vor der Pausen-Sirene für die 55:52-Halbzeit-Fführung.

Thompson macht den Unterschied

Obwohl die Pelicans im dritten Viertel keinen einzigen Dreier treffen, steht es vor dem Schlussviertel unentschieden - 71:71. Auch wenn den Warriors immer wieder kurze Runs gelingen, bleibt New Orleans, bei denen der zweifache NBA-Champion Norris Cole (11 Zähler) ein gutes Spiel abliefert, auf Tuchfühlung.

Die Entscheidung fällt erst in den Schlussminuten als Klay Thompson (26) das Zepter in die Hand nimmt und so zum Matchwinner avanciert.

Die Serie findet am Donnerstag in New Orleans mit Spiel 3 ihre Fortsetzung.

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