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Wasserburg und Saarlouis stehen im Finale
 
1. DBBL: Zwei Spiele haben sowohl dem TSV Wasserburg als auch den TV Saarlouis Royals gereicht, um ins Playoff-Finale der 1. DBBL (Damenbasketball-Bundesliga) einzuziehen. Wasserburg gewann das zweite Halbfinalspiel bei den AVIDES Hurricanes mit 78:62, wĂ€hrend sich Saarlouis mit 91:79 bei den Eisvögeln USC Freiburg durchsetzten. Die Finalserie startet bereits am kommenden Freitag in Wasserburg und wird nach dem Modus “Best of five” ausgetragen. Wer zuerst drei Mal gewinnt, ist Deutscher Meister 2015. Freiburg und Rotenburg ermitteln in zwei Partien am Freitag und Sonntag Platz drei und vier.

Wasserburg steht also erneut in den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft und kann somit erneut das “Double” gewinnen. In Rotenburg wurde das Team von Trainer Bastian Wernthaler allerdings wieder richtig gefordert. Schon im ersten Halbfinalspiel hielten die Hurricanes zumindest eine HĂ€lfte lang richtig gut dagegen. „Meine Mannschaft war aber hoch konzentriert und hat exzellent verteidigt. Durch den großen Vorsprung konnten wir im letzten Viertel KrĂ€fte sparen“, bilanzierte Wernthaler, der den Erfolg seines Teams nie gefĂ€hrdet sah. SpĂ€testens mit der 66:37-FĂŒhrung stand der Finaleinzug der Damen vom Inn fest. Die Hurricanes aber gaben sich nie auf und kĂ€mpften sich im Schlussabschnitt noch mal heran. Ein Hauptgrund fĂŒr die frĂŒhe Vorentscheidung waren gewiss die sechs erfolgreichen Drei-Punkte-WĂŒrfe von Wasserburgs Shey Peddy, die von der Defense der Gastgeberinnen nicht auszuschalten war. „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit nicht gut zusammengearbeitet und uns in der Defense nicht so gut abgesprochen“, rĂ€umte Hurricanes-KapitĂ€nin Pia Mankertz ein. „Wir sind auch nicht reingekommen, weil wir den Druck nicht so aufgenommen haben, wie wir es hĂ€tten machen mĂŒssen“, befand Rotenburgs Übungsleiter Christian Greve, fĂŒr dessen Team Kierra Mallard mit 17 Punkte erfolgreichste SchĂŒtzin in Spiel zwei war. Auf der Gegenseite ragte Shey Peddy (27 Pkt.) heraus.

Beim zweiten Sieg der Royals in Freiburg war die mannschaftliche Geschlossenheit bei den GĂ€sten mitentscheidend. Gleich sechs Spielerinnen punkteten im zweistelligen Bereich, weshalb Saarlouis nur denkbar schwer auszurechnen war. "Das war heute Abend ein extrem gutes Spiel. Beim 20:0-Lauf im letzten Viertel spielten wir auf einem kaum zu ĂŒberbietenden Niveau mit extrem viel Ruhe und Cleverness. Wir waren Freiburg am Ende körperlich ĂŒberlegen. Ich bin enorm froh und sehr stolz auf diese Mannschaft. Wir feiern jetzt mal ausnahmsweise einen Sieg, aber ab Sonntag gilt die volle Konzentration der Finalserie um die deutsche Meisterschaft gegen Wasserburg”, erklĂ€rte Royals-Coach RenĂ© Spandauw. Bei nahezu subtropischen Temperaturen in der Freiburger Uni-Halle boten beide Mannschaften von Anfang an ein Klassespiel, gekrönt von der Darbietung der GĂ€ste im finalen Spielabschnitt, als sie nach einem 67:68-RĂŒckstand mit 20 Punkten in Serie den Grundstein fĂŒr den Finaleinzug legten. “Das hier ist die beste Werbung fĂŒr den deutschen Damenbasketball”, befand dann auch einer der zahlreichen Besucher schon weit vor der Schlusssirene. Die Standing ovations der rund 1.000 Zuschauer hatten sich beide Teams am Ende mehr als verdient.


2. DBBL: Göttingen und Keltern legen vor

In Sachen Bundesligaaufstieg haben die BG 74 Veilchen Ladies und GrĂŒner Stern Keltern vorgelegt und jeweils das erste Finalspiel gewonnen. Die Göttingerinnen setzten sich im Norden bei den GiroLive-Panthers in OsnabrĂŒck mit 69:65 durch. Die Grundlage legten sie mit einem starken Auftaktviertel (25:9).
Keltern gewann Finalspiel eins bei der DJK Brose Bamberg mit 66:61. Das zweite und womöglich schon entscheidende Spiel wird am kommenden Samstag in Göttingen bzw. Keltern ausgetragen.

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