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Eurocup, Halbfinale

Ex-Bayer Rice bringt Khimki ins Finale

Dank eines starken Tyrese Rice egalisiert Khimki Moskau Region die knappe Hinspielniederlage gegen Banvit Bandirma und steht im Finale um den Eurocup. Am Ende mĂŒssen die Russen allerdings gehörig zittern. Im Endspiel geht es nun gegen Herbalife Gran Canaria Las Palmas, das sich auch im RĂŒckspiel gegen Unics Kazan durchsetzt.

Khimki Moskau Region - Banvit Bandirma 93:89 (Hinspiel: 82:83)


Bereits drei Minuten waren gespielt, als Paul Davis Moskau die ersten Punkte bescherte. Den Start hatten die Russen also schon mal verschlafen. Dabei galt es, die knappe Hinspielniederlage aufzuholen. Im Bewusstsein der eigenen HeimstĂ€rke ließ sich Khimki von Banvits gutem Beginn allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Bereits kurz darauf bescherte Petteri Koponen Moskau von draußen die erste FĂŒhrung, die die Gastgeber bis zur Halbzeit sogar bis auf sieben ZĂ€hler ausbauen konnten.

Knapp eine Minute vor dem Ende sah es dann so aus, als wĂ€re die Sache durch, als hĂ€tte Khimki den Finaleinzug bereits sicher. Mit zwölf Punkten fĂŒhrten die Russen. Eigentlich genug, doch Banvit startete einen letzten, verzweifelten Run. Acht Punkte legten die TĂŒrken in Serie auf, Khimki traf plötzlich nichts mehr und stand mit einem Mal gehörig unter Druck.

Allerdings scheint Tyrese Rice in solchen Momenten erst so richtig aufzublĂŒhen. 10,2 Sekunden vor dem Ende traf der Ex-Bayer zwei FreiwĂŒrfe, sicherte den Moskowitern damit das Weiterkommen und krönte zudem seine auch sonst herausragende Vorstellung. Mit 28 Punkten war Rice Topscorer und steht nun erneut in einem europĂ€ischen Finale, nachdem er vergangene Saison mit Maccabi Tel Aviv bereits die Turkish Airlines Euroleague gewann.

Herbalife Gran Canaria Las Palmas - Unics Kazan 78:76 (Hinspiel: 83:70)


Gran Canaria hat einfach einen Lauf. Im Hinspiel hatten die Spanier ihr achtes Spiel in Serie gewonnen und ließen nun Nummer neun folgen. Zwar enteilten die Gastgeber nie wirklich, aber sie hatten ja auch keine 13 Punkte aufzuholen. Andererseits machte es auch nicht den Anschein, als bekĂ€me Kazan die Möglichkeit, sich fĂŒr die deutliche Heimniederlage zu revanchieren.

Dazu arbeitete Gran Canaria schlicht am Brett zu gut (34:22 Rebounds), wĂ€hrend bei den Russen der Dreier einfach nicht fallen wollte (4/18 3FG). So fĂŒhrte Las Palmas zur Halbzeit mit fĂŒnf Punkten und fuhr am Ende den knappen, aber selbstverstĂ€ndlich völlig ausreichenden Sieg ein. Ausschlaggebend war dabei auch die geschlossene Teamleistung der Gastgeber, bei denen vier Spieler zweistellig scorten. Am fleißigsten war der Ex-Berliner Levon Kendall mit 17 Punkten. Da halfen auch James Whites 20 ZĂ€hler nichts.



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