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2. DBBL: Klassischer Start-Ziel-Sieg der Turnschwestern

(amh) Mit dem Aufsteiger Barmer TV 1846 Basketball, hatten die Damen vom Klubb noch ein kleines Federvieh zu rupfen. Im Hinspiel ließ man sich förmlich überrennen, hatte den Gegner wohl etwas unterschätzt und kam dann selbst nicht in die Puschen, um die wie im Rausch spielenden Gäste zu stoppen… so sollte das beim Rückspiel nicht laufen.

Bessere Voraussetzung war schon mal, dass diesmal auch Rayven Johnson am Start war und Steffi Grigoleit ja mittlerweile im Team angekommen ist. Mit einem kurzen Blick auf die Wuppertaler Aufstellung konnte man selbst ohne Maßband einen deutlichen Größenvorteil festmachen. Und so startete das Spiel dann auch gleich wie geplant: Baranowski und Grigoleit mit einfachen Körben am Brett, kurzer Einschub von Johnson und wieder Baranowski. Zack 11-2. Doch ganz so einfach ließen sich die Gastgeber vor gut gefüllter Heimhalle nicht abschütteln. Ehler und Sickmiller verkürzten für Wuppertal und mit 19-16 ging’s dann doch fast knapp ins zweite Viertel.

Hannover blieb beim Drehbuch: Über Grigoleit und Johnson Richtung Korb. Das reichte schon mal, um Wuppertal ins Schwanken zu bringen, die Hannovers Top-Scorer entweder nur mit Foul stoppen konnten oder gar nicht. Tja und wenn dann der Ball doch nicht gleich rein fiel, konnte man sich auf die Reboundstärke und Lufthoheit verlassen. 23 Offensivrebounds räumte der Klubb ab, fast doppelt so viele wie der Gegner. Mit so einer Statistik lassen sich auch 6 Prozent Trefferquote von der Dreierlinie verkraften. Doch so ganz absetzen konnten sich die Turnschwestern dann doch nicht, kaum war man zehn Punkte vor, biss sich Wuppertal noch mal ran und so ging’s nur mit einem 36-31 in die Pause.

Das Spielchen verlief auch in der Hälfte zwei nicht groß anders. Der Klubb setzte sich leicht ab, Wuppertal kämpfte sich wieder ran, blieb aber weiter acht Punkte hinten und wirkte auch nicht so, als könnten sie gegen die körperlich so überlegenden Klubberinnen das Ding noch drehn. Zwar kamen die Hausdamen drei Minuten vor Feierabend auf drei Punkte heran und brachten die Zuschauer noch mal in Wallungen. Doch Hannover machte es sich ab dann an der Freiwurflinie gemütlich - Feldkörbe werden eh überschätzt. 14 von 19 Freiwürfe allein im letzten Viertel stehen für den TKH auf dem Bogen. Wuppertal hätte scoren müssen, um am Ende noch was zu reißen, hatte über 40 Minuten dann aber nicht mehr die Kraft, verlegte ein paar vermeintlich einfache Korbleger und ließ den Klubb mit einem 74-64 entspannt über die A7 nach Hause fahren.

Für den Klubb:
Arndt, Baranowski (9), Bartsch (2), Bunts (4), Grigoleit (24), Johnson (25/1), Lee, Mathieu, Musiol, Schreck (2), Wright (4), Zschorno

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