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Panthers erreichen durch 64:60 das Viertelfinale im Pokal

Ihre verdiente Belohnung holten sich OsnabrĂŒcks Zweitliga-Basketballerinnen in einem amerikanischen Schnellrestaurant auf der Heimfahrt von Hannover in die Hasestadt ab. Zuvor feierten sie im Achtelfinale des DBBL-Pokals gegen den Turnklubb zu Hannover einen wertvollen 64:60 Sieg und ziehen ins Viertelfinale ein.

Auch der Gegner steht schon fest. Am Sonntag den 4. Januar treffen die Girolive-Panthers dann zu Hause auf die BasCats Heidelberg (siegten mit 63:61 bei TUSLI Berlin), die in der 2. Bundesliga-SĂŒd auf Korbjagd gehen.

OsnabrĂŒcks Trainer Christian Kaiser war nach dem Match glĂŒcklich ĂŒber das Geschaffte und zollte seinen Damen Respekt. „Die heutige Leistung meiner Mannschaft ist um so höher einzuschĂ€tzen, weil wir aufgrund von ErkĂ€ltungen auf der letzten „Rille“ gefahren sind. Hut ab, was die Ladies da aufs Parkett gelegt haben.“ Ohne Marisa Koopmann und Susanne Niehaus reiste man in die Landeshauptstadt.

Der Tabellenneunte Hannover, erwies sich an diesem Abend erneut wie schon am 26.Oktober beim Ligaspiel in der WĂŒste, als harte Nuß. In einem fairen aber kampfbetonten Aufeinandertreffen erwischten zunĂ€chst die Turnklubberer den besseren Start. Mit 20:16 ging das erste Viertel an Hannover, die mit Evelyn Arndt, Alina Musiol und Stefanie Grigoleit gleich drei Ex-OSC-Spielerinnen in ihren Reihen haben. Und Grigoleit zeigte von Beginn an, wer in der Unihalle in Hannover den Ton angeben wollte. Alleine bis zur Pause (35:37), erzielten Grigoleit (21 Punkte) und Aufbauspielerin Rayven Johnson (20) sagenhafte 32 Punkte. Genau da mußten die Panthers in Durchgang zwei den Hebel ansetzen, wie Kaiser nach der Partie beschrieb: „Uns war klar, das wir die beiden Spielerinnen besser verteidigen mĂŒssen. Beide erzielen in einer Halbzeit jeweils 16 Punkte – das ist zu viel.“ Wie intensiv die Begegnung war unterstreicht ein Wert des Scoutingbogens. Mit 51 zu 48 erarbeitete sich Hannover ein kleines Plus bei den Rebounds – ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Die Panthers aber blieben wie zuletzt konzentriert und gingen krĂ€ftemĂ€ĂŸig an ihre Grenzen. Einmal mehr ĂŒberragend im Panthersspiel – Aufbauspielerin Angela Pace die17 Punkte und 16 Rebounds holte. Erneut ĂŒberzeugte OsnabrĂŒck mit cleverem Spiel unter dem Korb auch wenn es bis zum Schluß eine enges Pokalspiel blieb. Mit 63:60, 25 Sekunden vor Schluß lagen die Panthers in Front. Hannover in Ballbesitz versuchte nach Auszeit, mit einem 3-er den Ausgleich und die VerlĂ€ngerung zu erzwingen. Juliane Höhne, die die Woche ĂŒber aufgrund einer starken ErkĂ€ltung nicht mitraineren konnte, blockt den Wurf, der Ball landet bei Pace, die noch einmal gefoult wird und abschließend einen Freiwurf zum Endstand versenkt. Jubel bei OsnabrĂŒck, die nun nah dran sind am Final Four des Pokals. „Wir wußten seit Samstagabend das Heidelberg der nĂ€chste Gegner sein wird. Das hat uns noch mal einen Schub gegeben“, sagt Kaiser und ergĂ€nzt, „ein starker aber machbarer Konkurrent aus der 2. Liga-SĂŒd. Wir freuen uns riesig darauf“, zeigte sich Kaiser begeistert.

NĂ€chste Woche mĂŒssen OsnabrĂŒcks KorbjĂ€gerinnen aber noch einmal in der Liga ran. Zur letzten Partie der Hinrunde steht die AuswĂ€rtshĂŒrde bei TUSLI Berlin (13. Dezember) auf dem Programm, ehe dann ein paar freie Tage auf alle Spielerinnen warten.

Panthers: Melina Knopp (9 Punkte/1 3-er), Tonia Dölle (4), Alysa Horn (6), Annemarie Potratz (3/1), Wiebke Kropp-BĂŒttner, Michelle MĂŒller (5), Katrin Sokoll-Potratz, Juliane Höhne (8), Angela Pace (17), Britta Worms (12).

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