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NBA: Acht Kilo abgenommenBasketball-Star LeBron James verrät Diät-Geheimnis

Vor der Rückkehr nach Cleveland hat NBA-Star LeBron James acht Kilo abgenommen. Der 29-Jährige träumt von der Meisterschaft mit seinem Heimteam – dafür ist er nun leichter und schneller. Hier verrät er sein Geheimnis.

Er ist wieder zurück. Nach vier Jahren und zwei Meisterschaften bei den Miami Heat spielt Basketballstar LeBron James wieder in Cleveland. Dort hatte James 2003 seine Karriere auch begonnen, wurde bei den Cavaliers zum besten Spieler der NBA.

Nun eifert James seinem großen Traum nach, einen Titel in seiner Heimat zu gewinnen. Und dafür hat er sich auf besondere Art und Weise in Form gebracht. Nach einer strengen Diät hat James etwa acht Kilo abgenommen. Letzte Saison spielte er mit knapp 120 Kilo, nun sind es nur noch rund 112.

"Leichter und schneller"

Wie hat James das geschafft? Im Interview bei CNN berichtet er über seine strenge Sommerdiät. Zitat: „Ich habe 67 Tage lang kein Kohlenhydrate, keinen Zucker und keine Milchprodukte zu mir genommen. Ich habe nur Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse gegessen.“

Am meisten habe er es vermisst, Pancakes zu essen. Doch die Diät hat sich gelohnt. Zitat James: „Ich bin leichter und schneller. Und das ist keine gute Nachricht für meine Gegner.“




Pleiß startet ins Abenteuer Barcelona

Mit dem spanischen Supercup beginnt für Tibor Pleiß das große Abenteuer beim FC Barcelona. Der Wechsel zum europäischen Top-Klub ist für Deutschlands Basketball-Hoffnungsträger der nächste logische Karriereschritt.


Tibor Pleiß spielt jetzt bei den ganz Großen. Das bekam der Basketball-Nationalspieler gleich bei einem seiner ersten Arbeitstermine in Barcelona bestätigt. Pleiß absolvierte gerade den Medizincheck bei seinem neuen Arbeitgeber - als auf einmal Barcas Fußballstar Neymar vor ihm stand und ihn begrüßte. "Er kam um die Ecke und hat mir die Hand geschüttelt. Sehr sympathisch", sagte Pleiß über seinen neuen Klubkollegen.

Die Basketballer des FC Barcelona gehören, wie die Fußballer, in ihrem Sport zu den europäischen Top-Adressen. Die Duelle gegen Real Madrid, dem anderen Top-Klub in der spanischen Liga ACB, sind auch im Basketball sportlich und emotional der Höhepunkt der Saison. Barcas Kapitän Juan Carlos Navarro ist in Barcelona ein Sport-Idol wie Fußball-Star Xavi. Der Palau Blaugrana, die Heimstätte der Basketballer, liegt gleich gegenüber von Barcas Fußballtempel Camp Nou.

Großer Schritt für Pleiß

"Dass ich nun für Barca spiele, ist einer der größten Tage meiner Karriere", sagte Pleiß bei seiner Vorstellung. Eine oft gebrauchte Begrüßungsformel, wenn Profisportler bei einem neuen Klub anheuern. Dem Centerspieler darf man sie aber durchaus abnehmen. Der Wechsel zum spanischen Meister ist ein großer, wenn auch logischer Karriereschritt für den gebürtigen Bergisch-Gladbacher.

Transferrechte bei Oklahoma City

Pleiß gilt seit Jahren als eines der größten Talente des deutschen Basketballs, nicht erst seit sich der NBA-Klub Oklahoma City Thunder 2010 die Transferrechte an ihm sicherte. Allerdings holten ihn die Thunder im Anschluss nicht in ihren Kader - was für die Entwicklung des damals gerade einmal 21-Jährigen wiederum nicht das Schlechteste war. Statt sich den Unwägbarkeiten der US-Profiliga auszusetzen, sammelte Pleiß erst einmal wertvolle Erfahrung auf dem europäischen Top-Level, in der Euroleague. Zuerst beim deutschen Meister Bamberg, im Anschluss beim spanischen Spitzenklub Vitoria, in der zweitstärksten Liga der Welt nach der NBA.

Zweiteffektivster Spieler der spanischen Liga

In den zwei bisherigen Spielzeiten in Spanien hat sich Pleiß nochmals enorm verbessert. In der abgelaufenen Saison verdoppelte er seinen Schnitt auf zwölf Punkte pro Spiel und wurde zum viertbesten Rebounder der Liga. Im offiziellen Index Rating, einer kombinierten Statistik aus den wichtigsten Werten wie Wurfquote, Rebounds, Vorlagen und Ballverlusten, landete Pleiß auf Platz zwei und gehörte damit zu den effektivsten Spielern der Liga. Auch an seiner Athletik hat der 2,18-Meter-Schlacks, der früher von schwergewichtigen Centern oft einfach aus dem Weg geräumt wurde, weiter gearbeitet und Muskelmasse zugelegt, ohne dabei an Beweglichkeit eingebüßt zu haben.

"Barcelona wird mich weiterbringen"

Spätestens seit seinem Gala-Auftritt im vergangenen März im Euroleague-Spiel gegen Mailand, als Pleiß 30 Punkte und 13 Rebounds erzielte, gilt er auch in Europa als einer der begehrtesten, jungen Spieler auf der Center-Position. Als in Barcelona im Sommer eine Stelle unterm Korb frei wurde, wollten die Katalanen unbedingt Pleiß und stiegen in die schwierigen Verhandlungen mit Oklahoma City ein - am Ende mit Erfolg.

Der Nationalspieler hat zwar weiterhin eine Ausstiegsklausel für die NBA in seinem Vertrag, will sich aber erst einmal in Barcelona durchsetzen. "Der entscheidende Grund für Barcelona war, dass ich mich persönlich weiterentwickele", sagte Pleiß gegenüber dem Basketball-Magazin BIG. "Der Konkurrenzkampf ist enorm groß. Sich mit solchen Leuten im Training zu messen, wird mich deutlich weiterbringen."

In Barcelona spielt mit Ante Tomic auf seiner Position ein echter Topstar, mit 2,17 Metern nur unwesentlich kleiner als Pleiß - ein beeindruckendes Duo unterm Brett. "Wir sind zwei der besten Centerspieler Europas. Wir ergänzen uns optimal, gemeinsam können wir unterm Korb dominieren", sagte Pleiß vor dem ersten Pflichtspiel am Freitag (26.09.14), im Halbfinale des Supercup gegen seinen ehemaligen Klub aus Vitoria.

Pleiß freut sich auf das Duell, ebenso wie auf ein mögliches erstes Aufeinandertreffen mit dem Erzrivalen aus Madrid im anschließenden Endspiel. "Wir haben eine der besten Mannschaften in Europa, natürlich wollen wir soviele Titel wie möglich holen", sagte Pleiß. Dieses Selbstbewusstsein könnte er auch in der NBA gut gebrauchen.



Asienspiele: Basketball-Frauen aus Katar treten wegen Kopftuchverbot nicht an

Eklat bei den Asienspielen in Südkorea: Die Basketballerinnen aus Katar haben sich geweigert, zu ihrem Match anzutreten. Es war ihnen zuvor untersagt worden, ein Kopftuch zu tragen.

Wegen eines Kopftuchverbots ist Frauen-Basketball-Nationalmannschaft aus Katar bei den Asienspielen im südkoreanischen Inchon zum Gruppenspiel gegen die Mongolei nicht angetreten. Die Gegnerinnen sei daraufhin zum Sieger erklärt worden, sagte eine Sprecherin des Organisationskomitees am Mittwoch. Weitere Sanktionen gegen die Spielerinnen seien nicht vorgesehen.

"Vor der Teilnahme an den Asienspielen wurde uns gesagt, dass wir mit Verhüllung spielen können", sagte die katarische Spielerin Amal Mohamed A Mohamed. Doch die Organisatoren hätten ihnen das Tragen des sogenannten Hidschabs zum Spiel gegen die Mongolei untersagt. Der Ausdruck Hidschab ist nicht auf die Verhüllung des Kopfs allein beschränkt. In anderen Sportarten sind Kopftücher erlaubt. Dagegen hat der Basketball-Weltverband Fiba das Tragen der Tücher bisher nicht genehmigt.

Die Vorsitzende des katarischen Frauensportkomitees, Ahlam Salem Al-Mana, deutete an, auch beim nächsten Spiel am Donnerstag gegen Nepal nicht ohne Kopfverhüllung antreten zu wollen. "Wir müssen Stellung beziehen. Der internationale Verband soll uns akzeptieren", hieß es.

Ex-NBA-Profi Cartwright Trainer Mexikos

Der ehemalige NBA-Profi Bill Cartwright übernimmt den Posten des Nationaltrainers der mexikanischen Basketball-Nationalmannschaft. Dies teilte der nationale Verband ADeMeBa am Mittwoch mit. Der 57 Jahre alte Amerikaner, der an der Seite der Basketball-Legende Michael Jordan mit den Chicago Bulls von 1991 bis 1993 drei Meistertitel in der nordamerikanischen Profiliga gewann, tritt die Nachfolge des Spaniers Sergio Valdeolmillos an.

Bei der WM in Spanien war Mexiko im Achtelfinale am späteren Weltmeister und Titelverteidiger USA gescheitert.

iPad raus: Steve Ballmer stellt sein Basketball-Team auf Windows um

Seit sich der frühere Microsoft-CEO Steve Ballmer vom Chefsessel des noch immer weltgrößten Softwarekonzerns zurückgezogen hat, widmet er sich voll und ganz seiner Leidenschaft für Sport. Unter anderem hat er das Basketball-Team der Los Angeles Clippers gekauft, das sich nun darauf einstellen muss, dass statt iPads künftig Windows-Geräte genutzt werden.

Wie Microsofts Ex-CEO Steve Ballmer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, bereitet er sein Team nicht nur auf die neue Saison der US-Basketballliga NBA vor, sondern auch auf eine vollständige Umstellung auf Produkte von Microsoft und seinen Partnern. Bisher nutzen einige Team-Mitglieder noch Geräte des Erzrivalen Apple, was Ballmer natürlich nicht auf sich beruhen lassen kann.

Zwar würden "die meisten Clippers" bereits Windows nutzen, doch einige Spieler und Trainer setzen noch Apple-Produkte wie das iPad ein. Bald soll sich dies nun aber ändern, denn Ballmer will allesamt mit Windows-Geräten ausstatten. Der Trainer des Teams Doc Rivers habe schon gewusst, worauf er sich einlassen müsse, als Ballmer die LA Clippers vor kurzem von der Frau des wegen Rassismusvorwürfen aus der NBA verbannten früheren Besitzers Donald Sterling kaufte.

Eines der ersten Gespräche zwischen Ballmer und Rivers habe sich deshalb um die von Spielern und Trainern verwendeten Elektronikprodukte gedreht. "Wir werden wahrscheinlich die iPads loswerden, richtig?", war laut Ballmer eine der ersten Fragen des Trainers an Ballmer. "Ja, werden wir wahrscheinlich," lautete die Antwort des neuen Team-Eigners. Er habe jedoch versprochen, die Umstellung nicht während der Saison vorzunehmen, so der frühere Microsoft-Boss.

Samsung-Geräte mit Android im Rampenlicht

Der Wechsel auf Windows-Geräte wird bei den LA Clippers aber wahrscheinlich eher hinter den Kulissen stattfinden, denn der Elektronikgigant Samsung hat sich vor einem Jahr mit einem Sponsoring-Deal in Höhe von rund 100 Millionen Dollar das Recht gesichert, sich als offizieller Lieferant von Smartphones, Tablets und Fernsehern für die NBA bezeichnen zu dürfen. In den Hallen und dem Fernsehen wird das Publikum deshalb wohl auch in Los Angeles weiter Android-basierte Samsung-Produkte zu sehen bekommen.

NBA: Jeff Taylor wegen Körperverletzung verhaftet

Die Serie von Verhaftungen prominenter US-Sportler reißt nicht ab. Am Donnerstag nahm die Polizei im US-Bundesstaat Michigan den Basketballer Jeff Taylor vom NBA-Team Charlotte Hornets in Gewahrsam. Dem 25-Jährigen wird je ein Fall von häuslicher Gewalt und Körperverletzung sowie die mutwillige Zerstörung privaten Eigentums vorgeworfen. Gegen eine Kaution von 5000 Dollar kam der in Schweden geborene Taylor zunächst auf freien Fuß.

"Die Charlotte Hornets haben den Fall zur Kenntnis genommen und nehmen ihn sehr ernst. Wir werden nun zunächst weitere Informationen einholen", teilten die Hornets mit. Taylor geht in seine dritte NBA-Saison, den Großteil der vergangenen Spielzeit hatte er verletzt verpasst.

Erst zu Wochenbeginn hatte die NBA angekündigt, wegen der publik gewordenen Fälle häuslicher Gewalt in der Football-Profiliga NFL ihre Verhaltensregeln auf den Prüfstand stellen. "Die NBA lernt aus den Erfahrungen der anderen Ligen", hatte Commissioner Adam Silver am Montag gesagt. Für negative Schlagzeilen hatte unter anderem NFL-Profi Ray Rice von den Baltimore Ravens gesorgt, der seine Verlobte kurz vor der Hochzeit in einem Aufzug bewusstlos geschlagen hatte und dafür auf unbestimmte Zeit gesperrt worden war.

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