Cleveland übernimmt Führung dank James
Dank einer erneut überragenden Leistung von Superstar LeBron James haben die Cleveland Cavaliers die Führung im Play-off-Finale der NBA übernommen.
Dank einer erneut überragenden Leistung von Superstar LeBron James haben die Cleveland Cavaliers die Führung im Play-off-Finale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA übernommen. Beim 96:91 gegen die Golden State Warriors im ersten Heimspiel der best-of-seven-Serie kam James auf 40 Punkte, zwölf Rebounds und acht Assists - damit verpasste er ein erneutes Triple-Double nur knapp. Die Cavs führen nun mit 2:1, Spiel vier findet am Donnerstagabend (Ortszeit) ebenfalls in Cleveland statt.
„Es ist ein großartiger Moment, meine Mannschaft braucht mich“, sagte James (30): „Es ist meine Aufgabe, diese Jungs anzuführen.“ Bis zum Schlussabschnitt hatte Cleveland die Partie komplett im Griff und führte zwischenzeitlich mit 20 Punkten. Dann aber schlichen sich Fehler ins Spiel der Cavs ein, die Warriors verkürzten den Rückstand Punkt für Punkt. Am Ende aber rettet Cleveland den Erfolg über die Zeit. „Von diesen letzten anderthalb Minuten können wir eine Menge lernen“, sagte James.
Neben James überzeugte auch der Australier Matthew Dellavedova (20 Punkte), der den verletzten Allstar Kyrie Irving mit großem Einsatz erneut glänzend vertrat. Von schweren Krämpfen geplagt musste Dellavedova vom Feld, er wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert und erhielt dort Infusionen. „Sein Körper muss aus Stahl sein“, sagte James: „Er gibt alles, bis sein Tank leer ist. Er ist enorm wichtig für uns.“
Golden States Superstar und MVP Stephen Curry sammelte 27 Punkte, allerdings verwandelte er nur sieben seiner 13 Versuche aus der Distanz. „Wir müssen Spiel vier gewinnen. Dann kommen wir nach Hause, und dort müssen wir für den Rest der Serie unseren Homecourt verteidigen. Das ist die Mission“, sagte der wertvollste Spieler der Hauptrunde.
Basketball schlägt Amerikas Talente
Das dritte Spiel der NBA Finals lockte zahlreiche Zuschauer zu ABC. Während «America's Got Talent» gut dagegenhielt, endete die Serie «iZombie» mit einem Negativrekord.
Gegen Live-Sport hatte kaum ein Sender am Dienstag Chancen: Das dritte Spiel der NBA Finals interessierte ab 21 Uhr 14,61 Millionen Basketball-Fans, damit errang ABC beim Gesamtpublikum die klare Marktführerschaft. Gleiches gilt für die Gruppe der 18-bis 49-Jährigen, wo die Übertragung auf 19 Prozent Marktanteil kam. Schon um 20 Uhr lag ABC vorn: mit der Vorberichterstattung im Rahmen der «Jimmy Kimmel Game Night» , die 8,14 Millionen und zehn Prozent sahen, sowie dem «NBA Countdown» um 20.30 Uhr, der 9,16 Millionen und elf Prozent anlockte.
Ein starkes Konkurrenzprogramm stellte NBC mit seiner Show «America's Got Talent» , die von 20 bis 22 Uhr ausgestrahlt wurde. 10,34 Millionen sahen die neue Folge, damit nur minimal weniger als vor einer Woche. Einen Prozentpunkt in der Zielgruppe musste man allerdings abgeben – diesmal kam das NBC-Format auf acht Prozent. Die Variety-Show «I Can Do That» hatte am Spätabend noch 5,59 Millionen Zuschauer und eine Quote von fünf Prozent, sie hielt damit ihre Zahlen aus der Vorwoche.
Vor sieben Tagen verzeichnete die CW-Serie «iZombie» noch einen starken Zuschaueranstieg, zum Finale ging es aber nun deutlich nach unten. Die starke Konkurrenz drückte die Schlussreichweite auf 1,40 Millionen und damit den schlechtesten Wert der gesamten Staffel. Um 21 Uhr sprangen für das Format immerhin zwei Prozent Marktanteil bei den Jüngeren heraus, so viele wie in der Vorwoche. Zu Beginn des Abends zeigte The CW einen Rerun von «The Flash» , der 1,22 Millionen und ein Prozent interessierte.
Fox hat mit der Neuauflage von «Are You Smarter Than A Fifth Grader?» kein gutes Händchen bewiesen: Auch die aktuelle Folge blieb mit 2,93 Millionen Zuschauern und drei Prozent Marktanteil hinter den Erwartungen zurück. Kaum besser lief es für «Hell's Kitchen» um 21 Uhr, das 3,40 Millionen und ebenfalls drei Prozent verfolgten. CBS zeigte keine frische Ware und füllte sein Programm mit Wiederholungen. Alte Folgen von «NCIS» und «NCIS: Los Angeles» verbuchten 7,21 und 6,64 Millionen Zuschauer sowie drei und zwei Prozent
NBA-Finale
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