Am vergangenen Samstag machten sich 7 ehrgeizige Ginners auf in die Landeshauptstadt. Es galt sich beim Tabellennachbarn aus Linden zu beweisen. FĂŒr die Lindener war es das letzte Heimspiel der Saison, weshalb drei Kisten Bier beim Gegner bereitstanden und man schon in Feierlaune war, angesichts des kleinen Kaders der GĂ€ste. Die Ginners, welche um Verlegung des Spiels gebeten haben um auf Augenhöhe agieren zu können, waren bis in die Haarspitzem motiviert und keiner wollte den Dudes die zwei Punkte kampflos ĂŒbergeben.
Zum Spiel: Meine gewinnt den TipOff und Beddermann vollstreckt zur 2:0 FĂŒhrung nach wenigen Sekunden - optimaler Beginn. Im weiteren Verlauf des 1. Viertels gab es allerdings zahlreiche FĂŒhrungswechsel, sodass man beim Stand von 15:14 das Viertel knapp geschlagen beenden musste. Ins 2. Viertel starteten die Ginners erneut stark. Mit einem 7:0 Lauf setzte man sich das erste mal vom Gastgeber ab. Jedoch kassierte man im Gegenzug drei schnelle DreipunktwĂŒrfe und man lief den Lindenern wieder hinterher. Mit -6 auf dem Scoreboard tönte es zur Halbzeit. WĂ€hrend die Gastgeber mit 12 Mann einen hĂŒbschen Korblegerkreisel vorfĂŒhrten, saĂen die Mellendorfer auf ihrer Bank und beobachteten die AusfĂŒhrung jenes Kreisels bei einem kĂŒhlen Schluck Wasser. Die kleine Pause tat den Jungs aus der Wedemark sichtlich gut. Mit 16:27 gewann man das 3. Viertel und man konnte mit einem 5 Punkte Puffer in die heiĂe Phase der Partie gehen. Leider durften nicht mehr alle Dudes in diesen hitzigen 10 Minuten mitspielen, da sie ihr Foullimit bereits nach 27 Minuten ausgereizt hatten. Das letzte Viertel verlief wie die drei ĂŒbrigen. Mal waren die Mellendorfer leicht vor, kurze Zeit spĂ€ter wieder die Hausherren. Man konnte sich einfach nicht auf einen Sieger einigen. Logische Konsequenz: 5 Minuten extra. Es galt jetzt also alle Reserven zu bĂŒndeln und in die nĂ€chsten 5 Minuten zu stecken. SchlieĂlich wollte man den Lindenern die Party ein wenig vermiesen und nach einem so harten Kampf nicht ohne Punkte nach Hause kommen. Sollte man auch nicht. Mit 2:12 gewann man die Overtime und somit auch das Spiel. Die Dudes hatten zu viele Körner gelassen und konnten in der Overtime nicht mehr Schritt halten. 12 Punkte in 5 Minuten zu erzielen ist schon stark, jedoch nur 2 zuzulassen, ist noch stĂ€rker! Am Ende stand ein 77:87 Sieg auf dem Spielbericht -gut gemacht Jungs.
"Mit nur 7 Spielern ĂŒber 40 Minuten um jeden Punkt zu kĂ€mpfen und den physisch starken Gegner in der Defense aus der Zone zu halten nargt an den KrĂ€ften, dann noch in die Overtime gehen zu mĂŒssen, ist dann nicht das schönste.", Alexander Meine nach dem Spiel.
FĂŒr die Ginners agierten:
Meyer, C. (2), Grese, H. (7), Meine, A. (16), Harms, G. (3), Beddermann, F. (15), Seemann, T. (26), Foitzik, M. (18)
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