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29 Punkte : Knopp schießt Hannover ab

Aller guten Dinge sind drei. Hannover kann in dieser Saison einfach nicht gegen Osnabrück gewinnen. Auch im dritten Duell siegten die Girolive-Panthers in der Landeshauptstadt bei TK Hannover verdient mit 86:74 (Halbzeit 42:39). Damit festigten die Panthers ihren zweiten Tabellenplatz. Göttingen bleibt nach seinem Sieg im Niedersachsenderby gegen Wolfenbüttel (74:50) Spitzenreiter.

Nach zuletzt zwei Niederlagen wirkte der Sieg wie ein kleiner „Brustlöser“. „Dieses Spiel hat die gesamte Mannschaft errungen. Alle neun Spielerinnen haben einen fantastischen Job gemacht und die richtige Antwort gegeben“, sagte Trainer Christian Kaiser.

Die Panthers mussten ihre Startformation ändern, da Kapitänin Juliane Höhne, die mit dem WNBL-Team in Hamburg war, erst kurz vor Spielbeginn in Hannover eintraf. Marisa Koopmann startete in der ersten Fünf nach einem Ballgewinn energisch durch und legte zum 9:2 (3. Minute) ab. Diesmal waren die Hasestädter von Beginn an auf dem Posten und zeigten dem zuletzt dreimal siegreichen Turnklubb sofort die Krallen.

Bis zur Halbzeit verbuchten die Panthers bereits zehn Korbvorlagen und sechs erfolgreiche Distanzwürfe. Besonders auffällig waren Osnabrücks Spielmacherinnen Angela Pace und Melina Knopp. Pace erzielte 13 Punkte, sammelte 14 vom Brett abspringende Bälle ein und legte zu zehn Körben auf. Auch Knopp erwischte als erfolgreichste Schützin mit 29 Punkten einen Sahnetag. Sie besorgte sechs von sieben Dreiern ihres Teams.

„Die Mannschaft hat Melli, Angela und Emma Duniker, die heute heiß gelaufen sind, gesucht und gefunden. Zudem haben wir von der Bank permanenten Druck ausgeübt“, so Kaiser: „Unser Spiel war sehr schnell und präzise. Der Ball ist gut durch unsere Reihen rochiert.“

Es war ein Start-Ziel-Sieg für die Panthers, die an diesem Sonntag nicht zu stoppen waren. Auch nicht von Ex-OSC Spielerin Stefanie Grigoleit (22 Punkte), Rayven Johnson (17) oder Franziska Schreck (14). Nach der scheinbar sicheren 15-Punkte-Führung (30.) wurde es doch noch einmal gefährlich für die der OSC-Damen. In der 33. Minute nahm Kaiser nach sieben TK-Punkten in Serie eine Auszeit. Grigoleit und Johnson verkürzten mit vier weiteren Punkten auf 62:66 aus Sicht des Hannoveranerinnen.

Die Panthers blieben aber ruhig. Ihre wechselnden Verteidigungssysteme waren für Hannover an diesem Tag eine zu große Herausforderung. Vorne vollendeten Pace, Horn, Duinker und Knopp konsequent. So war beim 86:71 der alte Abstand von 15 Zählern wieder hergestellt (40.). Natascha Bunts Dreier kam für Hannover zu spät.

Auch am 17. Spieltag erwarten die Panthers am Karnevalssonntag einen schweren Gegner. Um 18 Uhr haben sie dann Wuppertal zu Gast.

Panthers: Tonia Dölle, Emma Duinker (19/1 Dreier), Juliane Höhne (6), Alysa Horn (8), Melina Knopp (29/6), Marisa Koopmann (7/1), Angela Pace (13), Annemarie Potratz (4), Katrin Sokoll-Potratz.

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