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NBA

Dallas schlägt gegen San Antonio zurück


Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben sich in den NBA-Play-offs zurückgemeldet. Miami weiter makellos.

Das Team um den deutschen Basketball-Superstar gewann bei Vizemeister San Antonio Spurs überraschend deutlich mit 113:92 und glich in der Achtelfinalserie zum 1:1 aus. Das Auftaktspiel hatte Dallas am Sonntag noch mit 85:90 verloren und gegen die Spurs die zehnteNiederlage in Folge kassiert.

"Wir haben uns diesen Sieg verdient. Spiel eins hat uns nicht runtergezogen", sagte Nowitzki: "Aber wir dürfen jetzt nicht den Fuß vom Gas nehmen." Mit dem Erfolg haben die Mavericks San Antonio den Heimvorteil abgenommen und können in den nächsten beiden Spielen vor eigenem Publikum nachlegen. Am Samstag (26.4., 20.30 Uhr MESZ) geht es mit dem dritten Duell der best-of-seven-Serie im American Airlines Center weiter.
Mavericks auswärts besser

Nowitzki freut sich nicht wirklich auf die Rückkehr. "Ich würde lieber hier spielen", sagte der NBA-Champion von 2011 mit Blick auf die kommende Aufgabe: "Auswärts haben wir uns über die ganze Saison ordentlich präsentiert. Zu Hause haben wir unseren Weg nicht so recht gefunden."

Nowitzki, der zum Auftakt der Meisterrunde enttäuscht hatte, blieb im zweiten Spiel gegen die Spurs erneut unter seinen Möglichkeiten. Der 35-Jährige kam auf 16 Punkte und traf lediglich sieben von 19 Würfen aus dem Feld. Die ersten sechs Versuche desWürzburgers gingen allesamt vorbei. Beste Werfer der Gäste waren Monta Ellis (21 Zähler) und Vince Carter (20). Als Topscorer des Spiels kam Spurs-Routinier Manu Ginobili auf 27 Punkte.
Meister Miami weiter makellos

Meister Miami Heat hat in den Play-offs auch sein zweites Achtelfinalspiel gewonnen. Angeführt von LeBron James (32 Punkte) gewann der Champion der vergangenen beiden Jahre mit 101:97 gegen die Charlotte Bobcats und führt mit 2:0. Die kommenden beiden Partien finden am Samstag und am Montag in Charlotte statt. Auch die Portland Trail Blazers haben im zweiten Duell mit den Houston Rockets nachgelegt. Das Team und den erneut überragenden LaMarcus Aldridge setzte sich bei den Texanern mit 112:105 durch und holte seinen zweiten Auswärtssieg. Aldridge verbuchte 43 Punkte, im Auftaktspiel (122:120 n.V.) hatte der Forward 46 Punkte erzielt.

Knicks entlassen Woodson, Adelman tritt bei T-Wolves zurück


Die New York Knicks und die Minnesota Timberwolves aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA müssen sich neue Trainer suchen. Die Knicks entließen nach dem Verpassen der Play-offs ihren Coach Mike Woodson, Rick Adelman trat bei den T-Wolves nach insgesamt 23 Jahren Trainertätigkeit zurück.

Die Entlassung von Woodson gab Team-Präsident und Trainer-Ikone Phil Jackson bekannt. Die Knicks hatten die reguläre Saison mit 37 Siegen und 45 Niederlagen als Neunter der Eastern Conference abgeschlossen. "Die Trainer und die Spieler hatten eine extrem schwere Saison, die Schuld liegt nicht bei einem Einzelnen. Aber die Zeit für eine Veränderung war da", sagte Jackson. Zusammen mit Woodson musste auch dessen komplettes Trainerteam gehen.

Für Adelman, der mit 1042 Siegen achterfolgreichster Trainer der NBA-Geschichte ist und mit den Portland Trail Blazers 1990 und 1992 im NBA-Finale stand, ist es ein Ende mit Wehmut: "Es gibt keinen Zweifel, dass ich es vermissen werde. Aber es ist Zeit." Der 67-Jährige wird die Timberwolves in Zukunft in beratender Funktion unterstützen.


Alba Berlin empfänt die San Antonio Spurs
Duncan, Parker & Co kommen nach Berlin

Alba Berlin erwartet ein echtes Highlight. Am Mittwoch, den 8. Oktober 2014, erwarten die Berliner die San Antonio Spurs. Das Team von Erfolgstrainer Gregg Popovich macht im Rahmen der NBA-Tour 2014 in der Hauptstadt Halt. Albas Spielmacher Reggie Redding zeigte sich dann auch euphorisiert: "Es macht mich stolz, dass wir die Chance erhalten, gegen eines der besten Teams der Welt zu spielen."

Bei den Spurs tummeln sich echte Größen des Basketballs - unter anderem Tony Parker, Tim Duncan und Manu Ginobili. Entsprechend groß ist auch die Freude in Berlin über das bevorstehende Spiel. "Wir freuen uns riesig auf die San Antonio Spurs. Sie bestechen seit Jahren weniger durch Glamour als durch Kontinuität, höchste Qualität in allen Bereichen und sportlichen Erfolg. Sie sind eines der NBA-Teams, denen ich sehr gerne zuschaue", wird Albas Geschäftsführer Marco Baldi auf der vereinseigenen Website zitiert: "Das wird ein Basketballfest!"

Auch Redding war durchaus euphorisch. "Es macht mich stolz, dass wir die Chance erhalten, gegen eines der besten Teams der Welt zu spielen", sagte der Spielmacher, der sich auch auf ein Treffen mit seinem Lieblingsspieler Khawi Leonard freut und schon einmal eine tolle Atmosphäre verspricht: "Die O2-World wird kochen." Auf die europäischen Fans freuen sich auch die Spieler das aktuellen Tabellenführers in der NBA. "Die Fans in Europa sind so leidenschaftlich, wir freuen uns vor ihnen die NBA zu repräsentieren", meinte der Franzose Parker.

Schon vor zwei Jahren hatte sich Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks in Berlin die Ehre gegeben und damals einen 89:84 (45:39)-Erfolg gegen die Albatrosse gefeiert. Seit acht Jahren bereisen immer wechselnde Teams aus der NBA Europa, um ihre Liga zu promoten. Neben Berlin wird San Antonio auch nach Istanbul reisen, wo es am 11. Oktober gegen Fenerbahce ernst wird.


"F... Brooklyn": 25.000 Dollar Strafe für Raptors-Manager

General Manager Masai Ujiri von den Toronto Raptors aus der Basketball-Profiliga NBA muss nach einem verbalen Aussetzer tief in die Tasche greifen.

Der gebürtige Nigerianer wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Dollar (18.000 Euro) verurteilt, nachdem er einem Gästefan beim Play-off-Auftakt gegen die Brooklyn Nets (87:94) vor der Arena einen verunglimpfenden Spruch ("Fuck Brooklyn") zugerufen hatte.

"Es war die falsche Wortwahl", gab Ujiri zu: "Ich entschuldige mich bei den Brooklyn-Fans. Ich habe nichts gegen sie." Ein Video bei Instagram hatte den Manager überführt.


Utah Jazz entlassen Trainer

Die Utah Jazz sagen sich in der Basketball-Profiliga NBA von ihrem bisherigen neuen Trainer los. Das Team aus Salt Lake City gab wenige Tage nach dem Ende der Hauptrunde bekannt, dass der auslaufende Vertrag von Tyrone Corbin nicht verlängert wird. Utah hatte die Play-offs als Schlusslicht der Western Conference mit einer Bilanz von 25 Siegen und 57 Niederlagen klar verpasst. Schlechter waren die Jazz zuletzt 1979/80. Der 51-jährige Corbin hatte den Posten im Februar 2011 nach dem Rücktritt von Jerry Sloan übernommen. Zuvor war er Assistent des Headcoaches gewesen.

Spurs-Coach Popovich ist NBA-Trainer des Jahres


Gregg Popovich, Coach der San Antonio Spurs, ist in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA als Trainer des Jahres ausgezeichnet worden.

Gregg Popovich, Coach der San Antonio Spurs, ist in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA als Trainer des Jahres ausgezeichnet worden. Der 65-Jährige führte die Texaner, Erstrundengegner von Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks in den Play-offs, in der regulären Saison zur besten Bilanz der gesamten Liga (Siegquote 75,6 Prozent).

Popovich ist damit der dritte Trainer nach Don Nelson und Pat Riley, dem diese Ehre zum dritten Mal zuteil wird. Über die Vergabe der „Red Auerbach Trophy“ wird unter 124 Sportjournalisten in den USA und Kanada abgestimmt.


Noah bester NBA-Defensivspieler

Joakim Noah von den Chicago Bulls ist zum besten Defensivspieler der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewählt worden.

Der Sohn des ehemaligen französischen Tennisstars Yannick Noah erhielt bei der Journalisten-Wahl 555 von 1125 möglichen Stimmen. Der 29-Jährige hat großen Anteil daran, dass die Bulls mit durchschnittlich 91,8 zugelassenen Punkten über die sicherste Abwehr der NBA verfügen. Zweiter bei der Wahl wurde Roy Hibbert von den Indiana Pacers. Noah ist der zweite Spieler der Bulls seit Michael Jordan 1988, dem diese Ehre zuteilwurde.

Knicks geben Ex-NBA-Champion Odom eine neue Chance

Der zweimalige Champion Lamar Odom darf in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auf eine neuen Chance bei den New York Knicks hoffen.

Der zweimalige Champion Lamar Odom darf in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auf eine neuen Chance bei den New York Knicks hoffen. Der 34-Jährige erhielt bei den vor den Play-offs ausgeschiedenen Knicks einen Vertrag bis zum Sommer mit einer Option für die kommende Saison.

Durch die Verpflichtung Odoms, der zuletzt beim spanischen Erstligisten Laboral Kutxa Vitoria kurzfristig Teamkollege des deutschen Nationalspielers Tibor Pleiß war, kann sich New York ohne Konkurrenzdruck durch andere Teams ein Bild vom Gesundheitszustand des Forwards machen. Odom hatte zuletzt mit einer Rückenverletzung zu kämpfen und absolvierte im Vorjahr einen Alkoholentzug.

Die Chance in New York verdankt Odom dem neuen Knicks-Präsidenten Phil Jackson. Unter dem erfolgreichsten Coach der NBA-Geschichte hatte der US-Amerikaner 2009 und 2010 mit den Los Angeles Lakers den Titel geholt

Doping: NBA-Profi Calathes für 20 Spiele gesperrt

Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA hat Profispieler Nick Calathes wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Dopingregeln für 20 Spiele gesperrt.

Der griechische EM-Dritte von 2009 steht damit seinem Verein Memphis Grizzlies in den Playoffs zunächst nicht zur Verfügung. In der ersten K.o.-Runde trifft Memphis auf Oklahoma City Thunder. Bei einer Dopingprobe war bei dem 25 Jahren alten Calathes das verbotene Mittel Tamoxifen nachgewiesen worden, teilte die NBA mit.

NBA-Star droht Justin Bieber

In den USA haben NBA-Star Blake Griffin und Pop-Idol Justin Bieber mit einer höchst skurrilen Geschichte für Schlagzeilen gesorgt.

Seit ein paar Wochen gibt es ein Gerücht, wonach der 2,08 m große Power Forward der Los Angeles Clippers den Sänger geschlagen haben soll. Der Grund: Bieber habe in einem Restaurant eine Kellnerin beleidigt, daraufhin habe der ebenfalls anwesende Basketball-Profi zugeschlagen.

Allerdings: die Geschichte ist falsch!

Griffin hätte es eigentlich dabei bewenden lassen können, doch stattdessen legte der 25-Jährige in einem Interview mit der Zeitung "Rolling Stone" kräftig nach. "Wenn Bieber wirklich eine Kellnerin beleidigt, würde ich das tun", ließ Griffin keinen Zweifel daran, dass er im Fall der Fälle handgreiflich werden würde. "Als ein Bürger musst du deine Pflicht tun."

Zudem, so Griffin, würde die Kellnerin davon profitieren. "Denn Trinkgeld gebe ich fast nie."

Drake: mit Fusselrolle beim Basketball

Drake hat mit einer Fusselrolle für Aufmerksamkeit gesorgt. Denn der Rapper säuberte sich damit nicht irgendwo seine Hose, sondern in der ersten Reihe eines Basketballspiels in Toronto - vor Millionen von TV-Zuschauern.

Während das Spiel im ersten Viertel munter hin und her ging, packte Drake plötzlich die Rolle aus und entfernte erst einmal in aller Seelenruhe alle Fussel von seiner schwarzen Hose. Die Sache blieb natürlich nicht unbemerkt, und bereits kurz darauf machte ein Foto davon auf "Twitter" die Runde. Drake selbst bewies aber Humor und teilte die Aufnahme auch auf seinem "Instagram"-Account. Wieso der 27-Jährige überhaupt mit einer Fusselrolle zu dem Spiel kam, wird aber vermutlich sein Geheimnis bleiben.

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