BBL-Pokal, Finale
Alba Berlin erneut Pokalsieger
Im Finale des BBL-Pokals bot Gastgeber Ulm Alba Berlin lange Zeit Paroli. Doch am Ende durfte der Hauptstadt-Klub feiern.
Ausgelassen feierte Alba Berlin nach der Schlusssirene die erfolgreiche Titelverteidigung im BBL-Pokal. Durch ein 86:80 (45:41) gegen Gastgeber Ulm in der Neuauflage des Vorjahresfinales setzte sich Alba zum zweiten Mal in Folge durch. FĂŒr die Berliner ist nach dem Triumph vor Heimpublikum in der vergangenen Saison bereits der achte Sieg im Wettbewerb. "Vor der Saison hat uns das keiner zugetraut", sagte Jagla: "Wir haben ein hervorragendes Finale gegen Ulm gezeigt und haben uns diesen Sieg nach den Strapazen der letzten Monate verdient."
Die Berliner unterstrichen eindrucksvoll, dass sie auch in der Meisterschaft zu den heiĂen Titelkandidaten gehören dĂŒrften. Dagegen mussten sich die Ulmer zum dritten Mal in kĂŒrzester Zeit mit dem zweiten Platz begnĂŒgen. 2012 war das Team um Nationalspieler Per GĂŒnther Vizemeister geworden, nun setzte es im Pokal die zweite Finalpleite nacheinander - trotz des Heimvorteils missglĂŒckte die Revanche. Hochkonzentriert ging der Gastgeber zwar im Finale zu Werke und beeindruckte die Berliner in der Anfangsphase. Doch Alba lieĂ sich wie beim verdienten Halbfinalsieg gegen Bamberg am Vortag (83:67) nicht aus der Ruhe bringen. Der alte und neue Pokalsieger lief in der ersten HĂ€lfte zwar fast pausenlos einem RĂŒckstand hinterher, drehte das Spiel aber noch vor dem Gang in die Kabine.
Berlin legt in Halbzeit zwei zu
Mit Beginn des zweiten Durchgangs legte Berlin anschlieĂend zu, Ulm traf nicht mehr. Beim 62:51 fĂŒhrte Alba wenige Minuten vor dem Ende des dritten Viertels zweistellig. Verbissen stemmte sich Uml zwar gegen die drohende Niederlage. Die GĂ€ste gerieten aber im gesamten Schlussviertel nicht mehr ins Wanken. Bester Werfer der "Albatrosse", die im Vorjahr das Endspiel noch klar gewonnen hatten (85:67), war vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena Clifford Hammonds (19 Punkte). Ulm hatte im glĂ€nzend aufgelegten GĂŒnther (25) seinen Topscorer.
Platz drei sicherte sich Bamberg mit einem 79:73 gegen Bundesliga-TabellenfĂŒhrer Bayern MĂŒnchen, der im Halbfinale ĂŒberraschend gegen Ulm ausgeschieden war.
Wasserburgs Basketballerinnen gewinnen den DBBL-Pokal
Der amtierende Frauen-Basketballmeister TSV Wasserburg hat zum fĂŒnften Mal den DBBL-Pokal gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Bastian Wernthaler besiegte im Endspiel des Top-Four-Turniers in Saarlouis Gastgeber Saarlouis Royals mit 82:71 (53:29). Zuvor hatte sich Heli Donau-Ries im Spiel um Platz drei mit 77:65 (39:22) gegen den BC Marburg durchgesetzt. FĂŒr die Wasserburgerinnen war es eine gelungene Generalprobe fĂŒr die anstehenden Bundesliga-Play-offs. Dort trifft der TSV in der ersten Runde ab dem 5. April erneut auf den Aufsteiger aus Saarlouis.
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