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BBL

Trier und Artland patzen, Oldenburg zieht vorbei

Die EWE Baskets Oldenburg haben im Verfolgerrennen der Basketball-Bundesliga die Ausrutscher der Konkurrenz genutzt und vorerst den dritten Platz erobert.
Am 11. Spieltag gewannen die Niedersachsen gegen die Frankfurt Skyliners 63:61 (31:28) und profitierten von den Niederlagen des TBB Trier und der Artland Dragons.

Die Trierer mussten sich ĂŒberraschend bei den Neckar Riesen Ludwigsburg 60:71 (29:33) geschlagen geben. Ludwigsburg hatte zuletzt fĂŒnf Spiele in Folge verloren. Die Dragons aus QuakenbrĂŒck, Halbfinalist der Vorsaison, gingen beim Mitteldeutschen BC in die VerlĂ€ngerung, unterlagen letztlich aber 83:87 (44:34, 74:74). Das Team aus Weißenfels feierte dagegen den dritten Sieg in Serie und spielte sich weiter aus dem Tabellenkeller.

Im Kampf um die hinteren Play-off-PlĂ€tze setzten sich zudem die Walter Tigers TĂŒbingen gegen die EisbĂ€ren Bremerhaven 83:72 (43:33) durch.

In Oldenburg lieferten sich die Baskets bis zur Schlusssirene ein enges Duell mit Frankfurt, Adam Chubb (13 Punkte), Ronald Burrell (11) und Julius Jenkins (10) trugen als beste Werfer entscheidend zum wichtigen Sieg bei. FĂŒr Frankfurt war Zachery Peacock (17) der erfolgreichste Punktesammler.

Gelungenes Pesic HeimdebĂŒt – Ulm und Berlin souverĂ€n

Der FC Bayern MĂŒnchen hat unter seinem neuen Trainer Svetislav Pesic den ersten Sieg in der Basketball-Bundesliga gefeiert. Beim 104:91 (37:38) gegen die Telekom Baskets Bonn prĂ€sentierten sich die Bayern in Wurflaune und verbuchten einen Punkte-Rekord in dieser Saison.
„Ich hoffe, das war der Wendepunkt“, sagte Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla. Mit 17 Punkten trug der Schwiegersohn von Pesic neben Top-Werfer Robin Benzing (21) erheblich zum MĂŒnchner Erfolg bei.

ALBA Berlin ist nach einem 71:61 beim Tabellenschlusslicht Gießen 46ers mit 16:4 Punkten Dritter hinter Meister Brose Baskets Bamberg (18:2), der erst am Montag gegen Phoenix Hagen spielt. Vizemeister ratiopharm Ulm (18:8) bleibt nach dem 73:59 beim BBC Bayreuth Zweiter.

In MĂŒnchen verschafften sich die Hausherren im dritten Viertel den spielentscheidenden Vorteil. MĂŒnchen agierte aggressiv in der Verteidigung und kaufte Bonn den Schneid ab. Die Baskets verloren komplett ihre Linie, machten zu viele Fehler und ließen viele einfache Körbe zu.

„Der Angriff war gut. Heute war es die Verteidigung, die uns sehr wehgetan hat. Wir kamen nicht mit dem nötigen Elan und Selbstvertrauen aus der Kabine. Das war unser Problem“, resĂŒmierte Bonns Coach Michael Koch, der unter Pesic 1993 Europameister geworden war.

Vor allem Jagla schlug daraus Kapital und versenkte vor 6700 begeisterten Fans im ausverkauften Audi-Dome zahlreiche Drei-Punkte-WĂŒrfe. „Wir haben intensiv und aggressiv Basketball gespielt“, stellte Jagla zufrieden fest. Nicht nur er blĂŒht unter Pesic auf. „Wir arbeiten in der Defensive noch hĂ€rter. Taktisch hat sich auch einiges verĂ€ndert. Es kommen noch schwierige Gegner. Da mĂŒssen wir an die Leistung von heute anknĂŒpfen“, sagte Jagla. Bayern schob sich dank des Sieges wieder in die Playoff-PlĂ€tze.

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