Die UBC Tigers Hannover gewannen am Samstagabend vor 1.052 Zuschauern mit 74:65 (41:36) das erste Spiel des Playoff-Halbfinales gegen den SC Rasta Vechta. Bester Werfer wurde Stephen Janzen mit 24 Punkten. Nun können die Tigers am nĂ€chsten Samstag in Vechta (20 Uhr, Rasta-Dome), im Falle eines Sieges, den Einzug ins Finale und damit den sportlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga ProA vorzeitig klar machen. FĂŒr das Spiel stehen nur noch Tickets aus dem nicht genutzten GĂ€ste-Kontingent zur VerfĂŒgung, das ab Montagnachmittag 17 Uhr in den freien Verkauf geht. Die Anmeldung fĂŒr den Fanbus ist unter www.ubctigers.de weiterhin möglich, die Eintrittskarte ist allerdings nicht inklusive. Wer sich von den UBC-Fans noch kein Ticket reserviert hat, hat unter nachfolgendem Link eine letzte Chance sich online eine Eintrittskarte zu sichern: http://www.rasta-vechta.de/1herren-2bbl-prob/tickets/.
Zum Spiel: Es wurde das erwartete Basketball-Spektakel. Mit 1.052 Zuschauern war der UBC-Dome so voll wie noch nie in dieser Saison. Allein Vechta hatte ca. 160 Fans mitgebracht. Die Fans beider Teams lieferten sich mit SchlachtgesĂ€ngen, Trommeln und Fanfaren das ganze Spiel ĂŒber ein lautstarkes Duell und sorgten fĂŒr eine groĂartige Stimmung, die sich auch aufs Spielfeld ĂŒbertrug.
Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen leidenschaftlichen Kampf. Bis zur Mitte des ersten Viertels war das Spiel ausgeglichen, doch dann verfehlten die Tigers einige DistanzwĂŒrfe und Vechta zog zum Viertelende auf 14:20 davon. Im zweiten Spielabschnitt wendete sich schlieĂlich das Blatt zugunsten der Hannoveraner. Mit guter Verteidigung lieĂ man den GĂ€sten in der Offensive wenig Platz, erzwang einige Ballverluste und konnte mit drei Offensiv-LĂ€ufen in jeweils zwei Minuten (8-0, 2x 7-0) in FĂŒhrung gehen. Rasta wusste sich gegen diese OffensivstĂ€rke nur mit aggressiver, teils ruppiger Verteidigung zu wehren, was auf der GĂ€steseite zu vielen Fouls (insgesamt 15 StĂŒck bis zur Halbzeitpause) fĂŒhrte. Zur Halbzeit lag der UBC mit fĂŒnf Punkten vorn (41:36).
Auch nach der Pause lieĂ sich das Team von Trainerduo Michael Mai und Christoph Weber nicht stoppen: Mit einigen erfolgreichen Schnellangriffen setzte der UBC die GĂ€ste weiter unter Druck, deren Moral und starke Verteidigung allmĂ€hlich zu Bröckeln begann. Zwar zeigte sich Vechta mit seiner langen Garde bei den Rebounds weiterhin stĂ€rker als der UBC, konnte die hierdurch gewonnenen Chancen jedoch nicht nutzen. Beim Stand von 59:48 ging es ins letzte Viertel. Dort setzte man die GĂ€ste defensiv weiter unter Druck und provozierte so weitere Ballverluste und FehlwĂŒrfe. Wie auch in den beiden Spielen in der Hauptrunde, nutzten die Tigers in dieser entscheidenden Phase den psychologischen Vorteil und brachten den ersten, verdienten Halbfinal-Sieg souverĂ€n ĂŒber die Zeit. Endstand: 74:65.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Zuschauer, die fĂŒr eine tolle Stimmung in der Halle gesorgt haben. Hierzu konnte auch die Fangruppe aus Vechta einen ordentlichen Teil beisteuern, wovon der GroĂteil einen positiven Eindruck hinterlieĂ. Es ist bedauerlich, dass manche GĂ€stefans, in den meisten FĂ€llen aufgrund von starkem Alkoholgenuss, negativ auffielen. Das mehrmalige Werfen von GegenstĂ€nden aufs Spielfeld, was beinahe einen Spielabbruch nach sich zog, sowie Pöbeleien und das unfaire Stören der Humba nach Spielende hat – bei aller/n Leidenschaft und Emotionen in einem Halbfinale – in einer Basketballhalle nichts zu suchen. Wie bereits erwĂ€hnt, hinterlieĂ der ĂŒberwiegende Teil der Fans aus Vechta allerdings einen positiven Eindruck und so darf man sich auf das nĂ€chste Duell beider Teams und ihrer Fans freuen.
Das nĂ€chste Halbfinal-Spiel findet am Samtag, den 07. April um 20 Uhr im Rasta-Dome in Vechta statt. Das dritte Spiel, falls notwendig, wĂŒrde am Ostermontag, den 09. April um 19 Uhr im UBC-Dome (Am Moritzwinkel 6, 30167 Hannover) stattfinden.
FĂŒr den UBC spielten:
M. Williams (3 Punkte), Janzen (24), R. Williams (22), Doerksen (11), Prasuhn (6), Welzel (4), Ăhlmann (4) und Villarzu. Campe, Lodders und Memenga wurden nicht eingesetzt. (spk)
Pressemiteilung: UBC Tigers Hannover
Tigers bissiger als Rasta - Sieg im ersten Halbfinal-Spiel
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