Duke und Missouri scheiden aus
FĂŒr gleich zwei zweitplatzierte Teams hat der zweite Tag des NCAA-Turniers um den College-Titel nur den Platz des zweiten Siegers gebracht: Die Duke Blue Devils und die Missouri Tigers mussten sich beim March Madness den Lehigh Mountain Hawks und Norfolk State Spartans geschlagen geben. FĂŒr Duke kam das frĂŒhe Aus erst das zweite Mal in 16 Jahren.
FĂŒr die Traditions Basketball-Uni der Duke Blue Devils ist das College-Turnier bereits beendet: Duke zog mit einem 70:75 gegen die an Nummer 15 gesetzten Lehigh Mountain Hawks den KĂŒrzeren und schied somit gleich beim ersten Auftritt aus – als sechstes an Nummer zwei gesetzte Team in der Turniergeschichte.
"Wir haben bei der Selection-Show gesehen, dass wir gegen Duke ran mĂŒssen und gedacht: die liegen uns", zeigte sich Lehigh Forward John Adams, als einer der Wenigen in der Halle in Greensboro, gegenĂŒber espn.com nicht ĂŒberrascht. "Daran haben wir geglaubt und das haben wir auf dem Parkett gezeigt. Der Rest ist Geschichte."
Am beeindruckendsten trug diese Ăberzeugung C.J. McCollum vor, der es am Ende auf 30 Punkte brachte. Gegen den Shooting Guard, in der Patriot League zwei Mal zum Spieler des Jahres gewĂ€hlt und auĂerdem fĂŒnftbester Scorer im Land, fanden die Blue Devils kein Gegenmittel, wie auch Coaching Legende Mike Krzyzewski eingestehen musste: "Er ist einer der herausragenden Spieler im Lande", befand Coach Krzyzewski gegenĂŒber ncaa.com.
Mizzou teilt Dukes Schicksal
Wenige Stunden zuvor hatten die Missouri Tigers mit einem 84:86 gegen die Norfolk State Spartans das Favoritensterben eröffnet und damit als fĂŒnftes Nummer-Zwei-Team in der Historie den frĂŒhen Abgang erlitten. Solch eine Schmach war zuletzt im Jahre 2001 passiert, als die Hampton Pirates die Iowa State Cyclones ĂŒberrascht hatten.
Norfolk States Kyle O'Quinn war nicht nur bester Spartan mit 26 Punkten, sondern auch der Erste in der Halle, der nach der Schlusssirene realisierte, was gerade in Omaha passiert war. "Wir haben einige Brackets durcheinander gebracht", rief er laut ncaa.com in Anspielung auf die in ganz Amerika ausgefĂŒllten Turniertipps aus. "Wir haben sogar mein Bracket durcheinandergebracht."
O'Quinn hatte auch mit seinen 14 Rebounds groĂen Anteil an der Ăberraschung seines Teams, Pendarvis Williams und Chris McEachin steuerten jeweils 20 Punkte zu dem ersten Erfolg beim ersten March Madness-Auftritt der Spartans ĂŒberhaupt bei.
Noch mehr kleine Ăberraschungen
Neben dem Sturz der groĂen Favoriten mussten weitere höherplatzierte Teams Federn lassen und bereits die Heimreise antreten. So verloren die Michigan Wolverines, die Platz vier in der Midewest Region belegten, gegen die Ohio Bobcats (Rang 13) mit 60:65, die Temple Owls, in derselben Region immerhin an fĂŒnf gesetzt, unterlagen den University of South Florida Bulls mit 58:44. Der bei den Owls spielende ehemalige deutsche U20-Nationalspieler T.J. DiLeo brachte es in elf Minuten auf zwei Punkte.
Besser als ihre Pendants machten es die Michigan State Spartans, die in West Region an Nummer eins gesetzt sind. Sie lieĂen den LIU Brooklyn Blackbirds beim 89:67 wenig Platz zur Entfaltung. Ăhnlich souverĂ€n agierten auch die University of North Carolina Tar Heels. Die Ersten der Midwest-Region gewannen mit 77:58 gegen am Ende ĂŒberforderte Vermont Catamounts.
March Madness
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