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NBA-Star LeBron James wechselt zu Los Angeles Lakers

Kurz nach Beginn der Wechselfrist in der NBA ist der erste Mega-Transfer perfekt. Superstar LeBron James verlässt zum zweiten Mal die Cleveland Cavaliers.

Auf der Jagd nach dem Legenden-Status zieht es Basketball-Superstar LeBron James Richtung Hollywood. Der derzeit wohl beste Basketballer der Welt unterzeichnete bei den Los Angeles Lakers einen mit umgerechnet 131 Millionen Euro dotierten Vierjahresvertrag. Damit verlässt der 33-Jährige zum zweiten Mal in seiner Karriere seine Heimat bei den Cleveland Cavaliers, um bei den schillernden Lakers mit weiteren Titeln endgültig zu einer Ikone seines Sports zu werden.

Zuvor hatte James eine Option für eine Verlängerung seines Kontraktes in Cleveland um ein weiteres Jahr abgelehnt. „Dies wird immer mein Zuhause sein“, schrieb James zum Abschied bei Instagram. Nach der erneuten Niederlage im NBA-Finale gegen die Golden State Warriors in der abgelaufenen Saison hatte er offenbar die Geduld bei den Cavs verloren. Neben seinen zwei Meisterschaften mit den Miami Heat hatte er in insgesamt elf Jahren in Cleveland nur 2016 mit dem Team den Titel in der US-Profiliga gewinnen können. Zuletzt scheiterte er mit den Cavs zweimal im Finale an den Warriors.

Deutscher Jungprofi als Teamkollege

Mit den Lakers will James nun den nächsten Angriff auf das Superteam aus Golden State starten. Nur 24 Stunden nach Beginn der Wechselfrist gab er seinen neuen Arbeitgeber bekannt. Zuvor hatte ihn Lakers-Boss Earvin „Magic“ Johnson endgültig davon überzeugt, an die Westküste zu ziehen und das zuletzt ziemlich erfolglose Team zu neuen Triumphen zu führen.

Die Lakers sind neben Rekordmeister Boston Celtics mit 16 Titeln der erfolgreichste Club der NBA. Mit Spielern wie Kareem Abdul-Jabbar, „Magic“ Johnson und Kobe Bryant können die Lakers auf eine ruhmreiche Vergangenheit blicken. In den vergangenen Jahren allerdings war einer der wertvollsten Clubs der Liga weit von solchen Erfolgen entfernt, zuletzt erreichten die Lakers nicht einmal mehr die Playoffs. Mit James will die Mannschaft nun wieder zurück an die Spitze der NBA. Künftiger Teamkollege des Superstars wird auch der deutsche Jungprofi Moritz Wagner sein, der bei der jüngsten Talenteziehung von den Lakers ausgewählt wurde.


Meister Golden State holt DeMarcus Cousins

Allstar-Basketballer DeMarcus Cousins hat sich laut "ESPN" mit NBA-Champion Golden State Warriors auf einen Einjahresvertrag geeinigt. Der Center, der sich gerade von einem Achillessehnenriss erholt, hatte bei den New Orleans Pelicans keinen neuen Kontrakt mehr erhalten. Der 27-Jährige soll 5,3 Millionen Dollar erhalten. Zuvor stand Cousins sieben Jahre bei den Sacramento Kings unter Vertrag.

Cousins erzielte in der vergangenen Saison im Schnitt 25,2 Punkte, 12,9 Rebounds und 5,4 Assists.

In Oakland wird Cousins Mannschaftskollege der Superstars Kevin Durant, Stephen Curry, Klay Thompson und Draymond Green.

"Der dritte Splash Brother... Auf geht's", twitterte Curry am Montagabend.

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Kapitän geht von Bord

Mit Janne Bartsch hängt die Dienstälteste Turnschwester ihre Bundesliga-Schuhe an den Nagel. Ein Rückblick und eine Vorschau zu unserer Nummer 13.

Lange hat Janne Bartsch sich für ihre Entscheidung Zeit gelassen, nun steht fest: sie wird in der kommenden Saison nicht mehr für die 1. Damen Basketballbundesliga Mannschaft des TKH auflaufen. Sie war das Urgestein der Mannschaft, hat 10 Saisons lang das Trikot des Turn-Klubbs getragen, ist seit den Tagen in der 2. Regionalliga dabei, hat viele Spielerinnen kommen und gehen sehen, hat sie alle überdauert und beim bisherigen Höhepunkt, dem Aufstieg in das Basketballoberhaus, die Meisterschale als Erste in die Höhe strecken dürfen.

„Es war wirklich eine tolle Zeit!“ sagt sie auf das Erlebte zurückblickend. „Natürlich werde ich es auch ein bisschen vermissen, zehn Jahre sind eine lange Zeit. Vielleicht werde ich am Anfang auch erstmal gar nicht wissen was man Abends zwischen 18 und 20 Uhr so macht, aber mir wird da schon was einfallen.“ gibt sie typisch ironisch zu Protokoll. Weiter sagt sie: „Es war immer spannend am Anfang einer Saison mit neuen Mitspielerinnen zu starten und während der Saison bestmöglich zusammenzuwachsen, um gesetzte Ziele zu erreichen. Viel wichtiger ist mir jedoch, dass ich im Laufe der Zeit auch gute Freunde kennengelernt habe und diese Kontakte nach wie vor gepflegt werden.“

„Janne wird uns sehr fehlen. Die zehn Jahre die ich mit ihr zusammengearbeitet habe hat sie immer mit einer tollen Arbeitsmoral geglänzt. Egal ob Sieg oder Niederlage, viel oder wenig Spielzeit sie kam in der Folgewoche voller Tatendrang in die Turnhalle und hat sich auf die nächsten Herausforderungen vorbereitet. Außerdem hatte sie immer ein Lächeln auf den Lippen und hat dadurch stets eine positive Grundstimmung innerhalb der Mannschaft erzeugt. Sie ist ein echter Glue-guy wie man neudeutsch sagen würde.“ gibt Coach Battersby als Statement zu Bartsch’s Rücktritt ab.

„Ich verlasse ja nun auch kein sinkendes Schiff, sondern sehe, dass wir uns immer professioneller aufstellen und höhere Ziele setzen, deswegen kann ich guten Gewissens gehen.“ sagt sie mit einem Lächeln auf den Lippen. Ganz verabschieden wird sie sich jedoch nicht. „Aus beruflichen Gründen werde ich weiterhin sehr nah an der Mannschaft dran sein. Ich werde noch mehr organisatorische Aufgaben im Umfeld der Mannschaft übernehmen und da Hand in Hand mit der sportlichen Leiterin Dorothea Richter zusammenarbeiten. Ich hoffe somit auch weiter zu einer Weiterentwicklung und Erfolgen beitragen zu können.“ Außerdem wird sie sich zumindest in der kommenden Saison noch die Basketballschuhe schnüren. „So ganz ohne Basketball geht es ja auch nicht.“ gibt sie zu Wort. „Die Heimspiele der 2. Mannschaft finden meist direkt vor denen der Bundesliga statt, wer da also vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen.“ verrät sie für eingefleischte Fans.

Zu guter Letzt bleibt nur noch eins zu sagen: DANKE JANNE! Danke für die letzten 10 Jahre, deinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Feld, ohne dich wären wir heute nicht da wo wir sind und Danke für dieses Bild :)

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Vor 25 Jahren - Deutsche Basketballer sensationell Europameister

Basketball-EM 1993

Vor 25 Jahren sorgten die deutschen Basketballer für eine Sensation. Sie wurden völlig überraschend Europameister. Davon profitiert die heutige Spielergeneration immer noch.

4. Juli 1993, Olympiahalle München. Im Endspiel der Basketball-Europameisterschaft zwischen Gastgeber Deutschland und Russland liegen die Russen kurz vor Schluss 70:68 vorne. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen. Der Rekord-Europameister scheint sich durchzusetzen gegen den krassen Außenseiter, wenn auch überraschend knapp.

An der Mittellinie bekommt Kai Nürnberger den Ball, nur noch wenige Sekunden sind es bis zur Schlusssirene. Mit einem unwiderstehlichen Antritt treibt er den Ball in die gegnerische Zone, spielt Christian Welp frei und der wuchtet den Ball in den Korb der Russen und schafft den Ausgleich. Da Welp dabei gefoult wurde, gibt es Freiwurf. Drei Sekunden sind es noch auf der Uhr, Welp verwandelt nervenstark, der letzte Angriff der Russen bringt nichts ein. Schlusssirene, Jubel, Europameister - zum ersten Mal.

Bedeutende Tage für den deutschen Basketball

In der Vorrunde war Deutschland in seiner Gruppe nur Zweiter hinter Estland geworden. In der Zwischenrunde reichte es sogar nur zu Platz vier hinter Kroatien, Frankreich und Estland. Doch in der Finalrunde wuchs das Team von Trainer Svetislav Pesic über sich hinaus. Der Viertelfinalsieg gegen Spanien war schon eine Überraschung, der Halbfinalerfolg gegen Griechenland eine Sensation, für den Endspieltriumph gegen Russland gab es keine Worte mehr.

Für die damalige Randsportart war es eine Art Erweckung. Jene 13 Tage im Sommer 1993 waren die vielleicht bedeutendsten für den ehemaligen Universitätssport hierzulande. 11.000 Fans waren in München dabei, eine damals schier unfassbare Zahl für ein Basketball-Spiel. "Das war revolutionär", erinnert sich Europameister Moritz Kleine-Brockhoff. Zu Beginn des Turniers hatte das Team in Berlin vor halbleeren Rängen gespielt, beim Duell gegen die Türkei waren mehr Türken als Deutsche in der Halle. Die ARD übertrug das Endspiel damals live. "Ich kann es nicht begreifen, was diese Mannschaft hier leistet", sagte Reporter Fritz von Thurn und Taxis, der das Spiel für die ARD kommentierte.

Einen Boom ausgelöst

Danach erlebte der Basketball in Deutschland einen Boom. Überall entstanden Streetball-Felder, es wurden Körbe aufgehängt und die Fans schlugen sich die Nächte um die Ohren, um die Topspiele in den USA zu sehen. Plötzlich war Basketball irgendwie cool, trat aus dem Schatten und erlebte einen Prestigegewinn. Heute, 25 Jahre später, buhlt die Sportart in Deutschland im Kampf um Fans und Sponsoren zusammen mit Eishockey und Handball längst um Platz zwei hinter Fußball.

Noch die heutige Generation profitiert

Profitiert vom damaligen Erfolg hat vor allem auch Dirk Nowitzki. Der Würzburger machte sich als 15-Jähriger mit Freunden und seinem Cousin mit dem Bus auf den Weg nach München, um beim Finale mit dabei zu sein. 1999 wechselte er in die NBA zu den Dallas Mavericks. Heute ist er einer von sechs Deutschen, die in der besten Liga der Welt ihr Geld verdienen. 1993 spielte nur Detlef Schrempf in den Staaten und war dort so etwas wie ein Exot, auch wenn der damailige Matchwinner Welp in den 80er Jahren bereits einige Spiele in der NBA absolviert hatte. Wer weiß, ob Spieler wie Dennis Schröder und Daniel Theis ohne den Erfolg von 1993 heute in der NBA sein würden.

2013 traf sich die EM-Mannschaft in der ARD-Dokumentation "Das Traumteam" zum "Klassentreffen", und manchmal sah es so aus, als könnten sie es immer noch nicht glauben, was sie das damals erreicht hatten. Der Triumph hat sich jedenfalls nie wiederholt. Es ist bis heute der einzige Titel für die deutschen Basketballer. Selbst mit Superstar Dirk Nowitzki reichte es 2005 nur zu Platz zwei.

Das deutsche Team bei der EM 1993

Stephan Baeck, Gunther Behnke, Hans Gnad, Henning Harnisch, Mike Jackel, Moritz Kleine-Brockhoff, Michael Koch, Jens Kujawa, Kai Nürnberger, Teoman Öztürk, Henrik Rödl, Christian Welp. Trainer: Svetislav Pesic

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Nach Foul fliegen bei Basketball-Spiel die Fäuste

WM-Qualifikation in Manila

Ein Foul hat beim WM-Qualifikationsspiel zwischen dem philippinischen Basketball-Nationalteam und Australien eine Massenschlägerei ausgelöst. Auch Fans mischten sich ein – am Ende flog sogar ein Stuhl.

Beim WM-Qualifikationsspiel zwischen dem philippinischen Basketball-Nationalteam und Australien in Manila ist es zu einer Massenschlägerei auf dem Spielfeld gekommen. Die Begegnung wurde im dritten Viertel beim Stand von 53:89 zunächst unterbrochen und später mit diesem Ergebnis gewertet. Die Australier gewannen damit die Gruppe B und zogen genau wie die Philippinen in die zweite Qualifikationsrunde ein.

Fäuste fliegen nach Foul

Die Auseinandersetzung begann mit einem Foul von Philippino Roger Pogoy und eskalierte. Mehrere Spieler beider Mannschaften gingen mit Fäusten aufeinander los. Auch Fans beteiligten sich und griffen australische Spieler an, es flog sogar ein Stuhl. Der Weltverband FIBA hat eine Untersuchung eingeleitet. Eine Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet. „Unsere Spieler und unser Betreuerstab hatten Angst um ihre körperliche Unversehrtheit“, sagte Anthony Moore, Chef des australischen Basketball-Verbandes, auf einer Pressekonferenz.

Das Team musste die australische Botschaft um Hilfe bitten, um sicher das Hotel zu erreichen und harrte lange am Spielfeldrand aus. „Wir übernehmen die Verantwortung für unsere Rolle. Dass allerdings Fans und Teambetreuer der Philippinen auch mitgemacht haben, können wir nicht akzeptieren“, so Moore. Der philippinische Verband entschuldigte sich im Nachgang lediglich bei den Fans.

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Finalturnier der Junior League Hannover - Otfried-Preußler-Schule und Grundschule Mengendamm gewinnen Stadtmeisterschaft 2018

Der TK Hannover und die Linden Dudes luden ein weiteres Mal zum großen Finalturnier der Basketball Grundschulliga Hannover in die Sporthalle des Gymnasiums Leibnizschule ein. So wurde der vergangene Samstag für die rund 100 teilnehmenden Grundschulkinder aus Hannover zu einem spannenden und ereignisreichen Basketballtag. Eingeteilt in zwei Ligen wurden in der Junior League und in der Mini League die Stadtmeisterschaft 2018 ausgespielt.

In der Mini Liga lieferten sich die Zweit- und Drittklässler der Goetheplatz Gladiators, dem Team der Kindersportschule des TKH, der Otfried-Preußler Owls und der Johanna-Friesen Jets tolle und faire Wettkämpfe um die Meisterschaft. Nachdem jeder gegen jeden gespielt hatte stand der Sieger fest. Die Owls der Otfried-Preußler-Schule haben kein Spiel abgegeben und waren somit verdient Sieger des kleinen Turniers.

In der Junior League spielten die Viertklässler zunächst in zwei Gruppen, wobei sich in der Gruppe 1 die Wasserkampstraßen Warriors auf dem ersten und Fichteschule Flames auf dem zweiten Platz, in Gruppe 2 die Mengendamm Magics (Platz 1) und Theodor-Heuss-Tigers (Platz 2) durchsetzen konnten. Im kleinen Finale traten die Tigers gegen die Flames an, nach einem spannenden Spiel standen die Tigers der Theodor-Heuss-Schule als Bronzemedaillengewinner in der Junior Klasse fest. Als Höhepunkt des Turniers standen sich die Magics und Warriors im Finale gegenüber. Nach 2 mal 8 Minuten freuten sich die Grundschüler der Mengendamm Schule (Magics) über die Stadtmeisterschaft und den Goldmedaillengewinn in der diesjährigen Junior League.

In der Sporthalle und auf dem Schulhof des Gymnasiums Leibnizschule konnten sich die Kinder neben den Spielen bei der Skills Challenge im Dribbling, Passen und Werfen versuchen. Am Ende wurden nicht nur die Sieger der Stadtmeisterschaft gekürt, sondern auch die besten in den jeweiligen Kategorien.

Wir bedanken uns bei allen Helfern von den Linden Dudes und des TKH.


Platzierung Junior League:

1. Mengendamm Mustangs
2. Wasserkampstraßen Warriors
3. Theodor-Heuss Tigers
4. Fichteschule Flames
5. Mühlenberg Magics
6. Goetheplatz Giants
7. Lindener Markt Lions
8. Welfenplatz Wizards

Platzierung Mini League:

1. Otfried-Preußler-Schule Owls
2. Johanna-Friesen/Bonifatius Jets
3. Team TKH Kindersportschule
4. Goetheplatz Giants

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DM-Ü40 Damen

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Deutschland landet Coup in Serbien

Deutschland gewinnt in WM-Qualifikation in Serbien

Deutschland bleibt in der WM-Qualifikation ungeschlagen und zieht als Gruppenerster in die nächste Runde ein. Dennis Schröder ist trotz schwacher Wurfquote Topscorer.

Dennis Schröder und die deutschen Basketballer haben in Serbien das nächste dicke Ausrufezeichen gesetzt und einen großen Schritt Richtung WM gemacht.

Das Team um den NBA-Profi von den Atlanta HawksAnzeige gewann zum Abschluss der ersten Qualifikationsrunde in Novi Sad beim Olympia-, WM-, und EM-Zweiten mit 88:81 (35:41), es war der sechste Sieg im sechsten Spiel. Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB), der ein Platz für die zweite Qualifikationsphase zur Endrunde 2019 in China schon zuvor sicher war, ist damit unter Bundestrainer Henrik Rödl weiter ungeschlagen.

Beste Ausgangslage für DBB-Team

"Das ist ein großer Sieg für uns. Serbien schlägt man nicht oft. Sie sind eine der größten Basketball-Nationen der Welt", sagte Rödl: "Das ist auch für mich etwas Besonders."

Die Ausgangslage könnte nicht besser sein. Das DBB-Team gewann die Gruppe G mit zwölf Punkten vor Serbien (10) und Georgien (8), alle Ergebnisse werden in die zweite Gruppenphase mitgenommen. Ab September geht es in einer neuen Sechserstaffel weiter, Deutschland bekommt es mit Griechenland (12), Israel (9) und Estland (8) zu tun. Gegen diese geht es jeweils in Hin- und Rückspiel, drei Teams bekommen ein WM-Ticket.

Deutschland hatte Serbien beim Hinspiel im Februar wegen der laufenden Saison in Nordamerika ohne die Unterstützung der NBA-Spieler etwas überraschend geschlagen (79:74). Diesmal war neben Schröder auch Maximilian Kleber (Dallas Mavericks) dabei, Daniel Theis (Boston Celtics) und Paul Zipser (Chicago Bulls) fehlten verletzt.

Serbien mit Bayerns-Ex-Coach als Trainer

Das serbische Team von Trainer Sasa Djordjevic, im Frühjahr nur Wochen nach dem Pokalsieg mit Bayern München vom Bundesligisten entlassen, wollte sich vor eigenem Publikum spürbar für die Niederlage revanchieren. Doch die deutsche Mannschaft fand nach etwas holprigem Beginn (0:7) ihren Rhythmus und ließ sich von der Atmosphäre in der ausverkauften Spens Arena nicht beeindrucken.

Erst zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Gäste eine längere Schwächephase, Rödl redete in einer Auszeit auf sein Team ein. "Spielt mit Mut", forderte der Europameister von 1993, doch der Rückstand wuchs und wurde erstmals zweistellig (23:33/15. Minute). Serbien hatte jetzt die Kontrolle, führte zur Pause aber nur knapp.

Schröder, der am Freitag in seiner Heimatstadt Braunschweig gegen Österreich (85:63) sein Debüt in der WM-Qualifikation gegeben und mit 25 Punkten als Topscorer geglänzt hatte, übernahm in der zweiten Hälfte viel Verantwortung und schraubte sein Punktekonto hoch. "Die Mission ist, das Spiel zu gewinnen", hatte der 24-Jährige vor dem Duell gesagt. Trotz einer Erkältung bekam der Point Guard viel Einsatzzeit.

Schröder hielt Deutschland im Spiel


Auch dank Schröder hielt das DBB-Team Kontakt, Kleber sorgte zu Beginn des Schlussviertels für die Führung (63:62/33.), das Spiel war völlig offen. Schröder sorgte 30 Sekunden vor Schluss für das 84:81, Serbien hatte danach keine Antwort mehr.

Jetzt haben die Nationalspieler gut drei Monate Pause. Danach folgen bis Februar drei Nationalmannschaftsfenster mit jeweils zwei Spielen, zwölf von 32 europäischen Teams kommen nach China. Deutschland hat zuletzt 2010 bei einer WM gespielt.

Das Spiel im Stenogramm:

Serbien - Deutschland 81:88 (41:35)
Beste Werfer: Marjanovic 22), Jelovac (19), Milutinov (16), Milosavljevic (10) für Serbien - Schröder (21), Kleber (16), Benzing (16) für Deutschland
Zuschauer: 6987 (ausverkauft)


Basketballer gewinnen auch fünftes WM-Qualifikationsspiel

Die deutschen Basketballer haben in der WM-Qualifikation beim Comeback von Dennis Schröder den fünften Sieg im fünften Spiel geholt.

Die deutschen Basketballer haben in der WM-Qualifikation beim Comeback von Dennis Schröder den fünften Sieg im fünften Spiel geholt. Angeführt vom NBA-Profi gewann das Team des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in dessen Heimatstadt Braunschweig 85:63 (47:33) gegen Österreich. Schröder (Atlanta Hawks/24) war mit 25 Punkten bester Werfer der Gastgeber.

Das DBB-Team führt die Gruppe G mit ihrer perfekten Bilanz weiter vor Serbien (4:1) an. Der Vizeweltmeister ist am Montag (20.00 Uhr/kostenfrei bei Telekom Sport) als Gastgeber in Novi Sad Gegner im letzten Vorrundenspiel. Dann fällt die Entscheidung über den Gruppensieg.

Die deutsche Mannschaft hatte schon vor dem Österreich-Spiel die Qualifikation für die zweite Gruppenphase auf dem Weg zur WM 2019 in China sicher. Zum bislang letzten Mal hatte ein DBB-Team 2010 an einer Weltmeisterschaft teilgenommen.

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Aus den SCL MTB LION KINGS werden die MTB Baskets Hannover!

Nach dem die Basketball-Saison 2017/18 erfolgreich als Meister der 2. Regionalliga Herren Nord West abgeschlossen werden konnte und das erste Etappenziel erreicht wurde, ging es gleich im Anschluss hinter den Kulissen unermüdlich weiter, um die neue Saison 2018/19 zu planen. Im Fokus dabei steht, das Basketball Team maßgeschneidert zu erweitern, als auch ein professionelles Team hinter dem sportlichen Bereich aufzubauen, sowie neue Strukturen als Grundlage für die nächsten Jahre zu schaffen.

Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen zwischen der Vereinsspitze des SC Langenhagen, dem Geschäftsführer der MTB GmbH Mayk Taherian und dem sportlichen Leiter Björn Becker, wurde sich auf eine Kooperation zwischen beiden Parteien geeinigt und die 1. Herren Basketball-Mannschaft in die dafür neu geschaffene MTB Event und Sport Marketing-GmbH übertragen.

Mit diesem Kooperationsvertrag zwischen dem SC Langenhagen und der MTB Event und Sport-Marketing GmbH, sind sowohl der sportliche als auch der strategische Bereich für die Professionalisierung und zukunftsorientierte Jugendarbeit im Verein gewährleistet.

Im Zuge des Kooperationsvertrages steht auch der neue Name MTB Baskets Hannover mit neuem Logo! Durch die Umwandlung in ein Wirtschaftsunternehmen ist dies ein wesentlicher erforderlicher Schritt, insbesondere die Einbindung der Region Hannover in dem Team-Namen zeigt, welchen Stellenwert das Basketball-Team in den nächsten Jahren in der Region Hannover haben wird.

Wir freuen uns sehr, mit diesem großen Schritt den Basketballsport in der Region Hannover weiter voranzutreiben, sowie den Schwerpunkt in der Jugendarbeit und in Schulprojekten weiter auszubauen!

Über weitere Neuigkeiten rund um die MTB Baskets Hannover, die in den nächsten Tagen anstehen, werden wir berichten.

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Finale Deutsche Meisterschaft U14-Mädchen

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Hochkarätige Neuverpflichtungen beim TKH

Shooting Guard Haiden Palmer (TSV Wasserburg) und Power Forward Veshaundra Young (AXSE BasCats Heidelberg) kommen an die Leine.

Langsam formt sich das Team des Turn Klubbs zu einem ansehnlichen Kader. Auf der Aufbauposition wird ab der kommenden Saison Haiden Palmer vom Pokalsieger 2018, TSV Wasserburg neue Akzente setzen. „Mit Haiden haben wir uns auf vielseitige Weise verstärkt“ berichtet Bunts, „sie kann das Spiel auf der Aufbauposition leiten und lenken und ihre Mitspielerinnen ins Spiel bringen aber auch selbst Punkten und das auch auf der Flügelposition“. Dies bewies die 1,73 m große US Amerikanerin aus Kalifornien in den letzten beiden Saisons mit 10 Punkten im Schnitt in Wasserburg und 13 Punkten in Herne. Zudem bringt die 27 Jährige auch noch viel Erfahrung mit, ursprünglich vom Gonzaga College spielte sie bevor sie nach Deutschland kam als Profi bereits in Puerto-Rico, Israel und Island.
Die nächste Verstärkung ist eine weitere US Amerikanerin Veshaundra Young. Vee spielte in der vergangenen Saison bei AXSE BasCats Heidelberg, dem unglücklichen Absteiger der letzten Saison und soll den Fortgang von Stefi Grigoleit ausgleichen. „Sie ist ein mobiler Power Forward mit einem tödlichen Wurf aus der Mitteldistanz und tollen Rebound Qualitäten“, bemerkt Battersby erfreut nach der Verpflichtung der 29 Jährigen und 1,85 m großen Spielerin. Beachtliche 18 Punkt und 8 Rebounds konnte sie in der vergangenen Saison verbuchen. Auch sie steuert ein Haufen Erfahrung zum Team bei, renommierte Ligen wie Rumänien und Tschechien waren bereits Stationen ihrer Profikarriere.

Wir heißen Haiden und Vee bei den Turnschwestern herzlich Willkommen und freuen uns die beiden in Hannover bald begrüßen zu dürfen. (dr)

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Birthe Thimm bleibt und deutsche U-20 Nationalspielerin wechselt zum TKH

Nachdem in der letzten Woche zwei amerikanische Neuverpflichtungen verkündet worden, legt der Klubb nun mit zwei deutschen Spielerinnen nach. „Obwohl es keine Deutschen-Regelung in der Liga gibt, legen wir mit dem TKH großen Wert auf einen Kader mit möglichst vielen deutschen Spielerinnen.“ betont Battersby nachdem sich Thimm und Tzokov für eine Spielzeit in Hannover entschieden haben.

Die Tinte auf dem neuen Vertrag ist getrocknet: Publikumsliebling Birte Thimm verlängert ihren Vertrag beim Turn-Klubb. Die 180 cm große ehemalige deutsche Nationalspielerin spielt seit 2016 an der Leine. Nachdem sie sich von ihren Verletzungsproblemen während ihrer ersten Saison beim Klubb erholt hatte, überzeugte Thimm in der vergangenen Saison als absolute Führungsspielerin der Turnschwestern. „Ich fühle mich in Hannover wahnsinnig wohl und freue mich darauf, weiter beim TKH spielen zu dürfen. Wir haben hier noch einiges vor“, verrät die erfahrene Spielerin die bereits einen Pokalsieg und Vizemeistertitel zu ihren Erfolgen zählen kann, mit einem Augenzwinkern und Blick auf die Neuzugänge.
Parallel zur Vertragsverlängerung kann der Turn-Klubb den nächsten Neuzugang verkünden: Die deutsche U-20 Nationalspielerin Karolin-Ivonn Tzokov kommt vom Zweitligisten TG Neuss Tigers, die in der abgelaufenen Saison in den Play-Offs zur DBBL im Halbfinale gegen Wolfpack Wolfenbüttel scheiterten. Der Zweitligist verliert mit Tzokov eine Stammspielerin, die in der letzten Saison jedes Ligaspiel absolvierte. "Karo ist absolut klar im Kopf, sehr zielstrebig und engagiert, und das mit ihren 18 Jahren", so Teamkoordinatorin Dorothea Richter. Im vergangenen Sommer 2017 gewann sie in Dublin mit der deutschen U18-Nationalmannschaft den Titel bei der B-Europameisterschaft und war zudem drittbeste Punktesammlerin, ihr bislang größter Erfolg. Ebenso wie die 18-jährige, die in diesem Sommer ihr Abitur absolviert hat, sind auch ihre Eltern sportbegeistert: Papa Viktor spielte Fußball für die bulgarische Fußball-Nationalmannschaft, Mama Kamelia betrieb lange Rhythmische Sportgymnastik. Onkel Lubomir (Minchev) ist im Geburtsland ihrer Eltern sogar eine echte Basketball-Größe, trainierte und spielte für die bulgarische Nationalauswahl.

Wir sagen herzlich willkommen, Karo und wünschen Dir viel Erfolg und alles Gute bei einem neuen Verein und in einer neuen Stadt!

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Bezirkspokal 2018 (Weser-Ems)

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Bayern-Basketballer zurück auf Liga-Thron

Den großen Feierbefehl ihres Geschäftsführers wollten die ausgelassenen Basketballer des FC Bayern nach dem Double-Coup nicht abwarten.


«Sieben Tage Party! Sieben Tage Party!», kündigte Marko Pesic nur Minuten nach dem Final-Triumph über ALBA Berlin an, zu diesem Zeitpunkt aber nach einer Bierdusche bereits klitschnass. Dank eines famosen 106:85 (58:39) im fünften und entscheidenden Match gegen die Hauptstädter kehrt Bayern auf den Bundesliga-Thron zurück und hat beste Chancen, wie die Fußballer und die Eishockey-Cracks vom EHC Red Bull eine Münchner Ära zu prägen.

Daran aber dachten die siegestrunkenen Profis nicht. «Jetzt gibt es ein paar Tage Ausnahmezustand hier in München», sagte Nationalspieler Danilo Barthel, der zum wertvollsten Spieler (MVP) der Finalserie gewählt worden war. Schon auf dem Parkett tanzten und feierten die Basketball-Hünen wie kleine Buben, Spielmacher Stefan Jovic und Topscorer Nihad Djedovic trugen die abgeschnittenen Korbnetze wie Schmuckketten um den Hals. In der Kabine ging die Sause weiter, einem Physiotherapeuten wurde nach einer verlorenen Wette vom gesamten Team der Kopf kahl geschoren. Zu später Stunde durfte in einer Bar der obligatorische «We are the Champions»-Gesang nicht fehlen.

Der Vorrundenerste und Pokalsieger hatte komplizierte Playoffs mit einem Happy End abgeschlossen und erstmals das Double geholt - das, was den Fußballern zuletzt nicht gelungen war. «Wir haben sieben Jahre hart gearbeitet und etwas Historisches erreicht», sagte Pesic.

Vereinspräsident Uli Hoeneß blieb eine weitere Enttäuschung in einem «Finale dahoam» erspart. Der Edelfan und Basketball-Förderer war nach der Schlusssirene entzückt auf das Feld gerannt und hatte als erstes Trainer Dejan Radonjic umarmt. Danach verschwand Hoeneß in den Katakomben der Halle und überließ die Party seinem Siegerteam.

Ob Meistercoach Radonjic die Bayern in die nächste Saison und die elitäre Euroleague führen wird, das ist offen. Er hatte bei seiner Ankunft im April nur einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Der Kontrakt enthält aber eine Option für ein weiteres Jahr. «Heute ist nicht der Tag, um über die Zukunft zu reden. Wir werden sehen», sagte der Montenegriner nach dem Triumph und vor der großen Party.

Nach der überraschenden Trennung von Coach Sasa Djordjevic war es Radonjic gelungen, die Spieler vor allem mental zu Champions zu machen. Pesic bescheinigte dem Trainer «herausragende Arbeit». Ein drohendes Aus in der ersten Playoff-Runde und zwei Rückschläge gegen ALBA steckten die Münchner um Kapitän Anton Gavel weg und holten die vierte Meisterschaft, die erste seit 2014. «Ich bin erleichtert, dass es vorbei ist und unglaublich glücklich», sagte Gavel. Für den routinierten Spielmacher war es der erste Meistertitel mit Bayern.

«Unfassbar, ich habe fünfzehn Jahre in dieser Liga darauf gewartet, endlich deutscher Meister zu werden», sagte Nationalspieler Alex King, der dabei glatt vergessen hatte, dass er auch 2004 offiziell als Meister mit Frankfurt geführt wird. Damals war er mit 19 Jahren aber nur Ergänzungsspieler und kam in den Playoffs nicht zum Einsatz.

Der Schlusspunkt dieser Final-Serie hätte für Bayern nicht famoser sein können: Spektakuläre Offensivaktionen und eine aggressive Verteidigung sicherten den Gastgebern von 6500 Zuschauern den Coup. Schon nach dem dritten Viertel und einer 25-Punkte-Führung war das Spiel entschieden. Lange vor der Schlusssirene hüpften die Spieler auf und ab, Manager Pesic umarmte an der Seitenlinie Coach Radonjic, bei Djedovic flossen etliche Tränen der Freude. «Nach zwei, drei Minuten war klar, dass wir das Spiel nicht verlieren können», resümierte Pesic und nannte als Erfolgfaktor «unser Herz».

Charakter und Willen hatte auch Berlin in der Best-of-Five-Serie gezeigt, etwa beim hart erkämpften Heimerfolg am Mittwoch. Im Finish aber ging der Truppe von Trainer-Altmeister Aito Garcia Reneses die Kraft aus, abgesehen vom blendend aufgelegten Dreier-Schützen Spencer Butterfield (29 Punkte) gelang in der Offensive kaum noch etwas. «Ich bin megastolz auf die ganzen Jungs, wir haben geilen Basketball gespielt die ganze Saison», resümierte ALBA-Kapitän Niels Giffey.

«Wir haben mit einem sehr jungen Team attraktiven und erfolgreichen Basketball gespielt und hatten bis zum Schluss eine Chance auf die Meisterschaft», sagte der Coach. Sportdirektor Himar Ojeda kündigte den nächsten Angriff in der BBL an: «Es ist noch nicht vorbei.»

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Puma will mit Basketball wachsen

Jay Z wird Basketball-Kreativchef bei Puma

Der Sportartikelkonzern Puma hat den Basketballsport wieder entdeckt und den Musiker Jay Z engagiert, um das Geschäft voranzutreiben. Anders als bei vielen anderen Kooperationen in der Sportwelt bekommt der Musiker und erfolgreiche Multi-Unternehmer bei den Herzogenaurachern offenbar einen richtigen Job: "Creative Director of Puma Basketball" wird auf seiner Visitenkarte stehen, wie Puma am Mittwoch offiziell bestätigte. Jaz Z soll sich um die Verpflichtung von Spielern, Produkdesign und Marketingsgtrategie kümmern, schreibt das Fachblatt "womens wear daily".

Das Engagement des Musikers ist nur ein Element in Pumas Neustart im Basketball-Segment. So hat Puma erst kürzlich die New-York-Knicks-legende Walt "Clyde" Frazier lebenslang per Vertrag an sich gebunden. Außerdem hat der Sportartikelhersteller die Spieler Deandre Ayton, Marvin Bagley and Zhaire Smith verpflichtet, denen von Experten eine glänzende Zukunft prophezeit wird.

Davor lag das Basketballgeschäft bei Puma Börsen-Chart zeigen lange brach. Der letzte große NBA-Star mit einem Vertrag bei Puma war Vince Carter im Jahr 1998, der allerdings nach zwei Saisons beendet wurde.

Aktuell erlebt Basketball in den USA ein enormes Wachstum. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin "Fortune" legten die Umsätze der NBA-Teams in der vergangenen saison um satte 25 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zu - deutlich mehr als beispeilsweise bei der NFL, wo das Wachstum gerade einmal bei 7 Prozent lag.

Bei der Fußball-WM lief es für Puma indes nicht so gut. Das von Puma ausgerüstete Italien, über das sich die Herzogenauracher Titel-Hoffnungen machen konnten, schaffte es nicht, sich zu qualifizieren. Jetzt ist Puma mit der Schweiz, Uruguay und dem Senegal und Serbien beim WM-Turnier vertreten.

Puma und JayZ sind einander durchaus vertraut. So arbeiten die Herzogenauracher schon länger mit Roc Nation, der Unterhaltungsfirma des Sängers zusammen - unter anderem bei zwei Schuhprojekten. Zudem sind diverse Sänger - unter anderem Rihanna, die auch prominent für Puma arbeitet - bei Roc Nation unter Vertrag.

Bei Puma läuft es - ähnlich wie beim Konkurrenten und ehemaligen Bruderkonzern Adidas - nach schwierigen Jahren des Umbaus wieder rund. 2017 konnte das Unternehmen den Gewinn unter dem Strich auf 136 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Der Konzern knackte zudem erstmals die Umsatzmarke von 4 Milliarden Euro.

Im Vergleich zu den Größen der Branche ist Puma damit allerdings noch ein relativ kleines Licht. Adidas beispielsweise machte 2017 mehr als 20 Milliarden Euro Umsatz und erzielte einen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft von 1,35 Milliarden Euro.

Auch was die Aktionärsstruktur angeht, hat sich bei Puma einiges geändert. So hat der Luxuskonzern Kering, der in der Vergangenheit 86 Prozent an Puma hielt, seinen Anteil im Mai auf 16 Prozent gesenkt - und den Großteil seiner Aktien an Kering-Aktionäre ausgeschüttet. Ein Vorgehen, das der Aktie zuletzt deutlich Auftrieb verlieh.

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Ehrung als MVP

NBA - Basketballer Harden war am wertvollsten

James Harden von den Houston Rockets hat zum ersten Mal in seiner Karriere die Auszeichnung als wertvollster Spieler (MVP) der nordamerikanischen Profi-Basketballliga NBA erhalten.

Dies gab die NBA am Montag (25.06.2018/Ortszeit) bekannt. Der 28-jährige Flügelspieler war mit 30,4 Punkten pro Spiel der Topscorer der Liga und führte die Rockets zu einem Vereinsrekord von 65 Siegen in der regulären Saison. In den Play-offs musste sich das Team aus Texas dem späteren Champion Golden State Warriors geschlagen geben. Die Rockets verloren die Halbfinal-Serie gegen die Warriors mit 3:4 nach Spielen.

"Fühlt sich richtig gut an"


"Die letzten vier Jahre habe ich immer an die Tür geklopft. Nun ist der Moment endlich gekommen, das fühlt sich richtig gut an", sagte Harden. In der vergangenen Saison hatte Russell Westbrook von Oklahoma City Thunder die Auszeichnung erhalten.

LeBron James auf Platz zwei


Auf dem zweiten und dritten Platz der MVP-Wahl landeten LeBron James von den Cleveland Cavaliers und Anthony Davis von den New Orleans Pelicans. Die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler der Saison ging an den Australier Ben Simmons. Der 21-jährige Spielmacher der Philadelphia 76ers konnte sich in der Rookie-Wahl gegen Donovan Mitchell von den Utah Jazz und Jayson Tatum von den Boston Celtics durchsetzen. Deutsche Spieler gingen bei der Preisverleihung im kalifornischen Santa Monica leer aus.

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Fünf gehen – fünf bleiben, eine kommt

TKH bastelt fleißig am Kader für die Saison 2018/19.

Der Kader der Turnschwestern für die kommende Saison nimmt langsam Formen an. Die Verantwortlichen können nach intensiven Gesprächen mit bereits bekannten Gesichtern verkünden, dass Mary Ann Mihalyi, Tessa Stammberger, Dragana Gobeljic, Ivana Brajkovic und Aliaksandra Tarasava dem Verein beim Turn-Klubb bleiben. „Es war uns ein großes Anliegen, die Verträge mit möglichst vielen Spielerinnen der vergangenen Saison zu verlängern und so einen eingespielten Kern zu halten. Somit können wir auf eine bereits vorhandene Basis aufbauen und neue Spielerinnen schneller integrieren. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mary uns Sascha unser Guard-Duo, sowie mit Dragana und Tessa tolle Flügelspielerinnen und Ivana einen Anker unter dem Korb halten konnten.“ berichtet die sportliche Leiterin Dorothea Richter.

Weitere Gespräche sowohl mit alten als auch mit neuen Spielerinnen werden derzeit geführt und sehen vielversprechend aus: Neu beim TKH wird in der nächsten Spielzeit Marleen Peek sein. Die 18-jährige Niederländerin wechselt von der renommierten niederländischen Basketballakademie in Apeldoorn nach Hannover. Sie ist 1,95 Meter groß und wird die Turnschwestern unter den Körben verstärken. „Marleen ist eine sehr talentierte, junge Spielerin. Sie hat in den Niederlanden auf höchsten nationalem Niveau gespielt, aber auch über die Nationalmannschaft schon reichlich internationale Erfahrung gesammelt. Wir sind sehr froh, dass sie sich für Hannover entschieden hat und glauben, dass wir ihr die Chance geben können, sich weiter zu entwickeln und in der deutschen Liga Fuß zu fassen.“ sagt Assistantcoach David Bunts über sie.

Neben den fünf Verlängerungen und der einen Neuverpflichtung sind folgende Abgänge zu vermelden: Stefanie Grigoleit wird nach vier Jahren den Klubb verlassen und sich sportlich neu orientieren. Melissa Jeltema beendet nach sieben Jahren in Deutschland ihre basketballerische Karriere und kehrt in ihre Heimat USA zurück, um sich dort neuen sportlichen und beruflichen Herausforderungen zu stellen. Auch Sherranda Reddick, Liga Vente und Martina Matejcikova werden den Verein verlassen. „Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Spielerinnen für ihren Einsatz auf und neben dem Feld bedanken und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute.” gibt Dorothea Richter weiter zu Wort.


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SKILLS CAMP

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Deutsche Hochschulmeisterschaften Basketball - Zwischenrunde

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Voigtmann und Baskonia verpassen spanischen Meistertitel

Für Basketball-Nationalspieler Johannes Voigtmann ist der Traum vom Gewinn der spanischen Meisterschaft geplatzt.

Für Basketball-Nationalspieler Johannes Voigtmann ist der Traum vom Gewinn der spanischen Meisterschaft geplatzt. Voigtmann unterlag mit seinem Klub Saski Baskonia Vitoria EuroLeague-Sieger Real Madrid im vierten Play-off-Finalspiel mit 85:96 (38:42)und verlor die best-of-five-Serie mit 1:3.

Vitoria hatte im Halbfinale den vom früheren Bundestrainer Svetislav Pesic betreuten FC Barcelona ausgeschaltet. In der Fernando-Buesa-Arena in Vitoria gehörte Voigtmann nicht zur Startformation der Gastgeber, der Center kam 25 Minuten zum Einsatz und erzielte zwei Punkte. Für Rekordchampion Real war es bereits der 34. Meistertitel.

Für Voigtmann stehen nun die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich (29. Juni/Braunschweig) und Gastgeber Serbien (2. Juli/Novi Sad) auf dem Programm. Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) führt die Staffel G nach vier Siegen aus vier Spielen vor Serbien (3:1) an und hat bereits vorzeitig die zweite Gruppenphase erreicht.

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3x3-WM: Basketball-Titel geht an Rekordsieger Serbien

Die Basketballer aus Serbien haben bei der fünften Auflage der 3x3-WM zum vierten Mal den Titel geholt. Im Finale der Endrunde in Bocaue/Philippinen feierten die Serben wie im Vorjahr einen Erfolg über die Niederlande. das Ergebnis lautete 16:13. Bei den Frauen setzte sich das Team aus Italien im Endspiel mit 16:12 gegen Titelverteidiger Russland durch und wurde zum ersten Mal Weltmeister.

Die Frauen des Deutschen Basketball Bundes (DBB) waren in der Vorrunde mit drei Niederlagen aus vier Spielen gescheitert. Die Männer hatten sich nicht qualifiziert.

Beim 3x3-Basketball wird nicht Fünf gegen Fünf auf dem ganzen Feld, sondern in einer Hälfte Drei gegen Drei gespielt. Beide Teams werfen auf den gleichen Korb. Jedes Trio hat einen Ersatzspieler.

Die Basketball-Variante 3x3 wird in Tokio 2020 zum ersten Mal olympisch sein.

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NBA-Finalserie

Golden State verteidigt Meistertitel in der NBA


Die Golden State Warriors haben auch das vierte Finalspiel in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegen die Cleveland Cavaliers gewonnen und erneut den Titel geholt. Das Play-off-Finale geriet so zur Machtdemonstration des Titelverteidigers.

Das Team um die Superstars Stephen Curry und Kevin Durant entschied am Freitagabend (08.06.2018/Ortszeit) das vierte aufeinanderfolgende Finalduell gegen die Cleveland Cavaliers durch einen 108:85-Sieg beim Dauerrivalen auf schnellstem Wege für sich.

Beide Teams standen sich zum vierten Mal in Serie im Finale gegenüber, im Vorjahr hatte Golden State die Finalserie mit 4:1 gewonnen.

Erstmals seit 2007 endete die "best-of-seven"-Serie um die Meisterschaft wieder mit 4:0. Damals hatte Cleveland, ebenfalls schon mit Superstar LeBron James in seinen Reihen, gegen die San Antonio Spurs einen sogenannten "Sweep" kassiert.

Warriors jetzt gleichauf mit Chicago Bulls


Die Warriors triumphierten zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren, für die Franchise aus Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien ist es der insgesamt sechste Titel nach 1947, 1956, 1975, 2015 und 2017. Erfolgreicher waren seit der NBA-Gründung nur die Boston Celtics (17) und die Los Angeles Lakers (16), gleichauf mit Golden State liegen die Chicago Bulls (6). Steve Kerr, als Spieler bereits fünfmal Champion, führte die Warriors bereits zum dritten Mal in seiner Amtszeit als Coach zum Titel.

Curry Topscorer, Durant erneut Finals-MVP


Cleveland um den dreimaligen Finals-MVP James konnte das vierte Spiel bis zur Pause offen gestalten, hatte den starken Warriors aber ab dem dritten Viertel (13:25) nichts mehr entgegenzusetzen. Vor allem Curry, mit 37 Punkten Topscorer des Abends, war kaum zu stoppen. Kevin Durant, der zuvor im dritten Spiel eine Gala abgeliefert hatte, bekam wie schon im Vorjahr den Titel des Finals-MVP, des wertvollsten Spielers der Finalserie.

James spielte mit gebrochener Hand

Schon früh war klar, dass die Cavaliers in eigener Halle keine Chance mehr auf eine Wende in der Finalsserie und den zweiten Meistertitel nach 2016 hatten. Bester Werfer bei den "Cavs" war wie so oft Superstar James (23 Punkte), dessen Zukunft aber völlig offen ist. Der dreimalige NBA-Champion aus Akron/Ohio kann seinen Heimatverein trotz laufenden Vertrages per Option verlassen. Ein Abschied gilt als wahrscheinlich, denn James war im Prinzip der Alleinunterhalter der Cavs und hatte das Team in die Finals getragen.

Dass er dort überhaupt erneut so stark war, ist angesichts einer Tatsache, die der "King" nach dem letzten Spiel erhüllte, doppelt faszinierend: "Ich habe in den letzten drei Partien mit gebrochener Hand gespielt", sagte der 33-Jährige, die Ursache sei ein Wutausbruch gewesen: "Meine Emotionen sind mit mir durchgegangen." Nach der bitteren Pleite im ersten Duell in Oakland (114:124 n.V.) hatte James nach eigenen Angaben "aus vielen Gründen" gegen eine Schreibtafel geschlagen - das hatte Folgen. James trug eine Schiene, wenn er nicht trainierte oder in der Öffentlichkeit zu sehen war - die Warriors sollten nichts von dem Handicap wissen.

Vier Minuten vor dem Spielende nahm James schließlich unter "MVP"-Rufen des Publikums auf der Bank Platz, zu diesem Zeitpunkt hatten bereits die Vorbereitungen auf die Meisterfeierlichkeiten begonnen.

Curry widmet Titel Warriors-Coach Kerr


"Ein unglaubliches Gefühl, dass wir unsere Mission hier vollenden", sagte Warriors-Spielmacher Curry über den Titelgewinn in der Halle des Dauerrivalen. "Wir wussten, dass sie heute nochmal stärker zurückkommen werden. Aber am Ende hat sich unser Wille durchgesetzt."

Curry widmete den Titel auch dem Trainer, Kerr hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit schweren Rückenproblemen zu kämpfen: "Wir wussten, was er gesundheitlich durchgemacht hat. Er hat sich jeden Tag durchgebissen und für uns gekämpft, das macht diesen Moment umso wertvoller."

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Basketball-Supercup bis 2020 in Hamburg

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) veranstaltet den Supercup bis 2020 in Hamburg. Das gab der Verband am Montag in der Hansestadt bekannt.

Im diesem Jahr (7./8. September) wird das Vierländerturnier unter dem Namen VTG Supercup ausgetragen. Das Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen VTG übernimmt für die kommende Auflage das Naming Right.

Das deutsche Nationalteam trifft im Spätsommer auf die Türkei, Italien und Tschechien. "Eine bessere Vorbereitung auf die zweite Phase der WM-Qualifikation könnten wir uns nicht wünschen", sagte Bundestrainer Henrik Rödl.

Der seit 1994 ausgespielte Supercup fand 2015 erstmals in Hamburg statt. Nach einer Ausgabe in Neu-Ulm (2016) wurde das Turnier im Vorjahr wieder in der Hamburger Inselparkhalle veranstaltet.

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BBL-Playoffs

FC Bayern München besiegt Brose Bamberg und zieht ins Finale ein

München - Bayerns Basketballer legen in Bamberg ein Mega-Comeback hin und beenden ihre schwarze Playoff-Serie gegen den Erzrivalen. Der Coach lobt den Charakter.

Das Trauma ist besiegt, der Traum vom Double lebt:

Nach vier erfolglosen Versuchen hat der FC Bayern München in der BBL erstmals seit dem Aufstieg eine Playoff-Serie gegen Brose Bamberg gewonnen und damit den Serienmeister entthront. Für den Sprung ins Finale gegen Alba Berlin musste der Pokalsieger aber eine Aufholjagd hinlegen. (Die BBL-Finals LIVE im TV auf SPORT1)

"Eine solche Wende in dieser Atmosphäre muss man erst einmal schaffen", sagte Trainer Dejan Radonjic nach dem entscheidenden dritten Sieg in der Best-of-Five-Serie stolz. Trotz eines zwischenzeitlichen 20-Punkte-Rückstandes setzten sich die Bayern auswärts durch ein 83:79 (38:52) mit 3:1 durch.

Bayern beenden schwarze Serie

Dreimal waren die Münchner seit der Rückkehr ins Oberhaus vor sieben Jahren im Halbfinale an Bamberg gescheitert (2013, 2016, 2017), einmal im Finale (2015). Und nach dieser Serie hatte der FC Bayern kein einziges Spiel mehr gegen den Dauerrivalen in der Meisterrunde gewonnen, nun ist die schwarze Serie vorbei.

Bei Nationalspieler Danilo Barthel hinterließ der Abend Spuren. "Ich war schon lange nicht mehr so fertig nach dem Spiel", sagte der Topscorer der Münchner (19 Punkte). Dem Gegner halfen auch die 26 Zähler von Dorell Wright am Ende nicht.

Bambergs Ära vorerst beendet

Für Bamberg endete eine lange Erfolgsserie. Nach drei Meisterschaften in Folge ist die Chance auf den insgesamt zehnten Titel dahin, auch die sportliche Qualifikation für die EuroLeague. Die erste Heimniederlage in den Playoffs war gleichzeitig die letzte. Erst zum zweiten Mal seit 2010 gibt es ein Finale ohne "Freak City".

"Wir haben heute mit der richtigen Einstellung begonnen und ein starkes erstes und zweites Viertel gespielt", sagte Trainer Luca Banchi: "Nach der Halbzeit hat sich das Spiel anders entwickelt und bei diesem engen Spielstand haben am Ende auch Kleinigkeiten entschieden."

20-Punkte-Vorsprung verspielt

Bamberg musste gewinnen, um das Aus zu vermeiden, und legte dementsprechend los. 33:13 stand es nach achteinhalb Minuten, auch zur Pause deutete viel auf ein fünftes Spiel hin. Doch nach der Rückkehr aus der Kabine erfolgte ein Bruch.

"Wir kamen mit einer ganz anderen Einstellung und Energie heraus", sagte Radonjic. Mit einem 14:0-Lauf machten die Bayern aus einem 63:69 ein 77:69, die Entscheidung in der spannenden Schlussphase fiel sieben Sekunden vor dem Ende. Der Bamberger Daniel Hackett verlor den Ball, Jared Cunningham bedankte sich und sorgte per Dunking für den Endstand.

Nächstes Duell mit ALBA

Am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) geht es für die Bayern zu Hause mit dem ersten Finale weiter. Wie 2014, als vor Bambergs Hattrick der bislang einzige Meistertitel seit dem Aufstieg gelang, heißt der Gegner ALBA Berlin.

"Es ist gut, dass wir jetzt den dritten Sieg geholt haben, das hilft uns nach den neun wirklich schweren Playoff-Spielen bisher", sagte Radonjic. "Das erste Spiel gegen Berlin wird dennoch eine Herausforderung, sie haben die ganze Saison gut gespielt und sind frisch."

ALBA, zuletzt vor zehn Jahren Meister und in der Hauptrunde Zweiter hinter München, hatte Ludwigsburg im Halbfinale 3:0 besiegt - seit Sonntag ist für das Team von Headcoach Aito Garcia Reneses Pause. "Es wird eine harte Serie gegen Berlin", sagte Barthel: "Aber wir hatten schon zwei harte Serien, die uns gut vorbereitet haben."

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NBA


Spiel 7! Splash Brothers demontieren die Rockets

Der Westen zieht nach: Auch das Conference Finale zwischen den Houston Rockets und den Golden State Warriors geht ins siebte und entscheidende Spiel. In der Bay Area gerieten die Texaner unter die Räder, obwohl es lange ganz anders aussah.

Die Euphorie bei den Houston Rockets, die Golden State Warriors vom NBA-Thron zu holen, war unmittelbar nach dem wichtigen Heimsieg in Spiel 5 verflogen. Der Grund: Point Guard Chris Paul, der seinen Gegenüber Stephen Curry kurz zuvor noch verhöhnt hatte, verletzte sich in der Schlussminute am Oberschenkel und war bei der Rückkehr nach Oakland zum Zusehen gezwungen.

Trotzdem waren es die Rockets, die in der voll besetzten Oracle Arena den besseren Start erwischten und Pauls Ausfall - Eric Gordon rückte auf die 1 - so gut es ging wettmachten. Gordon war es auch, der die Halle mit acht schnellen Punkten zunächst zum Schweigen brachte. Houston gelang wie schon in Spiel 5 fast alles, zum Ende des ersten Viertels stand ein dominantes 39:22 aus Sicht der Texaner.

Die Warriors kamen in Q2 etwas näher heran, Stephen Curry (29 Punkte/5 Rebounds/6 Assists) und vor allem Splash Brother Klay Thompson (35/6/2) verkürzten den Rückstand zur Pause auf zehn Zähler (51:61). Dann aber drehte Golden State auf - und die Rockets gingen unter. Nach der Halbzeit waren nicht einmal zwei Minuten gespielt, da fehlten den Warriors plötzlich nur noch zwei Punkte zum Ausgleich; Thompson mit zwei Dreiern und Durant per Dunk. Nach einem weiteren Dreier von Curry war das Spiel gedreht, Houston zuckte zwar dank James Harden (32/7/9) nochmal für ein paar Minuten, brach letztlich aber auseinander.

Noch ein Rückschlag für Houston: Paul-Einsatz "unwahrscheinlich"

Curry und Thompson trafen weiter nach Belieben, auf der Gegenseite gelang den Rockets nichts mehr. Am Ende stand nach zwischenzeitlichem 17-Punkte-Rückstand ein fulminantes 115:86 für den Titelverteidiger, der nun mit ganz breiter Brust zurück nach Houston reist. Es wird das alles entscheidende Spiel 7 - wer gewinnt, zieht in die Finals ein. Für die Warriors wäre es das vierte Mal in Folge.

Für Houston setzte es nach dem Debakel einen weiteren Wermutstropfen. Wie NBA-Insider Adrian Wojnarowski berichtet, ist ein Einsatz von Paul auch in Spiel 7 "unwahrscheinlich". Cleveland Cavaliers vs Boston Celtics Full Game Highlights / Game 7 / 20...

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Spielplan

BBH-Pokal Viertelfinale Herren

28.05.2018- 20:30 Uhr VfL Grasdorf/ Bad Münder - TSV Barsinghausen
31.05.2018- 19:00 Uhr Hanover Basketball Dragons - TSV Neustadt 2
03.06.2018- 16:00 Uhr TSV Bassum e. V. - SG 05 Ronnenberg
03.06.2018- 23:59 Uhr TuS Celle - TSV Luthe

Damen Finale
31.05.2018- 20:00 Uhr CVJM Hannover TK Hannover II

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Deutsche Meisterschaft U14-Mädchen



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Warriors erzwingen entscheidendes Spiel sieben

Titelverteidiger Golden State Warriors hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ein Halbfinal-Aus zunächst verhindert.

Titelverteidiger Golden State Warriors hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA das Aus im Halbfinale zunächst verhindert. Das Team der Superstars Stephen Curry und Kevin Durant glich die Best-of-Seven-Serie gegen die Houston Rockets durch einen 115:86-Erfolg zum 3:3 aus und kann damit weiter auf seine vierte Endspielteilnahme nacheinander hoffen. Die Entscheidung fällt am Montag im siebten Duell in Texas.

Überragender Spieler des Meisters war Klay Thompson mit 35 Zählern nach insgesamt neun Drei-Punkte-Würfen. Curry trug mit 29 Zählern zum klaren Erfolg nach einem zwischenzeitlichen 22:39 und dem späteren 51:61-Pausenstand bei. Im Team der Rockets, die auf Chris Paul (Oberschenkelverletzung) verzichten mussten, war Topstar James Harden mit 32 Punkten der erfolgreichste Werfer.

Thompson wertete den Ausgleich als Nachweis der Klasse und Charakterfestigkeit seines Teams. „Wenn Du mit dem Rücken zur Wand stehst, zeigt sich, woraus Du gemacht bist“, sagte Thompson.

Durch den Warriors-Sieg ist für die Endspiele weiter die vierte Auflage nacheinander des Duells zwischen dem Champion und den Cleveland Cavaliers möglich. Denn im zweiten Halbfinale haben die „Cavs“ mit ihrem Superstar LeBron James im siebten Match am Sonntagabend bei Rekordmeister Boston Celtics die Möglichkeit zum Einzug in die Finalserie.


Play-offs Western Conference - Finale

Dienstag 15.05.2018 -03:00 Uhr
Houston Rockets : Golden State Warriors 106:119 0:1
Donnerstag 17.05.2018 - 03:00 Uhr
Houston Rockets : Golden State Warriors 127: 105 1:1
Montag 21.05.2018 -02:00 Uhr
Golden State Warriors : Houston Rockets 126:85 2:1
Mittwoch 23.05.2018 - 03:00
Golden State Warriors : Houston Rockets 92: 95 2:2
Freitag 25.05.2018 - 03:00 Uhr
Houston Rockets : Golden State Warriors 98: 94 3:2
Sonntag 27.05.2018 - 03:00 Uhr
Golden State Warriors : Houston Rockets 115: 86 3:3
Dienstag 29.05.2018 -03:00 Uhr
Houston Rockets : Golden State Warriors -:-

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BBL Playoff

ALBA Berlin zieht ins Basketball-Finale ein

ALBA Berlin hat als erste Mannschaft das Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft erreicht. Die Berliner gewannen gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 91:88 und entschieden die Best-of-Five-Halbfinalserie mit 3:0 für sich. Im Endspiel trifft ALBA auf Titelverteidiger Brose Bamberg oder Pokalsieger Bayern München.


Die Bayern deklassieren Bamberg

Der Titelverteidiger der Basketball-Bundesliga geht in München unter. Die Bayern siegen deutlich und sind nur noch einen Schritt vom Finale entfernt. Für Bamberg ist es eine historische Niederlage.

Die Basketballer des FC Bayern München benötigen nach dem deutlichen 99:67 (48:28) über Titelverteidiger Brose Bamberg noch einen Sieg zum Einzug ins Playoff-Finale. Durch das zweite gewonnene Heimspiel am Samstag führt der Pokalsieger in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 und kann am Dienstag (19.00 Uhr bei Sport 1) mit einem weiteren Erfolg den Serienchampion ausschalten. Für die Bamberger war es zudem die höchste Playoff-Pleite der Vereinsgeschichte.

Die Bayern zeigten sich von Beginn an in bester Verfassung. In der Defensive ließen sie Bambergs Top-Scorer Dorell Wright (elf Punkte) nicht zur Geltung kommen und waren mit Center Devin Booker unter dem Korb und Jared Cunningham (beide 15 Zähler) immer einen Schritt schneller. Bereits zur Pause hatten die Münchner einen klaren 20-Punkte-Vorsprung herausgespielt.

Nach dem Seitenwechsel glich das Match einer Vorführung. Mit 28:10 holte sich das Team von Trainer Dejan Radonjic das dritte Viertel, sehr zum Ärger von Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer, der fassungslos am Spielfeldrand stand. Im Schlussdurchgang konnten die Gäste die Niederlage zumindest noch etwas in Grenzen halten. „Bayern hat unsere Fehler ausgenutzt. Wir haben schlecht verteidigt, hatten keine Chance. Aber das Gute an den Playoffs ist, dass nicht die Höhe der Niederlage zählt. Wir haben noch eine Chance“, sagte Nikos Zisis nach der Niederlage bei Telekom Sport.

Bundesliga 2017/2018 : Halbfinale

Montag 21.05.2018 -18:00 Uhr
ALBA Berlin: MHP RIESEN Ludwigsburg 102: 87 1:0
Donnerstag 24.05.2018 - 20:00 Uhr
MHP RIESEN Ludwigsburg : ALBA Berlin 74:100 0:2
Sonntag 27.05.2018 - 15:00 Uhr
ALBA Berlingegen: MHP RIESEN Ludwigsburg 91:88 3:0

Sonntag 20.05.2018 - 18:00 Uhr
FC Bayern München : Brose Bamberg 95:72 1:0
Mittwoch 23.05.2018 - 20:00 Uhr
Brose Bamberg : FC Bayern München 78:65 1:1
Samstag 26.05.2018 - 18:00 Uhr
FC Bayern München : Brose Bamberg 99:67 2:1
Dienstag 29.05.2018- 19:00 Uhr
Brose Bamberg : FC Bayern München  -:-
Donnerstag 31.05.2018 - 17:30 Uhr
FC Bayern München : Brose Bamberg -:-   optional

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