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Zipser überrascht mit Chicago erneut

Basketball-Nationalspieler Paul Zipser hat mit den Chicago Bulls auch bei seinem zweiten Play-off-Auftritt in der Profiliga NBA überrascht. Der sechsmalige Meister bezwang den Rekordchampion Boston Celtics, der in der regulären Saison die Nummer eins der Eastern Conference gewesen war, auswärts mit 111:97 und ging in der best-of-seven-Serie mit 2:0 in Führung.

Liga-Neuling Zipser kam auf starke 16 Punkte, seine Karrierebestleistung liegt bei 21 Zählern. "Von diesen Momenten habe ich geträumt. Mein erstes Ziel war die NBA. Als ich das erreicht hatte, wollte ich in die Play-offs und da punkten. Das habe ich geschafft", sagte der 23-Jährige.

Die Bulls hatten im Osten als Achter erst auf den letzten Drücker die Play-offs erreicht. Dort können sie schon in den kommenden zwei Heimspielen als erste Mannschaft seit fünf Jahren ein Topteam der Hauptrunde ausschalten. Zuletzt war dies 2012 den Philadelphia 76ers gegen Chicago gelungen.

Matchwinner der Bulls, die nach der Pause nie in Rückstand gerieten, waren Dwyane Wade und Jimmy Butler mit 22 Punkten. Rajon Rondo, 2008 noch Meister mit Boston, kam zudem auf elf Zähler, 14 Assists und neun Rebounds für Chicago. Bei Boston erzielte Isaiah Thomas drei Tage nach dem tragischen Unfalltod seiner Schwester Chyna 20 Punkte.

In Toronto glichen derweil die heimischen Raptors die Serie gegen die Milwaukee Bucks aus. Die Raptors setzten sich mit 106:100 durch, DeMar DeRozan kam auf 23 Punkte. Der 27-Jährige war es auch, der beim Stand von 100:100 keine zwei Minuten vor Schluss die wichtige Führung erzielte.

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