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Europapokal

Bamberg beendet eine ganz bittere Serie

Diesmal hat es gereicht: Nervenstark sichern sich die Brose-Basketballer in der Euroleague den Auswärtssieg in Tel Aviv. Auch Alba Berlin gelingt mit letzter Kraft noch ein besonderer Erfolg.

Die Basketballer von Alba Berlin haben in ihrem letzten Gruppenspiel im Eurocup doch noch aus eigener Kraft den Einzug in die Top16-Runde geschafft. Die Berliner siegten am Mittwochabend bei Lietuvos Rytas Vilnius überraschend mit 99:97 (47:54). Mit vier Siegen und vier Niederlagen ist Alba nicht mehr von einem der ersten vier Plätze der Fünfergruppe zu verdrängen, die zum Weiterkommen berechtigen. Beste Berliner Werfer waren Elmedin Kikanovic mit 29 Punkten und Dragan Milosavljevic mit 19 Punkten.

Alba hatte gegen die schnellen Litauer zunächst Probleme in der Defensive. Die Fehler der Gäste häuften sich im zweiten Viertel, und so ging es mit einem 47:54-Rückstand in die Pause. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und gingen Mitte des letzten Viertels mit 87:81 in Führung. In den letzten Sekunden zitterten sich die Berliner zum Sieg, als die Gastgeber zwei Freiwürfe zum Ausgleich vergaben.

Derweil hat Brose Bamberg die bittere Niederlagenserie in der Euroleague beendet. Der deutsche Meister setzte sich bei Maccabi Tel Aviv nach einer großteils souveränen Vorstellung mit 85:70 (46:30) durch. Angeführt von einem einmal mehr überragenden Nicolò Melli, der mit 27 Punkten Topscorer der Gäste war, feierte Bamberg im elften Spiel der europäischen Königsklasse den dritten Sieg. Allerdings mussten die Franken im Schlussviertel wie schon so oft in dieser Spielzeit zittern, als ein vormaliger 21-Punkte-Vorsprung aus dem dritten Abschnitt bis auf neun Zähler zusammenschmolz. Aber diesmal kippte die Partie nicht mehr.

„Unglaublich, das haben wir uns verdient“, sagte Matchwinner Melli, der mit zwei Drei-Punkte-Würfen in den letzten 71 Sekunden den Erfolg besiegelte. „Wir sind mit Persönlichkeit aufgetreten, haben einen fantastischen Job gemacht.“ Trainer Andrea Trinchieri meinte: „Wir haben ein cleveres Spiel hingekriegt. Das war ein Teamerfolg.“ Fünfmal schon hatte Bamberg mit dem letzten Wurf verloren und war bis ans Tabellenende der Vorrunde abgerutscht. Beim Euroleague-Meister von 2014 zeigten die Bamberger von Beginn an eine abgeklärte Leistung und lagen nie in Rückstand. Vor allem defensiv ließ Brose nichts anbrennen und gestattete den Israelis nur vier Offensiv-Rebounds.

Darüber hinaus haben die EWE Baskets Oldenburg in der Champions League den fünften Erfolg im achten Spiel eingefahren. Der Bundesligaklub bezwang den lettischen Klub BC Ventspils ohne Probleme mit 87:73 (51:34). Mit 13 Punkten stehen die Niedersachsen in der Gruppe C auf Rang drei und haben derzeit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Erfolgreichster Werfer für die Baskets war Center Brian Qvale mit 19 Punkten.

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