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Vier deutsche Siege im Europapokal

Deutsches Basketball-Quartett jubelt im Europapokal

Alba Berlin hat im Basketball-Eurocup einen wichtigen Sieg gefeiert und einen großen Schritt Richtung Top16-Runde gemacht. Auch die drei anderen deutschen Klubs, die am Mittwochabend (02.11.16) im Einsatz waren, durften am Ende jubeln.

Alba Berlin besiegte vor 7.122 Zuschauern in heimischer Halle den litauischen Pokalsieger Lietuvos Rytas Vilnius nach zweimaliger Verlängerung mit 124:115 (92:92, 45:44). Für Alba war es der dritte Sieg im vierten Gruppenspiel. Beste Berliner Werfer waren Elmedin Kikanovic mit 33, Dominique Johnson mit 24 und Peyton Siva mit 23 Punkten.

Neun Punkte Rückstand aufgeholt

Die Berliner starteten schwach, lagen schnell 0:6 hinten. Erst gegen Ende des ersten Viertels kamen sie dann besser ins Spiel und verkürzten nach zehn Minuten auf 17:19. Zu Beginn des zweiten Viertels ging Alba durch Dominique Johnson erstmals mit 25:23 in Führung. Bis zur Pause lagen nun meist die Berliner knapp vorn - zwischenzeitlich mit fünf Punkten.

Mit einer hauchdünnen 45:44-Führung ging es in die Kabine. Im Schlussabschnitt konnte der Hauptstadtklub die Führung zunächst halten, bis Vilnius mit einem 10:0-Lauf das Spiel wieder drehte. In der umkämpften Schlussphase holte Alba dann sogar einen Neun-Punkte-Rückstand auf. Zwei Drei-Punkt-Würfe von Johnson kurz vor Schluss brachten ALBA wieder 92:91 in Front. Aber Vilnius konnte erneut ausgleichen. Am Ende brauchte es dann zwei Verlängerungen, bis ALBA als Sieger feststand.

Bonn braucht noch einen Sieg

Die Telekom Baskets Bonn haben den Einzug in die nächste Runde des FIBA Europe Cups vor Augen. Die Mannschaft von Predrag Krunic gewann mit 77:75 (46:41) gegen Belfius Mons-Hainaut aus Belgien und führt nach dem zweiten Sieg die Gruppe C an. Beste Korbschützen bei den Baskets waren im Telekom Dome Ryan Thompson mit 16 Punkten sowie Ojars Silins und Josh Mayo mit jeweils 13 Zählern.

Bonn kann mit einem weiteren Erfolg am 15. November bei den Södertalje Kings letzte Zweifel am Einzug in die zweite Gruppenphase beseitigen.

Oldenburg mit starker Aufholjagd

In der sportlich nicht ganz so hochwertigen Champions-League haben die EWE Baskets Oldenburg dank einer Aufholjagd den zweiten Sieg im dritten Spiel eingefahren. Der Bundesligist gewann beim polnischen Club Rosa Radom mit 70:66 (24:40, 59:59) nach Verlängerung und steht in der Gruppe C mit fünf Zählern Punkten auf Rang zwei.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit und 16 Zählern Rückstand kam die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic erst im vierten Viertel richtig in die Partie und holte Punkt für Punkt auf. Center Brian Qvale brachte die Niedersachsen mit einem erfolgreichen Wurf 24 Sekunden vor dem Ende die Verlängerung. In der Verlängerung hatten die Baskets die besseren Nerven und holten sich den Sieg. Neben Qvale (20 Punkte) überzeugte auch Ex-Nationalspieler Philipp Schwethelm (20).

Ludwigsburg klar überlegen

Ebenfalls in der Champions-League haben die MHP Riesen Ludwigsburg einen überlegenen Sieg gegen den ungarischen Meister Szolnoki Olaj eingefahren. Nach zuletzt vier Pflichtspielniederlagen in Serie gab es zu Hause ein 99:56 (48:27). Im dritten Europapokal-Spiel der Saison war es der erste Sieg in der Gruppe E.

Mit 20 Punkten war Center Jack Cooley der erfolgreichste Spieler auf dem Feld. Ludwigsburg war dem Team aus Ungarn in nahezu allen Statistiken klar überlegen. Die Grundlage für den Heimsieg legte der Tabellen-Sechste der Bundesliga schon im ersten Viertel, das die Gastgeber mit 28:11 für sich entschieden.

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