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Bothfeld verliert Krimi !

TuS Bothfeld – TK Hannover 2: 44:47 (6:11; 18:13; 18:5; 2:18)

Eine wahre Defensivschlacht sahen die rund 40 Zuschauer am vergangenen Sonntag beim Heimauftakt der TuS-Basketballer! In einem sehr intensiven, von knallharter Abwehr geprägten Spiel gaben die Hausherren am Ende einen schon sicher geglaubten Sieg gegen den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft leichtfertig aus der Hand.


Aber von vorn: mit Robert Hildebrandt, Julius Gohlke, Malek Al-Jaber, Sebastian Schulz und Jona Stahmeyer starteten die Mannen von Coach Benno Salzmann in diese mit Spannung erwartete Partie. Verzichten musste er auf gleich drei absolute Leistungsträger: die Ausfälle von Philipp Lüdtke, Steffen Kröger und Norbert Müller mussten verkraftet werden. Von Beginn an wurde sich auf beiden Seiten nichts geschenkt, um jeden Quadratmeter gefightet und dabei das Augenmerk auf die eigene Verteidigung gelegt. Beim Stande von 6:11 nach dem ersten Spielabschnitt war jedem in der Halle klar: ein Offensiv-Leckerbissen wird das heute nicht. Verdeutlicht wird diese Tatsache dadruch, dass kein einziger (!) aller Akteure zweistellig punktete.

Nachdem viele Ballverluste den Bothfeldern im ersten Viertel das Leben schwer machten, fand man im Zweiten desöfteren durch gutes Teamplay den freien Mann, sodass bei 24:24 die Seiten gewechselt wurden. Hierbei taten sich neben dem an diesem Tage bärenstarken Robert Hildebrandt auch die von der Bank gekommenen Gary Wieselmann und Christoph Bittner durch starke Defense und intelligente Spielweise in der Offense hervor. Ihre Leistung zeigt eindrucksvoll, wie tief die Bothfelder Bank in diesem Jahr ist! Nice to know!

In Durchgang Nummer drei entpuppte sich die Defense der Grünen als wahres Brett: nur fünf Punkte gelangen den hochkarätig besetzten Gästen! Im Angriff spielte man sich kurzzeitig in einen kleinen Rausch und baute eine beruhigende 13-Punkte-Führung nach 30 Minuten auf (42:29).

Zu beruhigend, wie sich am Ende leider herausstellte! Was im letzten Viertel geschah, ist kaum in Worte zu fassen. Wenn es doch eine Begrifflichkeit gibt, die das Geschehene auszudrücken vermag, ist es: Kopfsache.
Scheinbar im Kopf schon als Sieger feststehend klappte im Angriffsspiel der TuS-Mannschaft rein gar nichts mehr. Magere zwei Pünktchen konnte man in diesem Abschnitt für sich verbuchen – einfach zu wenig, um ein Team wie den TKH zu schlagen. Die letzten Minuten waren sehr spannend; der TKH holte Punkt um Punkt auf, Bothfeld kämpfe erbittert gegen die Zeit an. Weniger als eine Minute vor Spielende drückte ein TKH'ler aus der Dreierdistanz ab und buffte den Ball eiskalt durch die Reuse der entsetzten Bothfelder. Den verbleibenden Angriff konnte man leider nicht in Punkte ummünzen, sodass aus dem 44:45 noch ein 44:47 wurde und man bedröppelt ob der eigenen Leistung von Dannen strich.

Eine ganz bittere Kiste, die die Salzmann-Mannen da erlitten haben. Diese Niederlage war absolut vermeidbar und zeigt, dass in der nun 4-wöchigen Spielpause hart an der Offense gearbeitet werden muss. Positiv war die tolle Defense – darauf kann man aufbauen!

Also, Mund abwischen, hart arbeiten und dann zum nächsten Kracher am 22. Oktober fit sein, wenn es um die Regionalliga-Reserve der TSV Neustadt Shooters geht!

P.S. Leider verletzten sich gleich zwei TKH-Spieler im Laufe des Spiels und konnten nicht weiterspielen. Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist und wünschen eine gute Besserung !!!

Für Bothfeld spielten:

Robert Hildebrandt (9 Punkte), Jona Stahmeyer (8), Nils Mester und Malek Al-Jaber (je 6), Oliver Schulz (5), Sebastian Schulz (4), Julius Gohlke und Gary Wieselmann (je 3) und Malte Mießner und Christoph Bittner.

GO BOTHFELD !!

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