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Basketball-Bundesliga, Playoff-Viertelfinale

Oldenburger Basketballer scheitern an Ulm

Ulms Basketballer haben überraschend das Playoff-Halbfinale erreicht und die favorisierten Baskets Oldenburg ausgeschaltet. Der FC Bayern kassiert den zweiten Ausgleich, legt aber Protest ein.

Gegen die EWE Baskets Oldenburg gewann Ulm am Dienstag (17.05.2016) zuhause mit 80:79 (44:47) und setzte sich in der Viertelfinal-Serie der Basketball-Bundesliga mit 3:1-Siegen durch. Oldenburg war als zweitbestes Team der regulären Saison der Favorit gewesen. "Wir freuen uns jetzt auf die nächste große Herausforderung gegen die Skyliners", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath.

Raymar Morgan war mit 24 Zählern bester Werfer der Ulmer, Rickey Paulding ragte mit 16 Punkten bei den Niedersachsen heraus. In der nächsten Runde trifft Ulm nun auf die Fraport Skyliners aus Frankfurt, die sich in ihrem Viertelfinale souverän gegen ALBA Berlin durchgesetzt hatten.

Bayern muss bangen

Vizemeister Bayern München muss um den Einzug ins Halbfinale der Bundesliga-Playoffs bangen. Der Titelaspirant unterlag den MHP Riesen Ludwigsburg im vierten Spiel mit 69:75 (35:47) und musste schon den zweiten Ausgleich in der best-of-five-Serie hinnehmen. Die Entscheidung fällt im fünften Spiel am Donnerstag in München (20.30 Uhr), den Sieger des Duells erwartet Vorjahres-Meister Brose Baskets Bamberg.

Der punktbeste Ludwigsburger Shawn Huff war mit 16 Zählern entscheidend am Erfolg beteiligt, für das Team von Trainer Svetislav Pesic traf Maxi Kleber am häufigsten (19 Punkte).

Bayern legt Protest ein

Die Münchener haben gegen die Wertung des verlorenen Spiels allerdings Protest eingelegt. Die Bayern beklagen einen aus ihrer Sicht zu Unrecht aberkannten Korb wenige Sekunden vor Schluss der Partie. Die Schiedsrichter hatten dem Augenschein zufolge nach einem Korbleger von Bayerns Alex Renfroe zunächst auf Goaltending, also unerlaubtes Wegschlagen des Balls in Ringnähe, entschieden. Nach einem Videobeweis erkannte Chefreferee Martin Matip die zwei Punkte jedoch wieder ab. Den Bundesliga-Regeln zufolge darf das sogenannte Instant Replay allerdings nicht zur Überprüfung von Goaltending genutzt werden.

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