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NBA

LeBron James - 61 Punkte für Miami Heat

Basketball-Superstar LeBron James hat mal wieder richtig zugeschlagen: Gegen Charlotte gelangen ihm für Miami sagenhafte 61 Punkte.

Superstar LeBron James hat seiner glanzvollen Basketball-Karriere in der NBA einen weiteren Superlativ hinzugefügt. Dem 29 Jahre alten Forward der Miami Heat gelangen am Montagabend (03.03.14) beim 124:107-Erfolg des Titelverteidigers über die Charlotte Bobcats sagenhafte 61 Punkte. Damit verbesserte James seinen bisherigen persönlichen Bestwert um fünf Punkte.

James-Top-Leistung stellte damit den ebenso ganz starken Tag von Charlottes Center Al Jefferson in den Schatten. Jefferson gelangen ebenfalls starke 38 Zähler und 19 Rebounds. Allein 26 seiner Punkte fielen schon in der ersten Hälfte.
Acht von zehn Dreiern im Ziel

James, der nach Verletzung immer noch mit Gesichtsmaske spielt, gelangen schon in den ersten drei Vierteln 49 Zähler. Insgesamt stand er für seine 61 Punkte 41 Minuten auf dem Parkett. "Es hat einfach alles geklappt" kommentierte er kurz und bündig nach der Partie. James traf acht von zehn Dreier-Versuchen, zusätzlich gelangen ihm noch sieben Rebounds und fünf Assists. "Wenn LeBron so schießt wie heute, kann Miami kein Gegner der Welt bezwingen", meinte nach der Partie ein entnervter Charlotte-Coach Steve Clifford.

Am 20. März 2005 waren James für Cleveland gegen Toronto 56 Zähler in einer Partie gelungen. Die Rekordmarke für Miami hielt seit 1995 Glen Rice, dem gegen Orlando ebenfalls 56 Punkte gelungen waren. In der Tabelle der Eastern Conference belegen die Heat weiterhin Rang zwei hinter den Indiana Pacers.

NCAA
Milliarden-Basketball-Wette mit Warren Buffett

Rekord-Jackpot von US-Investor Warren Buffett: Wer alle 64 Partien eines US-Basketball-Turniers richtig tippt, bekommt eine Milliarde Dollar. Doch ganz egal, ob das einem Teilnehmer gelingt - die wahren Gewinner des Wahnsinns werden andere sein.

Der Wahnsinn hat begonnen. "March Madness" nennen die Amerikaner diese drei Wochen, in denen Universitäten die beste Mannschaft im Basketball suchen. Studenten gegen Studenten, die kein Geld mit ihrem Sport verdienen, sondern nur Stipendien erhalten. Dennoch geht es bei dem Amateurturnier um viel Geld. Denn bei keinem Sportereignis wird in den USA derart exzessiv gewettet wie beim College-Basketball. Am 20. März beginnt die Hauptrunde mit 64 Teams, am 7. April wird das Finale in der Football-Arena der Dallas Cowboys ausgetragen.

In diesem Jahr ist der Wahnsinn noch ein bisschen wahnsinniger als sonst. Das liegt an einem Tippspiel des Finanzunternehmens Quicken Loans aus Detroit, das der Milliardär Warren Buffett über seine Firma Berkshire Hathaway rückversichert hat. 15 Millionen Menschen dürfen teilnehmen und die insgesamt 63 Partien tippen - wer alle richtig vorhersagt, bekommt eine Milliarde Dollar.

Ja, eine Milliarde. Für 63 richtige Tipps. Der Sieger erhält entweder 40 Jahre lang einen Scheck über jeweils 25 Millionen Dollar oder kann sich gleich 500 Millionen Dollar ausbezahlen lassen. Sollte am Ende niemand einen perfekten Wettschein vorweisen, bekommen die 20 besten Mitspieler immerhin jeweils 100.000 Dollar.

Pseudowissenschaftliche Studien zum perfekten Tipp

"Das ist ein Riesenspaß", sagt Buffett, der offenbar auch keine Angst davor hat, dass tatsächlich jemand gewinnen könnte. "Ich habe schon mehr Geld auf einen Schlag verloren, beim Hurrikan Katrina waren es drei Milliarden Dollar an einem Tag. Stellen Sie sich nur vor, dass beim Finale nur noch ein Teilnehmer mit einem bis dahin perfekten Tippschein übrig ist. Den lade ich zu diesem Spiel ein und bringe einen Scheck mit - wir werden nur wahrscheinlich unterschiedliche Mannschaften anfeuern."

Seit Montag sind die Anmeldungen möglich, die Teilnahme ist kostenlos. Seitdem diskutieren Basketballfans, Statistiker und Stochastiker: Ist es denn wirklich so schwierig, 63 Partien richtig vorherzusagen? Schließlich geht es nicht ums Ergebnis, sondern nur um Sieg oder Niederlage. Unentschieden gibt es nicht.

Die Berechnung der Gewinnchance auf die Milliarde wirkt zunächst einleuchtend - und dann ernüchternd: Würde man zufällig tippen, dann wäre es, als würde man versuchen, beim Roulette vorherzusagen, ob bei den nächsten 63 Runden die Kugel auf einem roten oder schwarzen Feld landet. Die Wahrscheinlichkeit, das hinzubekommen: 1: 9.223.372.036.854.775.808.

Nur - Partien beim Basketball werden nicht im Casino entschieden, sondern auf dem Parkett. Es gibt Favoriten und Außenseiter - und gerade in den ersten Runden gab es in den vergangenen Jahren nur wenige Überraschungen. 64 Mannschaften nehmen an der Hauptrunde teil, sie werden auf vier Regionen mit jeweils 16 Teams verteilt und entsprechend ihrer Bilanz in der regulären Saison gesetzt. In der Geschichte des Turniers hat noch nie eine an Platz 16 gesetzte Universität ein Erstrunden-Spiel gewonnen - weshalb es für einen Tipper durchaus Sinn macht, auf den Favoriten zu wetten. Es gibt inzwischen zahlreiche wissenschaftliche und pseudowissenschaftliche Studien, wie ein perfekter Tipp auszusehen habe.

Brooklyn Nets geben Collins neuen Zehntagesvertrag


Jason Collins, erster offen Homosexueller in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA, erhält bei den Brooklyn Nets eine weitere Chance. Das Team aus New York hat den 35-Jährigen mit einem zweiten Zehntagesvertrag ausgestattet. Dies gab Generalmanager Billy King am Mittwoch bekannt.

Collins hatte am 23. Februar bei den Nets unterschrieben und kam seitdem fünfmal zum Einsatz. Im Schnitt spielte der Center 7,2 Minuten und verbuchte insgesamt drei Punkte sowie fünf Rebounds. Der Routinier hatte sich im April des vergangenen Jahres geoutet und war bei keinem Team untergekommen, ehe Brooklyn ihn holte. Der 2,13-m-Hüne hat seine NBA-Karriere 2001 bei Brooklyns Vorgängerklub New Jersey Nets begonnen.

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